2018617

Die Cloud-Dienste der Kamerahersteller im Vergleich

05.01.2015 | 15:33 Uhr |

Irgendwann stellt sich für jeden, der fotografiert die Frage; wohin mit den digi-talen Bildern. Die Lösung liegt in der Cloud, zumindest für Projekte, die eige-nen Top-Fotos oder Urlaubsbilder, die man in Sicherheit wissen möchte.

Wie kann ich meine Bilder so sichern, dass ich nicht nur vor einem Festplattencrash geschützt bin, sondern im Idealfall auch via Internet darauf zugreifen kann? Und wie kann ich die Fotos vielleicht sogar noch bequem mit anderen teilen? Da bietet sich ein Cloud-Service an. Und hier springen neben Dropbox, Flickr und Co. auch immer mehr Kamera-Hersteller auf den Zug auf. Aber können diese mit den etablierten Angeboten mithalten oder bieten sie sogar Mehrwert? Wir haben uns die „Clouds“ der Kamerahersteller, Canon, Nikon, Fuji, Sony und Panasonic genauer angesehen.

Das perfekte Portrait schießen

Canon irista

Canons Cloud-Service irista will in seiner Konzeption vier Grundbedürfnisse der Anwender bedienen, die laut Canon in einer Langzeitstudie vor dem Start von irista ermittelt wurden. So soll der Nutzer zum einen schnell und einfach jedes Bild in einer Sammlung finden können und zum anderen Bilder direkt über beliebte soziale Netzwerke austauschen, sowie Likes und Kommentare zurückverfolgen können. Ebenso soll irista ein sicherer Speicherplatz für alle Bilder sein, die jederzeit und überall dort zur Verfügung stehen, wo ein Zugriff auf das Internet möglich ist. Egal ob vom PC, Smartphone oder Tablet. Den Service von Canon kann jeder nutzen, ob er nun mit einer Canon-Kamera oder einer Kamera eines anderen Herstellers fotografiert.

Neben einer Software, die Canon zu diesem Zweck anbietet, lassen sich Fotos auch selektiv via Drag and Drop oder als Datei-Auswahl hochladen.
Vergrößern Neben einer Software, die Canon zu diesem Zweck anbietet, lassen sich Fotos auch selektiv via Drag and Drop oder als Datei-Auswahl hochladen.

Bis zu 10 GB Speicherplatz sind kostenlos, und es steht immer der volle Funktionsumfang zur Verfügung. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann diesen kostenpflichtig „mieten“. Die Anmeldung erfolgt zum Beispiel über den Facebook-Account, oder aber man registriert sich zunächst bei Canon. Auch dazu muss man kein Nutzer von Canon-Equipment sein, eine Softwareinstallation ist ebenfalls nicht zwingend erforderlich. Nach der Anmeldung präsentiert sich irista als aufgeräumte Online-Plattform. Das Hochladen von Fotos können Sie hierauf drei verschiedene Arten durchführen. Entweder, man lädt sich eine optionale Uploader-Software herunter, die für Windows und Mac zur Verfügung steht. Oder Sie nutzen das „Selektive Hochladen“, dabei können Fotos per Drag and Drop oder via Dateiauswahl zu irista hochgeladen werden. Die dritte Möglichkeit ist das Importieren von Fotos aus sozialen Netzwerken. Der Service unterstützt dabei viele Dateiformate, so auch Rohdaten; allerdings keine Videos: Irista ist als reine Foto-Plattform ausgelegt. Eine schlank gehaltene Nutzerschnittstelle wird von einem leistungsstarken Suchindex unterstützt, der Bilder anhand vieler Kriterien indiziert. Die übersichtliche Struktur des Menüs beinhaltet ein individualisierbares Timeline-Band und tag-basierte Filteroptionen, die das Auffinden von Aufnahmen anhand eines Datums, Ortes, persönlicher Nutzer-Tags, Objektivtyps und vielem mehr vereinfacht. Die Verknüpfung mit sozialen Netzwerken wie Facebook und Flickr erlaubt die Veröffentlichung von Aufnahmen auf beiden Plattformen und das Zurückverfolgen von Kommentaren aus den sozialen Netzwerken irekt über die irista Schnittstelle.

Unter anderem erkennt irista automatisch auch die verwendete Kamera und ggf. das verwendete Objektiv. Dann kann nach diesen Parametern gesucht werden.
Vergrößern Unter anderem erkennt irista automatisch auch die verwendete Kamera und ggf. das verwendete Objektiv. Dann kann nach diesen Parametern gesucht werden.

Fazit: Irista ist ein wirklich guter, einfach zu bedienender Online-Service um Verwalten der eigenen wertvollem Fotos, oder zum schnellen Austausch und/oder der Sicherung von Urlaubsfotos, Projekten etc.. Benötigen Sie allerdings mehr Speicherplatz als die kostenlosen 10 GB, dann wird irista im Vergleich etwa zu Google Drive sehr teuer. 100 GB kosten 10,99 Euro im Monat, dieses Speichervolumen kostet bei Google Drive 1,99$. Zudem ist zur Zeit auch kein größeres Abo als eben jenes mit bis zu 100 GB Speicherplatz, bei irista vorgesehen.

Dieser Artikel stammt aus der FotoWelt 1/2014

Die Highlights der Photokina, die Tricks der Profis, 20 Systemkameras im Test - das und mehr lesen Sie in der neuen FotoWelt 1/2014 !

Nikon Image Space

Nikons Cloud-Dienst für das Speichern von Fotos und Videos heißt Image Space. Im Gegensatz zu Canons Onlinespeicher können Sie bei Nikon auch Video-Dateien (MOV und AVI) hochladen, verwalten und abspielen. Genau wie bei Canon, können sich auch bei Nikon Nutzer anmelden, die nicht mit einer Nikon-Kamera fotografieren. Sie bekommen 2 GB Speicherkapazität kostenlos. Satte 20 GB Speicherplatz allerdings bekommen Nikon-Besitzer gratis, und zudem stehen dem Nutzer des „Sonderkontos“ weitere Features zur Verfügung, die das „Basiskonto“ für jedermann nicht bietet. Es können zum Beispiel einzelne Bilder oder Alben, die per URL freigegeben werden, mit einem Passwort geschützt werden. Es besteht zurzeit allerdings keine Möglichkeit, den Nikon-Online-Speicher kostenpflichtigüber 20 GB Kapazität aufzustocken. Um das Sonderkonto zu aktivieren, ist es erforderlich, zunächst ein Basiskonto anzulegen und dann ein Upgrade-Utility herunterzuladen. Die Nikon-Kamera müssen Sie dann über ein USB-Kabel an einen Computer anschließen und eine Authentifizierung durchführen. Nach dem Einloggen präsentiert sich auch Nikons Online-Service übersichtlich und aufgeräumt. Nikon bietet für den bequemen Upload von Fotos und Videos eine Software (Nikon Image Space Uploader) an. Möchte man die Software nicht installieren, steht ein Online-Datei-Upload zur Verfügung. Wie auch bei Canon, werden die hochgeladenen Fotos an Hand der Exif-Daten zum Beispiel nach Datum und Kameratyp vorsortiert. Der Nutzer kann zusätzlich Tags vergeben, Alben anlegen, Fotos für andere freigeben, oder sie an Twitter bzw. Facebook senden. Auch lassen sich ganze Alben für andere zugänglich machen; den Zugang teilen Sie anderen via E-Mail mit.

Nikons Cloud präsentiert sich mit einer schicken, aufgeräumten Oberfläche.
Vergrößern Nikons Cloud präsentiert sich mit einer schicken, aufgeräumten Oberfläche.

Das Erscheinungsbild der Onlineapplikation lässt sich individuell anpassen, die Hintergrundfarbe können Sie ändern, und auch die Textgröße ist in drei Schritten veränderbar. Die allgemeine Darstellung der Fotos kann ebenfalls individualisiert werden. Enthalten Fotos GPS-Informationen, gibt es auch eine praktische Kartenansicht. Fotos können ebenfalls Pixel für Pixelangezeigt werden. Die Anzeige in Originalgröße ermöglicht das Überprüfen auf Unterschiede in der Bildschärfe und auf verschwommene Bereiche, die auf den ersten Blick bzw. auf dem Kameramonitor nicht ersichtlich sind. So ist im Urlaub oder generell unterwegs das Überprüfen der Aufnahmen von einem Tablet oder Notebook aus möglich, ohne dass Sie eine Bildbearbeitung verwenden müssen. Gespeicherte Fotos können als Originaldatei komplett mit Exif-Informationen auch wieder heruntergeladen werden. Mit der entsprechenden App lassen sich Fotos im Nikon Image Space auch von einem Smartphone oder Tablet aus betrachten oder organisieren. Durch die von der App unterstützte Offline-Anzeige ist der Zugriff auf die Bilder dabei sogar dann möglich, wenn gerade keine Internetverbindung besteht.

Fazit: Nikon bietet mit Image Space insbesondere für Nikon-Fotografen, die 20 GB Speicherplatz umsonst erhalten, einen gelungenen Online-Service, um Fotos und Videos zu verwalten und zu organisieren, zu teilen, und um jederzeit Zugriff auf den Bildbestand zu haben. Da bei 20 GB Speicherplatz allerdings Schluss ist, bietet sich der Service nicht zur Verwaltung eines komplexen Datenpools an, sondern eher für Projekte, einzelne Fotos oder Alben, die man weitergeben möchte. Auch die Sicherung der Urlaubsfotos am Urlaubsort ist ein sinnvolles Anwendungs-Szenario. Wer also eine Nikon-Kamera besitzt, sollte sich den geschenkten Online-Speicher nicht entgehen lassen.

Fotografie extrem: Interview mit einer Expeditions-Fotografin

Eine Option, die nur im „Sonderkonto verfügbar ist, ist die Möglichkeit, einzelne Fotos vor dem Versenden via Mail mit einem Passwort zu versehen.
Vergrößern Eine Option, die nur im „Sonderkonto verfügbar ist, ist die Möglichkeit, einzelne Fotos vor dem Versenden via Mail mit einem Passwort zu versehen.

Tipps zum Umgang mit Cloud-Services

Wer viel fotografiert, stößt mit der Menge seiner Fotos bzw. mit deren Datenvolumen schnell an die Grenzender diversen Cloud-Services. Daher sollte man (und kann es in der Regel auch gar nicht anders) seinen gesamten Bildbestand nicht in der Cloud sichern, sondern besser lokal, z.B. auf einer externen USB-Festplatte. Ideal ist es, wenn man hier eine redundante Lösung in Form eines externen RAID-Gehäuses mit mindestens zwei gespiegelten Festplatten wählt. Die Cloud-Services bieten sich aber sehr gut dazu an, schnell seine Urlaubsfotos zu teilen, oder die eigenen, wertvollen „Best of“-Fotos besonders zu sichern. Auch der Fernzugriff auf einen bestimmten Bilderpool ergibt Sinn, ebenso eine „Backup“ der Speicherkarten am Urlaubsort bzw. unterwegs. Das verhindert, dass im Falle eines Defekts alle Bilder verloren sind. Hierfür reichen selbst die kostenlosen Angebote in aller Regel aus, sodass Sie am Ende nichts verkehrt machen, wenn Sie sich Ihren Speicherplatz in der Cloud sichern. Es spricht übrigens auch nichts dagegen, mehrere der kostenlosen Angebote zu nutzen.

Fujis X World Cloud zeigt sich komplett spartanisch, das trifft auch auf den Upload von Fotos zu. Per Drag and Drop oder Dateiupload, andere Varianten gibt es nicht.
Vergrößern Fujis X World Cloud zeigt sich komplett spartanisch, das trifft auch auf den Upload von Fotos zu. Per Drag and Drop oder Dateiupload, andere Varianten gibt es nicht.

Fujifilm X World Cloud Speicher

Fujifilm schenkt jedem, der sich registriert, unabhängig von der Nutzung einer Fujifilm-Digitalkamera, 5 GB Speicherplatz in seiner Cloud. Fujifilm X World Cloud Speicher ermöglicht einen einfachen Upload und Zugriff auf Fotos überall in der ganzen Welt, solange eine Internetverbindung besteht. Fujifilm setzt aber nicht nur auf das reine Speichern bzw. Verwalten der Fotos, sondern in erster Linie auch auf das Teilen und den Community-Gedanken. Die Fujifilm X World umfasst nicht nur den Cloud-Speicher, sondern ist eine Plattform, auf der Fotos ausgestellt werden können, Firmwareupdates und Manuals für Fujifilm-Kameras zur Verfügung stehen, und von der aus man auch regelmäßig an Fotowettbewerben teilnehmen kann. Nach der Registrierung ist die gesamte Übersicht der X World demnach auch der Ausgangspunkt. Der Cloudspeicher findet sich als Untermenü und präsentiert sich im Vergleich zu den Online-Auftritten von Canon und Nikon eher spartanisch und funktional. Um Fotos hochzuladen, müssen Sie zunächst ein neues Album erstellen. Dabei ist gleich darauf zu achten, dass dieses Album sowohl öffentlich (Standard-Einstellung) als auch privat sein kann, hier ist entsprechend ein Häkchen bei „Galerie ist öffentlich“ zu entfernen, wenn man dies eben nicht möchte. Hat man einen Namen für das neue Album vergeben, lassen sich Fotos entweder per Drag and Drop oder via Datei-Upload in das Album befördern. Eine spezielle Software für den Upload bietet Fuji nicht. Nachdem die Fotos übertragen wurden, stehen sie im entsprechenden Album online bereit. Sowohl für das gesamte Album, als auch für einzelne Fotos in diesem Album sind nur einige rudimentäre Funktionen verfügbar. Entweder kann man das ganze Album oder einzelne Fotos im Album „öffentlich“ machen, was dann erst das Teilen des Albums oder einzelner Fotos via Facebook, Twitter oder E-Mail ermöglicht. Oder Sie können das Album bzw. einzelne Fotos umbenennen, löschen oder herunterladen. Viel mehr Funktio-nalität ist nicht gegeben.

Nach dem Upload stehen die Fotos in einer unveränderbaren Galerie mit den nötigsten Optionen zur Verfügung: Foto umbenennen, Foto löschen, Foto öffentlich machen, Foto herunterladen.
Vergrößern Nach dem Upload stehen die Fotos in einer unveränderbaren Galerie mit den nötigsten Optionen zur Verfügung: Foto umbenennen, Foto löschen, Foto öffentlich machen, Foto herunterladen.

Fazit: Fujifilms X World Cloud Speicher, bzw. die X World an sich, ist ein Service, der in erster Linie für Nutzer von Fujifilm-Kameras interessant ist. Die finden neben dem Cloud-Speicher auch Mehrwert zu Ihrer Kamera. Der Cloud-Speicher als solcher ist sehr spartanisch, erfüllt aber seine Pflicht als kostenloser Online-Speicher; die Grundfunktionen sind gegeben: Sichern, Teilen und globaler Zugriff auf die Fotos, wo immer das Internet zur Verfügung steht.

Panasonics Lumix G Experience ist weniger ein Cloud-Speicher, als mehr eine Community rein für Lumix-Fotografen. Sie finden z.B. Workshop-Angebote und können an Fotowettbewerben teilnehmen.
Vergrößern Panasonics Lumix G Experience ist weniger ein Cloud-Speicher, als mehr eine Community rein für Lumix-Fotografen. Sie finden z.B. Workshop-Angebote und können an Fotowettbewerben teilnehmen.

Panasonic Lumix G Experience

Vergleichsweise elitär ist Panasonics Service Lumix G Experience. Anmelden können sich zu diesem Service nur Nutzer einer Panasonic-Kamera, und hochladen lassen sich auch nur Fotos, die mit einer Panasonic-Digitalkamera aufgenommen wurden. Dabei werden die Exif-Daten der Fotos überprüft, stammt ein Bild von einer anderen Kamera, wird es nicht akzeptiert. Bei der Anmeldung ist es erforderlich, die Seriennummer, das Kaufdatum und den Händler, bei dem man die Kamera gekauft hat, einzugeben. „Fremdfotografen“ sind also hier völlig ausgeschlossen. Der gesamte Service ist weniger ein klassischer Cloud-Speicher, als mehr eine Community für Panasonic-Fotografen. Die Lumix G Experience Homepage bietet Informationen rund um alle Themenbereiche der Fotografie. Besitzer einer Panasonic-Kamera können sich über ihre Erfahrungen austauschen, eigene Fotos hochladen oder Fotoreportagen ansehen und kommentieren. Professionelle Fotografen geben nützliche Tipps zu Fototechniken und Panasonic-Kameras samt Zubehör. Fotowettbewerbe, Neuigkeiten und Informationen zum Lumix-Lineup sind ebenso zu finden, wie eine Terminübersicht über fotorelevante Ausstellungen und Messen. In der Rubrik „LUMIX Academy“ gibt es zu verschiedenen Themen Workshops und Tipps rund um das Thema Fotografie. Zudem werden Nutzer mit Foto-News über Aktionen und neue Produkte versorgt. Insgesamt 150 Fotos mit maximal 10 MB Größe pro Foto darf der Nutzer in seinen Online-Speicher Laden. Auch der Upload von Videos ist möglich, beides allerdings nicht über mobile Endgeräte.

Bei Panasonic lassen sich nur Fotos hochladen, die mit einer Lumix Kamera aufgenommen wurden (Exif-Daten-Prüfung). Die Bilder können von anderen Nutzern der Community kommentiert und geteilt werden.
Vergrößern Bei Panasonic lassen sich nur Fotos hochladen, die mit einer Lumix Kamera aufgenommen wurden (Exif-Daten-Prüfung). Die Bilder können von anderen Nutzern der Community kommentiert und geteilt werden.

Fazit: Lumix G Experience ist eine interessante Plattform für Fotografen mit Panasonic-Equipment. Mit einem klassischen Cloud-Speicher hat der Service allerdings wenig zu tun. Er präsentiert sich mehr als Community mit der Möglichkeit, maximal 150 eigene Fotos hochzuladen, diese auszustellen und zur Diskussion freizugeben.

Sony Play Memories

Play Memories gehört zum Servicean-gebot des Sony Entertainment Network (SEN). Man muss sich zunächst als SEN-Nutzer registrieren, um Play Memories nutzen zu können. Dies kann jeder, unabhängig davon, ob er eine Sony-Kamera nutzt oder nicht. Als SEN-Nutzer erhalten Sie dann 5 GB kostenlosen Speicher für Play Memories Online. Das entspricht aut Sony etwa 2.000 Fotos oder 2,5 Stunden Videoaufnahmen in SD-Qualität. Eine Aufstockung des Online-Speichers ist derzeit nicht vorgesehen. Nach dem Einloggen erweist sich Play Memories Online extrem aufgeäumt. Es werden ein paar Beispielfotos angezeigt, und einzig ein Button „Upload“ steht zur Verfügung. Fotos und Videos können Sie entweder per Drag and Drop oder Datei-Upload hinzufügen. Nachdem die ersten Fotos hochgeladen sind, ändert sich die Optik von Play Memories Online. Im Hintergrund werden im Wechsel die von Ihnen online gespeicherten Fotos angezeigt. Zudem stehen nun auch weitere Optionen etwa zum Ordnen der Fotos zur Verfügung. Neben dem Teilen von Bildern oder Videos via E-Mail oder Facebook, lassen sich aus Play Memories heraus auch Online-Fotobücher oder -Postkarten erstellen. Die können Sie dann via E-Mail versenden oder über Facebook teilen oder via Snapfish drucken lassen. Wer eine ganze Sammlung mit Familie oder Freunden teilen möchte, der kann diese einfach freigeben und den Link dann per E-Mail verschicken. Der Empfänger muss nicht bei Sony angemeldet sein, um das Album einsehen zu können. Ergänzend zum Online-Service gibt es eine Play Memories Online-App für Android- und iOS-Geräte sowie eine Software für Windows und Mac. Diese ermöglicht das Hochladen von Fotos und Videos. Die Software hinter dem Cloud-Speicher arbeitet intelligent und übernimmt das Konvertieren von Fotos und Videos. Ein Video wird so in voller Auflösung auf dem Fernseher angezeigt, verwendet man zum Ansehen ein Tablet wird die Auflösung reduziert. Play Memories Studio, eine Applikatiton zum Organisieren, Bearbeiten und Anschauen von Videos und Fotos auf der PS3m, können Sie ebenfalls mit Play Memories Online verbinden.

Sony Play Memories: 5 GB kostenloser Online-Speicher gibt es für jeden, dafür ist aber eine Registrierung beim Sony Entertainment Network erforderlich.
Vergrößern Sony Play Memories: 5 GB kostenloser Online-Speicher gibt es für jeden, dafür ist aber eine Registrierung beim Sony Entertainment Network erforderlich.

Fazit: Sony Play Memories präsentiert sich ansehnlich, bietet die nötigsten Funktionen und ist sehr einfach zu bedienen. Somit bietet es sich nicht nur für Sony-Fotografen an, die 5 GB Speicherplatz in der Sony-Cloud, kostenlos zu nutzen. Interessant auch die Verknüpfung via App mit dem Smartphone oder mit Playmemories Studio auf der PS3 oder Playmemories Home auf dem Computer.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2018617