In den meisten Desktop-PCs steckt nur eine Harddisk, obwohl im Gehäuse zwei bis vier Platz hätten. Die Vorteile einer zusätzlichen internen Disk: Es liegt kein weiterer Staubfänger auf Ihrem Schreibtisch und es gibt keinen Kabelsalat. Eine eingebaute Festplatte ist außerdem schneller als eine externe, weil sie vom höheren Datendurchsatz der internen Plattenanschlüsse profitiert.
Wie viele Disks sich in Ihrem Rechner unterbringen lassen, hängt von der Art und Anzahl der freien Anschlüsse ab. Öffnen Sie das Seitenteil Ihres PCs. Bei älteren Geräten finden Sie auf dem Mainboard zwei IDE- bzw. PATA-Anschlüsse. Sind keine mehr frei, bleibt noch eine Möglichkeit: Die IDE-Flachbandkabel haben außer den Anschlüssen an den beiden Enden meistens noch einen in der Mitte. Wenn am Kabel, das vom Mainboard zu Ihrer Harddisk führt, noch ein Anschluss frei ist, können Sie daran ein passendes Laufwerk anhängen. Schon seit einigen Jahren kommen neue PCs mit Serial-ATA (SATA) daher. Diese Kabel und Stecker sind dünner. Folgen Sie dem Datenkabel Ihrer Festplatte hinunter zum Mainboard. Dort sind die SATA-Anschlüsse zu finden, von denen bestimmt noch einer oder gar mehrere frei sind.
Achten Sie bei der Anschaffung einer Harddisk unbedingt auf den Formfaktor und die Gehäusegröße. In Desktop-PCs stecken normalerweise 3,5-Zoll-Disks mit einem ca. 10 cm breiten Gehäuse. Die 2,5-Zoll-Disks in Notebooks messen in der Breite etwa 6,8 cm. Die noch kleineren 1,8-Zoll-Disks sind seltener.
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