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Die richtige Pixelanzahl

08.12.2003 | 14:49 Uhr |

Inzwischen sind Digicams mit 5 Megapixel für 500 Euro erhältlich, und sogar bei Aldi & Co. werden von Zeit zu Zeit Kameras mit 3 oder 4 Megapixel angeboten. Doch wie viel Megapixel brauchen Sie wirklich?

Das Angebot an Digitalkameras ist zur echten "Qual der Wahl" geworden. Das Spektrum reicht von der einfachen Kompakt- Knipskamera mit Fixfokus-Objektiv und einer Auflösung von 1,3 Megapixel bis hin zum komfortablen Profigerät mit mehr als 6 Megapixel und Bajonett-Gewinde für Spiegelreflexkamera-Objektive.

Die auf vielen Modellen plakativ vermerkte Anzahl an Megapixel bezieht sich meist auf die effektiv vom integrierten Sensor genutzten Pixel - der Chip selbst besitzt konstruktionsbedingt ein paar Prozent mehr Pixel. Ein Beispiel: Die EasyShare DX6440 von Kodak hat einen Bildsensor mit 4,2 Megapixel (2408 x 1758) und bietet damit eine Bildauflösung von 4.050.432 Pixel (2304 x 1758) - auf dem Gehäuse ist aber vermerkt, dass es sich um ein Modell mit 4,0 Megapixel handelt.

Geschönte Megapixelwerte

Die Daten zur maximalen Auflösung sollten bei Billigangeboten kritisch geprüft oder hinterfragt werden. So gibt es beispielsweise bei Online-Auktionen etliche 4-Megapixel-Kameras, die sich bei genauer Betrachtung als deutlich einfachere Modelle entpuppen und nur eine tatsächliche Auflösung von 3,3 oder 2 Megapixel bieten - die Bilddateien mit 4 Megapixel werden lediglich durch ein so genanntes Interpolationsverfahren produziert, das aus benachbarten Pixeln zusätzliche Zwischenwerte errechnet.

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