Als wir die 25 besten PCs aller Zeiten auswählten, stellten wir fest, dass einige Maschinen, die es nicht in die Liste schafften, trotzdem eine Würdigung verdient haben. Einige waren ein Durchbruch, hatten aber gravierende Nachteile, andere waren nur unbekannte Pioniere oder interessante aber schrecklich einseitige Kandidaten - aber alle sind es trotzdem wert, dass man sich ihrer erinenrt. Hier sind sie, in chronologischer Reihenfolge.
Kenbak-1 (1971): Wohl der erste Personal Computer - es wurde für 750 Dollar über eine kleine Anzeige in der Zeitschrift Scientific American verkauft - das Hobby-Kit war seiner Zeit so voraus, dass TTL-Komponenten (Transistor-Transistor-Logic) statt der neu erfunden Mikroprozessoren verwendet wurden.
R2E Micral N (1973): In Frankreich entwickelt, wurde dieses System der erste komplett montierte Allzweck-Computer mit einem eingebauten Mikroprozessor, Intels 8-Bit-8008-Chip. Und er nutzte Software, die von Philippe Kahn geschrieben wurde, dem späteren Gründer des Borland-Software-Imperiums.
Commodore PET 2001 (1977): Zusammen mit dem Apple II und dem TRS-80 Modell 1 war er einer des bahnbrechenden Trios von PCs, die 1977 die Massen ansprachen. Aber seine seltsamen Taschenrechner-Tastatur und das klobige All-in-one-Gehäuse machten ihn zum gröbsten der Gruppe. PET steht für Personal Electronic Transactor; Gerüchten zufolge war der Name auch eine Anspielung auf die Begeisterung für Pet Rock der 1970er Jahre.
(Foto von oldcomputers.net)
Heathkit H-89 (1979): Wenn Do-it-yourself-Heimwerker in den 1970er-Jahren Spielzeuge bauen wollten, griffen sie zu Heathkit. Das 1800 Dollar teure Computer-Montage-Kit machte es überflüssig, sich sein eigenes Farb-TV zusammenzubasteln. Es lief entweder mit H-DOS oder mit CP/M, beinhaltete ein 90KB-Diskettenlaufwerk und wurde auch in komplett montiert Form verkauft, wie der Zenith Z-89.
Epson HX-20 (1981): Der vergessene erste Laptop, der Epson HX-20 beinhaltete sogar einen kleinen Drucker in seinem Gehäuse, das die gleiche Größe wie das ähnliche, weitaus beliebtere TRS-80 Modell 100 hatte.
Osborne 1 (1981): 1981 war der Osborne als erster zusammenklappbarer Computer auch einigermaßen tragbar – mit seinen fast 12 Kilo - und die zahlreiche mitgelieferte Software machte ihn zu einem Schnäppchen. Osborne Computer war am Ende, weil sie ein neues Modell ankündigten und die Kunden ihre alten Modelle deshalb nicht mehr kauften - ein klassischer Business-Fehler, der als "Osborne-Effekt" bis heute bekannt ist.
Commodore 64 (1982): 1982 waren 64KB eine Menge Speicher für einen Heim-Computer - und der C64 hatte 64 KB. Das half ihm dabei, zum populärsten System seiner Zeit zu werden - mit über 30 Millionen verkauften Exemplaren und einer mehr als 11-jährigen Produktionszeit.
(Foto von oldcomputers.net)
Apple Lisa (1983): Nennen Sie ihn den Proto-Mac: Der Lisa brachte radikale Innovationen, wie eine grafische Benutzeroberfläche mit Bitmap-Schriften und eine Maus. Mit einem Preis von 10.000 US-Dollar war er erschwinglicher als der Xerox Star - aber immer noch zu teuer. Dieses Modell war einer der wichtigsten Flops aller Zeiten.
Compaq Portable (1983): Ein sehr beliebter zusammenklappbarer PC, der ein Start-up-Unternehmen namens Compaq bekannt machte – und er war der erste 100-prozentig IBM-kompatible Klon.
IBM PC XT 5160 (1983): IBMs Nachfolger auf den PC war ein weiterer Hit. Mit seinem Intel-8086-Prozessor war er der erste 16-Bit-PC. Anders als der ursprüngliche IBM Personal Computer 5150, der zwar einen 8088-Prozessor mit 16-Bit nutzte, in dem aber nur ein 8-Bit-Data-Bus verbaut war um die Kosten niedrig zu halten, war der XT auf ganzer Linie 16-Bit. Und seine Festplatte, die ganzen 10 MB, half dabei Massendatenspeicherung zum Mainstream werden zu lassen.
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12.08.11
Nämlich
1. den Osborne
das war der erste vernünftige tragbare PC mit Monitor
2. Kaypro II und 10
dieser konnte als einer der Ersten nicht nur CP/M, sondern auch MS-DOS 1.0 verarbeiten. Die Softwareausstattung war damals großartig. Der Kaypro 10 war meines Wissens der erste tragbare PC mit einer 10 MB Festplatte
Auch IBM hatte einen tragbaren PC. Dieser floppte, weil er, soweit ich weiß, nur 500.000-mal verkauft wurde.
In meiner Sammlung sind der IBM vorhanden. Den Kaypro II habe ich jahrelang benutzt und er war mir lieber, als der Osborne, denn dieser hatte nur einen kleinen Bildschirm.
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12.08.11
Der dem Schneider PC 1512 stellte damals vom Preis und der Ausstattung her die IBM-PCs in den Schatten. Der Arbeitsspeicher war mit 612 KB (aufgerüstet) und die Festplatte mit 20 MB wahrer Luxus. Auch der 8086er Prozessor war einen Schritt dem 8088er voraus. Als "Sahnehäubchen" konnte man sich noch eine Hercules-Grafikkarte gönnen, die schwarz-weiß mit einer vergleichsweisen hohen Auflösung die Augen nicht mit grünen oder orangen Punktschriften malträtierte..
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12.08.11
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12.08.11
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;)
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12.08.11
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