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Die ideale Projektionsfläche

14.06.2006 | 10:09 Uhr |

Eine einfache weiße Wand genügt, um mit einem Beamer ein gutes Bild zu erzeugen. Digital.World erklärt, wie Sie Bettlaken, Haus- und Innenwände in passable Projektionsflächen verwandeln.

Drei Eigenschaften einer Projektionsfläche sind für ein zufriedenstellendes Bild wichtig: Farbe, Homogenität und Reflexion. Mit unterschiedlichen Methoden und Anschaffungen können Sie dafür sorgen, dass ein Projektor zusammen mit einer optimalen Projektionsfläche ein perfektes Ergebnis liefert. Aber nicht alle Probleme muss man mit Geld erschlagen – Wissen oder Fleiß helfen bisweilen auch.

Bevor wir Ihnen im Folgenden erklären, wie Sie Mauern und Bettlaken zu Leinwänden umfunktionieren, hier noch einige Tipps für diejenigen, die sich nicht als Bastler sehen und lieber eine fertige Leinwand kaufen:

Projecta Homescreen: Rahmenleinwände in solider Ausführung können immer noch einige hundert Euro kosten. Ein stabiler Rahmen und eine hochwertige Leinwand versprechen allerdings auch eine lange Lebensdauer
Vergrößern Projecta Homescreen: Rahmenleinwände in solider Ausführung können immer noch einige hundert Euro kosten. Ein stabiler Rahmen und eine hochwertige Leinwand versprechen allerdings auch eine lange Lebensdauer
© 2014

Im preiswerten Sektor bieten sich vor allem Rahmenleinwände an, weil Rollleinwände von ausgezeichneter Qualität sein müssen, damit sie keine irreparablen Wellen in aufgerollter Parkposition bekommen. Rahmenleinwände haben aber zudem den Vorzug, dass sie sich auch geneigt montieren oder – bei ambulantem Einsatz – fixieren lassen. So kann die Leinwand besser auf den Projektor ausgerichtet werden, und Sie können auf Trapezkorrektur und Lens-Shift vielleicht verzichten.

Das beste Argument für Leinwände, die mit einer Lichtverstärkung („Gain“) aufwarten, ist die Chance, die Lichtleistung des Projektors optimal zu nutzen. Natürlich verstärkt die Leinwand nicht, sondern sie bündelt das Licht ein wenig. Ein Extremfall sind Leinwände mit einer Oberfläche aus Glaskugeln. Diese werfen mehr Licht in Richtung Projektor zurück, als in alle anderen möglichen Richtungen. Aus dieser Richtung ist dann ein helleres Bild zu sehen, Leinwände dieses Typs weisen Gain-Faktoren ab 1,5 aufwärts auf. Der Nachteil: Nur unter speziellen Bedingungen verschlechtern sie den Bildeindruck nicht. Leinwände auf Kunststoff-Basis werben für sich oft mit Gain-Faktoren zwischen 1,2 und 1,4 und können tatsächlich eine Lösung für lichtschwache Projektoren sein. Andererseits können bei lichtstarken Beamern grau getönte Leinwände mit einem Gain-Faktor unter 1 den Schwarzwert verbessern.

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