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iPod unter Linux

10.09.2007 | 08:30 Uhr |

Der iPod ist mittlerweile äußeres Markenzeichen der Generation "Mobile". Inzwischen lässt sich der weiße Zwerg auch unter Linux an den PC anschließen. Wir zeigen, wie's geht.

Jeder iPod verfügt über eine kleine Datenbank, in der Informationen über die auf dem Gerät verfügbaren Musik-
dateien gespeichert werden: der Künstler, der Titel des Tracks und der Name des Albums. Auch wenn Sie beim Abspielen einen Titel bewerten, landet diese Information in der Datenbank.

iPod-Formate

iPods können entweder für Windows oder für den Mac formatiert sein. Der Unter-
schied liegt im verwendeten Dateisystem - in der Windows-Variante ist das FAT32, die Mac-Geräte verwenden HFS+. Da Linux HFS-Dateisysteme nur lesen kann, benötigen Sie einen FAT-formatierten iPod. Haben Sie bisher die Mac-Variante benutzt, dann müssen Sie Ihren iPod neu formatieren, um unter Linux darauf zugreifen zu können.

Beachten Sie, dass dabei die gesamte auf dem iPod gespeicherte Musiksammlung gelöscht wird! Am besten erledigen Sie das Formatieren unter Windows: Installieren Sie iTunes, und starten Sie den "iPod Updater." Das Programm zeigt das Format Ihres iPods an.

Steht dort "Windows", müssen Sie nichts ändern; andernfalls müssen Sie Ihr Gerät mit "Restore" beziehungsweise "Wiederherstellen" neu formatieren. Sie können das Ganze aber auch mit Linux-Bordmitteln erledigen. Eine (englischsprachige) Anleitung dafür finden Sie unter www.gnu.org/software/gnupod/gnupod.html#SEC6 .

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