13.10.2011, 09:22

Benjamin Schischka

Ratgeber Tablet-PC

Die spannendsten Tablets im Herbst 2011

Der Tablet-Herbst wird heiß. ©iStockphoto.com/thesuperph;borchee

Android 3.2, Dual-Core-CPU, großes Display – die Tablets im Herbst klotzen, anstatt zu kleckern. Wir stellen die spannendsten Tablets vor, die noch im Herbst 2011 hierzulande erscheinen.
Sony setzt auf Android. Zumindest sind beide Tablet-Ankündigungen der Japaner für den Herbst 2011 mit Android 3.2 bestückt. Außerdem in beiden Tablets verbaut: WLAN, 3G, 1-GHz-CPU (Nvidia Tegra 2) und 1 GB RAM. Das üppige Entertainment-Angebot der Playstation 3 soll zumindest teilweise auch den Tablets zugute kommen. Erste Playstation-1-Titel und Verleihfilme sind bereits als Download verfügbar. Zum Spielen der Playstation-Titel werden die Buttons auf dem Touchscreen eingeblendet. Sony will das Angebot bis Ende des Jahres deutlich ausbauen.

Sony Tablet S: Tablet als Fernbedienung und Spiele-Konsole

Das Sony Tablet S verfügt über ein 9,4 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixel. Die leichte Wölbung auf der Rückseite soll das S zum Handschmeichler machen – das Tablet soll sich wie eine Zeitschrift anfühlen und in gut einsehbarer Schräglage auf dem Tisch liegen. Außerdem verbaut: Eine USB-2.0-Schnittstelle, SD-Karten-Einschub, VGA-Kamera vorne und 5-MP-Kamera auf der Rückseite. Letztere nimmt 720p-Videos auf. Dank Infrarot-Schnittstelle können Sie mit dem Tablet S auch den Fernseher bedienen.
Die WLAN-Varianten des Tablet S sind bereits verfügbar, die UMTS-Versionen sollen im November folgen. Bei den Preisen orientiert sich Sony am Rivalen Apple. Wie das iPad 2 kostet beispielsweise die günstigste Variante mit WLAN 479 Euro. Unser Test attestiert dem Sony-Tablet Schwächen bei der Akkulaufzeit; in vielen Punkten konnte es aber auch überzeugen.

Sony Tablet P: Zwei Bildschirme

Das Sony Tablet P ist kleiner – zumindest zusammengeklappt. Es besteht aus zwei 5,5-Zoll-Displays, die sich unabhängig oder in Kombination konfigurieren lassen. Der Aufbau erinnert stark an die Spielekonsole 3DS von Nintendo. Sony verspricht vorinstallierte Apps, die das Zwei-Bildschirm-Prinzip optimal nutzen sollen. Bei Spielen dient der untere Bildschirm beispielsweise als virtueller Controller. Bei E-Mails ist oben die erhaltene Mail und unten das Antwort-Feld denkbar. Tablet P soll erst Ende November erscheinen und 599 Euro kosten.

Toshiba AT200: Besonders schlankes Android-Tablet

Toshiba will die Kundschaft mit einem besonders schlanken Tablet ködern. Das AT200 soll nur 7,7 Millimeter dünn sein und eine Diagonale von 10,1 Zoll bieten. Die Auflösung wird bei 1280 x 800 Bildpunkten liegen. Wie Sony auch, setzt Toshiba auf Android 3.2. Ferner an Bord des AT200: Bluetooth, WLAN, Micro-SD-Steckplatz, USB und Mini-HDMI. Auf der Rückseite verfügt das AT200 über eine 5-MP-Kamera; vorne sind es 3 Megapixel. Die CPU taktet mit 1,2 GHz. Der Arbeitsspeicher misst 1 GB. Preis und genauer Erscheinungstermin sind noch unbekannt – wahrscheinlich kommt es noch im Oktober.
Den kleinen Bruder des Toshiba AT200 gibt es übrigens schon. Der AT100 wird seit Ende August verkauft und läuft unter Android 3.1. Viele Komponenten sind ähnlich, CPU und Vorderkamera sind aber etwas schwächer als beim AT200 und das AT100 ist rund doppelt so dick – der Preis liegt bei 449 Euro.

Medion LifeTab: Günstiges Dual-Core-Tablet

Auch Medion will im Tablet-Geschäft mitmischen und hat darum den LifeTab P9514 vorgestellt. Das Gerät ist mit 399 Euro in einem niedrigeren Preissegment angeordnet als das iPad und viele High-End-Android-Modelle. Trotzdem soll es eine Tegra 2-Dual-Core-CPU mit 1 GHz und einen 10-Zoll-Bildschirm verbaut haben. Als Betriebssystem soll Android 3.2 zum Einsatz kommen. Außerdem: Bluetooth 2.1, WLAN, UMTS, HDMI, micro USB und 32 GB interner Speicher, 5-MP-Kamera auf der Rück- und 2 MP auf der Vorderseite. Die Akkulaufzeit gibt Medion mit 10 Stunden an, das Gewicht des LifeTab mit 720 Gramm. Als geplanten Verkaufsstart nennt das Unternehmen lapidar das Weihnachtsgeschäft 2011.
Asus EEE Pad Slider: Android-Tablet zum Aufschieben mit Tastatur
Asus setzt auf außergewöhnliche Formen. Der immer wieder verschobene EEE Pad Slider ist mittlerweile erhältlich. Der Slider ist ein Mix aus Tablet und Netbook – Bildschirm und Tastatur sind fest verbunden. Den Bildschirm können Sie aber mit der Display-Seite nach oben auf die Tastatur schieben, so dass der Eindruck eines Tablets entsteht. Das Display ist 10 Zoll groß; im Inneren steckt ein Dual-Core-Chip mit 1 GHz (Tegra 2). Der Akku soll laut Asus bis zu 16 Stunden durchhalten. Auch Asus verwendet Android 3.2 als Betriebssystem. Weiter ist das EEE Pad Slider mit 1 GB RAM, zwei Kameras (1,2 MP vorne & 5 MP hinten), einem micro-SD-Kartenleser und einer HDMI-Schnittstelle ausgerüstet. Der Preis für das EEE Pad Slider liegt bei 499 Euro.

Asus Padfone: Tablet-Smartphone-Hybrid mit Android

Auf der Computex in Taiwan hat Asus mit dem Padfone ein interessantes Tablet-Konzept vorgestellt. Das Tablet ist wenig mehr als ein großer 10-Zoll-Bildschirm mit zusätzlichem Akku und einer Klappe auf der Rückseite. In diese Klappe legen Sie das dazu verkaufte 4-Zoll-Smartphone, das das Tablet dann antreibt. Genaueres hat Asus noch nicht verraten. Interessant wäre die Frage, ob beliebige Smartphones mit dem Tablet laufen. Und natürlich: Wann kommt es und was kostet es? Zum Preis hat Asus noch keine Aussage getroffen. Aber laut dem ehemaligen Google-Chef Eric Schmidt soll Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) noch im Oktober erscheinen. Diese Version soll Android 2.3 für Smartphones und Android 3.2 für Tablets zusammenführen – ideal also für das Padfone. Unbestätigte Gerüchte gehen davon aus, dass das Padfone das erste Gerät sein könnte, dass vollen Nutzen aus Android 4.0 zieht.

Amazon Kindle Fire: Amazon steigt in den Tablet-Markt ein

Amazon beschränkt sich nicht länger auf E-Book-Reader. Mit dem Kindle Fire hat der Versandhändler seinen ersten Tablet-PC vorgestellt. Das 7-Zoll-Tablet verfügt über eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel und biete laut Amazon einen extra-weiten Betrachtungswinkel. Damit sollen auch zwei oder mehr Personen gleichzeitig den Bildschirminhalt sehen können. Der Akku soll 7,5 Stunden durchhalten. Das Kindle Fire ist 1,15 Zentimeter dick und verbindet sich nur via WLAN mit dem Internet.
Amazon setzt auf eine abgewandelte Version von Android 2.3. Apps können nur aus dem Amazon-eigenen AppStore heruntergeladen werden. Eine Kamera fehlt. Das Amazon-Tablet ist voll auf die bei Amazon erhältlichen Filme, Songs und E-Books ausgelegt – bietet jedoch nur 8 GB Speicher. Das Problem will Amazon mit seinem Cloud-Service lösen: So können dort etwa kostenlos erworbene Inhalte abgelegt und auf das Tablet gestreamt werden. Die Amazon Cloud soll auch das Surfen beschleunigen, indem sie Internetseiten ähnlich wie Opera komprimiert. Umgerechnet kostet Fire rund 150 Euro. Zunächst wird es aber nicht in Deutschland erhältlich sein. Erst wenn Amazon seine Online-Dienste hierzulande anbietet, dürfte das Tablet folgen.
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