Mit den frei verfügbaren PDF-Anwendungen lässt sich bereits vieles machen, dennoch wird das Potenzial dieses Formats nur ansatzweise ausgenutzt. Möchte man PDF nicht nur für die Umwandlung eines Dokuments verwenden, sondern auch in den ganzen Arbeitsprozess einbinden, müssen größere Geschütze her. PDF-Dateien lassen sich zum Beispiel mit Kommentaren und Korrekturen versehen – eine Riesenhilfe für alle, die schon einmal mit einem Fax ein halbes Dutzend Korrekturdurchläufe mitmachen mussten.
Andere Programme können ein PDF mit digitalen Signaturen unterschreiben, erlauben kleine Textänderungen oder wandeln eingescannte Dokumente in richtigen Text um. Für all diese Aufgaben sind keine Freeware-Lösungen vorhanden. Ganz vorne in der Nahrungskette befindet sich die Acrobat-Lösung von Adobe. Sie bietet alle erwähnten Möglichkeiten und noch einige mehr. Allerdings kostet bereits die kleinste Standardversion ein kleines Vermögen. Zwischen dieser und den Freeware-Paketen sind jede Menge Alternativen erhältlich. Der
PDF Converter 6 von
Nuance bietet zum Beispiel zahlreiche Möglichkeiten der Acrobat-Software – für rund 60 Euro.
Glossar
Vektorgrafiken
Vektorgrafiken definieren mit mathematischen Formeln, aus welchen Flächen und Linien ein Bild besteht. Die Bilder lassen sich so ohne Verlust vergrößern. Bei Fotografien ist die Beschreibung mittels Formeln sehr kompliziert und führt bei der Anzeige zu langen Rechenzeiten. Vektorformate sind deshalb vor allem für Zeichnungen und Grafiken üblich.
Bitmap-Bilder
Bitmaps sichern Informationen wie Farbwert und Position jedes einzelnen Bildpunkts. Sie können am Monitor sehr schnell angezeigt werden, da für die Darstellung keine komplizierten Berechnungen erforderlich sind. Typische Bitmaps sind zum Beispiel JPEG-Fotos.
Von Klaus Zellweger. Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation PCtipp www.pctipp.ch.
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