Bei Cross-Site Request Forgery (CSRF) - diese Gefahr ist aktuell in den Schlagzeilen - führt der Angreifer im Namen eines Opfers eine Aktion auf einer Website aus. Vereinfacht gesagt: XSS wird ausgenutzt, um Code im Browser des Benutzers auszuführen – bei CSRF werden die im Browser gespeicherten Informationen missbraucht, um im Namen des ahnungslosen Users Aktionen auf einer Website durchzuführen. Das ist der Fall, wenn ein Angreifer die Session-ID eines Anwenders kapert (weil der Anwender sich bei seinem letzten Besuch im Shop nicht korrekt ausgeloggt hat) und damit in einem Online-Shop einkauft, Session-Riding heißt dafür der Fachbegriff.
Beim verwandten Cross-Site Authentication werden einem Internetnutzer Zugangsdaten geklaut, indem man ihm ein gefälschtes Login-Formular vorgaukelt. Zum Beispiel, indem ein Angreifer ein Bild in einem als vertrauenswürdig angesehenen Forum platziert, für das man sich angeblich erst einloggen muss, wenn man es sehen will. Die dabei eingegebenen Logik-Daten schnappt sich dann der Angreifer.
(My)SQL Injektion heißt eine weitere ernste Bedrohung, die seit einiger Zeit von sich reden macht. Der augenscheinlich größte Unterschied aus der Sicht des Anwenders: Während XSS direkt gegen den Anwender und dessen Client gerichtet ist, zielt ein Angriff mittels MySQL Injektion auf den Website-Betreiber, genauer gesagt auf dessen MySQL-Datenbank. In der Konsequenz ist aber auch hier der Anwender das Opfer. Denn ob er nun direkt via XSS das Ziel eines Betrugsversuches wird oder aber beispielsweise seine Kundendaten wie Adresse oder Bankverbindung durch eine erfolgreiche MySQL Injection in falsche Hände geraten, der Leidtragende ist immer der Internetanwender.
Bei SQL-Injection schleust der Angreifer gegen den Willen des Datenbankbetreibers SQL-Befehle in die SQL-Datenbank ein. Er nutzt dazu genauso wie bei XSS-Hacks die unzureichende Validierung der Benutzereingaben aus. Mit den eingeschleusten SQL-Befehlen kann der Angreifer dann die Inhalte der Datenbank auslesen, beeinflussen (also beispielsweise Daten löschen oder deren Werte ändern) oder löschen. Auch hier besteht der Schutz im Maskieren von Sonderzeichen und verwandten Mechanismen. Bei Redaktionsschluss wurden etliche SQL Injections bei diversen Websites aus China und Taiwan gemeldet.
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14.03.11
Was ist denn das für ein Quatsch ?
Warum sollte ich in ein Formular jetzt irgendeinen Scriptcode ( der im übrigen auf Ihrer Webseite nicht mehr angezeigt wird - Geheimhaltung ? )
eingeben um ein Popup-Fenster zu erzeugen.
Soll das ein Beweis für mögliche Selbstschädigung sein ?
Zitat : "...Code, der von einem Angreifer untergeschoben wurde..."
Ich sehe in Ihrem Beitrag weder einen Angreifer noch wie er Code unterschieben könnte. Da müßten Sie schon etwas konkreter und verständlicher formulieren !
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13.11.11
Es wird andauern versucht mit Hilfe von Setzen von Parametern über die URL Werbung in das Forum einzufügen (was aber zum Glück nicht funktioniert).
Nun ist aber auf der Website eine Übersicht, die anzeigt wer auf welchen Seiten war. Es ist also ziemlich nervig, dass dort immer alles zugespammt wird...
Was kann man im einfachsten Fall dagegen tun ohne die Funktion der Page einzuschränken?
Ich habe mit utrace die IPs zurückverfolgt. Sie kommen alle aus Lettland.
Ein IP Bann bringt aber nichts, da die IPs wechseln.
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13.11.11
Wende dich an deinen Hoster. So er Ahnung von seinem Geschäft hat, sollte er ein IPS/IDS zwischen schalten können.
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13.11.11
Ich denke nicht, dass das von einem kostenlosen Hoster, wie bplaced in meinem fall, gewährleistet wird oder liege ich da falsch?
Auf jeden Fall schon einmal danke für den Vorschlag.
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14.11.11
...mei, woher sollen wir das wissen, wenn du das schon nicht weißt. Erzähle uns doch einfach mal, was du für Möglichkeiten und Rechte auf dem Server hast. Auf Ebene der Webanwendung lassen sich solche Angriffe eh nicht eindämmen - maximal die optischen Auswirkungen kaschieren (z.B. durch Verwerfen von DB-Einträgen mit ungültigen Parametern/Übergabewerten). Nur ist das nicht ganz clever, wenn man nicht permanent die Serverlogs auf merkwürdige Einträge kontrolliert.
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14.11.11
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