Die folgenden Multiplattform-Tools funktionieren nicht nur am Rechner daheim, sondern auch auf dem Smartphone unterwegs oder auf dem Tablet auf der Couch.

Viele Aufgaben will man nicht nur am PC zu Hause erledigen, sondern auch unterwegs oder am Arbeitsplatz. Oder umgekehrt: Typische Aufgaben für das Smartphone möchte man auch mal am PC angehen. Hier finden Sie die besten Tools und Dienste, die das können.

Ein gutes Beispiel für ein Multiplattform-Werkzeug ist Mightytext . Mit diesem Dienst lassen sich SMS-Nachrichten nicht nur auf dem Handy empfangen und senden, sondern auch auf einem Windows-Rechner oder Android-WLAN-Tablet. Für das iPad und iPhone gibt es allerdings keine App. Herstellerangaben von Mightytext zufolge lässt Apple das nicht zu. Andere Tools und Dienste existieren aber sehr wohl für alle wichtigen Plattformen: also Windows, Android und iOS sowie im Web oder als Erweiterung für den Internetbrowser. Etwa das Notiz- und Organisationstool Evernote . Zu allen Anwendungen gibt es Tipps und wichtige Hinweise. Wenn es für ein Tool eine sinnvoll nutzbare kostenlose Variante gibt, führen wir es als gratis in der Tabelle. Wenn sich der Kauf einer kostenpflichtigen Proversion lohnt, weisen wir im Artikel darauf hin.

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Mightytext: SMS auch auf dem PC

Darum geht’s: Eigentlich lassen sich SMS nur von Handy zu Handy versenden. Wenn Sie aber ein Android-Smartphone benutzen, können Sie SMS-Nachrichten auch auf Ihren Computer umleiten. Genau genommen werden die SMS mit Ihrem PC synchronisiert. Sie haben somit auf dem Smartphone und dem Rechner stets denselben Nachrichtenstand.

Darauf müssen Sie achten: Auf Ihrem PC benötigen Sie den Browser Google Chrome . In diesen installieren Sie die Browsererweiterung Mightytext. Auf einem WLAN-Tablet mit Android verwenden Sie die App „Mightytext SMS von Tablet“. iOS-Geräte werden allerdings nicht unterstützt. Die App und der Dienst stammen übrigens von Google.

So nutzen Sie Mightytext: Installieren Sie die App „Mightytext SMS & MMS – Computer“ auf Ihrem Android-Smartphone. Sie erlangt Zugriff auf das Google-Konto, mit dem auch das Handy angemeldet ist. Im Anschluss daran fordert die App Sie auf, an Ihrem Computer die Site www.mightytext.net/app aufzurufen. Falls noch nicht geschehen, holen Sie sich so die Mightytext-Browsererweiterung für Chrome. Ist diese installiert, öff net sich nach einer einmaligen Bestätigung die Webseite mit Zugriff auf alle Ihre SMS-Nachrichten des Smartphones. Sie können nun vom PC aus SMS-Nachrichten senden und erhalten diese auch nahezu verzögerungsfrei auf dem Rechner.

Außerdem lassen sich mithilfe von Mightytext auch beinahe alle Benachrichtigungen des Smartphones auf dem PC anzeigen. Dazu zählen beispielsweise Hinweise auf neue Whatsapp-Nachrichten oder Erinnerungen durch den Handywecker. Aktivieren können Sie diese zusätzlichen Benachrichtigungen über die App auf dem Smartphone unter „Menüsymbol -> Settings -> App Notiications Sync“. Android gibt noch eine Warnung aus, dass Mightytext nun Zugrif auf alle Meldungen in der Infoleiste erhält, was Sie mit „Ok“ bestätigen müssen. Mightytext gibt es auch in einer Proversion für 5 US-Dollar pro Monat. Diese ist werbefrei und bietet weitere Funktionen und weniger Beschränkungen.  So entfällt etwa das Limit von 500 SMS pro Monat, die Sie vom PC aus senden können. Zudem ist es möglich, unter anderem den automatischen Versand von SMS-Nachrichten zu einer bestimmten Uhrzeit zu planen.

Mit der Erweiterung für den Browser Chrome empfangen und senden Sie SMS-Nachrichten auch vom PC aus und an einem WLAN-Tablet mit Android.
Vergrößern Mit der Erweiterung für den Browser Chrome empfangen und senden Sie SMS-Nachrichten auch vom PC aus und an einem WLAN-Tablet mit Android.

Whatsapp auf (fast) allen Geräten

Darum geht’s: Das Chat-Tool Whatsapp ließ sich die ersten Jahre ausschließlich über die App auf einem Smartphone (Android oder iOS) mit gültiger SIM-Karte benutzen. WLAN-Tab - lets blieben ebenso außen vor, wie der PC. Eine in ofiizielle Lösung, die sich auch über einen Browser bedienen ließ, wurde wegen grober Sicherheitsmängel dicht gemacht. Mittlerweile bieten die Macher von Whatsapp auch eine Webanwendung für WLAN-Tablets und PCs an. Trotzdem benötigen Sie ein Smartphone, auf dem Sie in Whatsapp angemeldet sind.

Darauf müssen Sie achten: Wenn Sie Whatsapp auf dem iPad nutzen möchten, verwenden Sie Safari als Browser. In unserem Test wird Google Chrome auf dem iPad nicht unterstützt. Benutzen Sie ein Android-Tablet, können Sie dagegen Chrome verwenden. Sie müssen aller dings über das Menüsymbol rechts oben einen Haken bei „Desktop Version“ setzen. Dies unterdrückt die Anzeige der mobilen Website von Whatsapp. Auf dem Rechner funktionieren bei unserem Test sämtliche gängige Browser. Für die Nutzung auf allen diesen Geräten muss Ihr Smartphone mit aktivierter Whatsapp-Anwendung eingeschaltet sein und über eine Internetverbindung verfügen. Denn tatsächlich stellen Sie vom PC oder vom Tablet aus primär keine Verbindung zum Whatsapp-Server her, sondern zu Ihrem Smartphone.
So nutzen Sie Whatsapp auf Tablets und PCs: Rufen Sie im Browser die Adresse https://web.whatsapp.com auf. Der Dienst zeigt daraufhin eine Site mit einem QR-Code an. Sie benötigen jetzt Ihr Smartphone. Starten Sie Whatsapp und wählen Sie „Menü -> Whatsapp Web“ (Android) oder „Einstellungen -> Whatsapp Web“ (iOS). Mit dem eingeblendeten Kamerabild scannen Sie den QR-Code der Website. Der Rest der Aktion läuft automatisch ab, benötigt jedoch unter Umständen einige Sekunden. Ist alles erledigt, erscheinen auf der Webseite Ihre Chat-Protokolle und Sie können mit einer neuen Unterhaltung beginnen. Das Smartphone benötigen Sie grundsätzlich nicht mehr in der Nähe. Es muss aber mit dem Internet verbunden bleiben.

Das beliebte Chat-Tool Whatsapp lässt sich über einen Browser auch am PC und am WLAN-Tablet nutzen. Allerdings funktioniert das nicht mit allen Browsern.
Vergrößern Das beliebte Chat-Tool Whatsapp lässt sich über einen Browser auch am PC und am WLAN-Tablet nutzen. Allerdings funktioniert das nicht mit allen Browsern.

IP-Telefonie der Telekom

Darum geht’s: Wer bei der Deutschen Telekom die IP-Telefonie nutzt, der hat einige Vorteile: Dazu zählen die Einstelloptionen im „Kundencenter“. So nennt die Telekom ihren Onlinebereich, in dem Kunden im Internet so gut wie alles zu ihrem Internet- und Telefonanschluss einsehen und einstellen können. Nach dem Einloggen mit der eigenen T-Online-Mailadresse und dem persönlichen Passwort findet man dort etwa seine Rechnungen, kann diverse Services hinzubuchen, den Anrufbeantworter ab hören sowie neu besprechen und eine Anrufweiterleitung auf eine beliebige Handynummer einrichten. Denn einfach die IP-Festnetznummer in einer SIP-App wie Zoiper eintragen und anschließend über das Handy telefonieren, ist nur sehr eingeschränkt möglich. Darauf müssen Sie achten: Telefonieren über Ihre IP-Festnetznummer am Smartphone lässt sich lediglich im WLAN-Bereich eines Festnetzanschlusses der Deutschen Telekom, also zum Beispiel zu Hause. Selbst nach dem Einloggen an einem der öfentlichen Telekom-Hotspots ist die IP-Rufnummer gesperrt.

Die Einstellungen in ei ner allgemei nen App für SIP-Telefonie wie Zoiper sind zudem nicht einfach, eine „Hilfe“-Seite der Telekom unterstützt Sie dabei. Komfortabler geht die Koniguration der Einstellungen mit der Telekom-eigenen App Home Talk.

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Dienst per App unterwegs konigurieren: Möchten Sie die Einstellungen im Kundencenter unterwegs vornehmen, dann erledigen Sie das mit der Telekom-App Sprach Box Pro . Darin können Sie ebenfalls den Anrufbeantworter abhören, anders einstellen oder spontan eine Weiterleitung Ihrer Festnetznummer auf das Handy einstellen, wenn Sie einen Anruf erwarten, aber nicht zu Hause sind. Die Anrufweiterleitung lässt sich übrigens individuell für jeden Anrufer separat einstellen.

So geht‘s: Installieren Sie auf Ihrem Android-Telefon beziehungsweise auf Ihrem iPhone die App Home Talk. Tragen Sie bei der erstmaligen Koniguration Ihre Rufnummer(n), Ihre T-Online-Mailadresse sowie das zugehörige Passwort ein. Das alles müssen Sie im WLAN-Bereich eines Telekom-Anschlusses erledigen. Darüber telefonieren können Sie unterwegs allerdings nur, wenn der „Anrufen“-Button grün unterlegt ist. Denn nur dann sind Sie über einen Telekom-Anschluss online.

Bring & Co.: Notizzettel und mehr

Darum geht’s: Digitale Notizzettel sind natürlich eine Paradedisziplin für die Multiplattform-Tools. Allen voran der Einkaufszettel. Damit die digitale Version jedoch auch wirklich Vorteile gegenüber dem klassischen Einkaufszettel bietet, sollte Erstere sich von mehreren Personen gleichzeitig verwenden lassen.

Wer die IP-Telefonie der Telekom nutzt, kann den Dienst auch recht komfortabel über eine App konfigurieren. Große Hoffnungen auf Festnetztelefonie am Handy darf man sich dagegen nicht machen.
Vergrößern Wer die IP-Telefonie der Telekom nutzt, kann den Dienst auch recht komfortabel über eine App konfigurieren. Große Hoffnungen auf Festnetztelefonie am Handy darf man sich dagegen nicht machen.

So nutzen Sie Wunderlist: Bei dem Dienst Wunderlist für Android, iOS und Windows lassen sich mehrere Geräte über einen Account miteinander verbinden. Wird der Dienst innerhalb einer Familie eingesetzt, kann jeder jederzeit Waren auf die Einkaufsliste bei Wunderlist setzen. Die Aktualisierung auf allen angemeldeten Geräten funktioniert im Test meist verzögerungsfrei. Wer im Laden steht und einkauft, kann die gewünschten Waren in dem Augenblick von der Liste streichen, indem er sie in den Einkaufswagen packt. Hier klappt die Synchronisation meistens ebenfalls einwandfrei. Wunderlist bietet zudem noch etliche weitere Funktionen an, etwa eine Erinnerungsfunktion, den Versand einer Liste per Mail, Unterlisten, eine Chat-Funktion oder das Teilen von Listen mit anderen Wunderlist-Mitgliedern. Die Apps eignen sich somit nicht nur für Einkaufslisten, sondern auch für kleine und mittlere Projekte.

Der fast perfekte Einkaufszettel: Die App Bring hat sich auf den reinen Einkauf von Waren für den täglichen Bedarf beschränkt. Zu gängigen Produkten existieren passende, stilisierte Abbildungen. Eine Einkaufsliste lässt sich unkompliziert von mehreren Teilnehmern gleichzeitig verwenden. Bring ist jedoch nicht für den PC, sondern nur für Android und iOS erhältlich und somit eigentlich kein echtes Multiplattform-Werkzeug. Wer mit dieser Einschränkung leben kann, dem empfehlen wir, unbedingt einmal einen Blick auf die App zu werfen.

Alleskönner Evernote : Das Tool Evernote eignet sich ebenfalls zum Einsatz als Einkaufszettel. Der Dienst verfügt aber über weit mehr Funktionen und lässt sich auch für größere Auf gaben problemlos nutzen. So bietet etwa die integrierte Textverarbeitung nicht nur formatierten Text, sondern kann auch problemlos Bilder und/oder Tabellen integrieren. Die Listen lassen sich mit Terminen und Schlagwörtern versehen sowie über soziale Medien mit anderen teilen. Wer zusätzliche Funktionen benötigt, vor allem für die Zusammenarbeit im Team, sollte sich die Proversionen ansehen. Sie bieten etwa eine Volltextsuche der eigenen Dokumente sowie Offlinezugriff.

Sky & Co.: Filme überall ansehen

Darum geht’s: Onlinevideotheken gibt es bereits seit Langem, Maxdome etwa seit dem Jahr 2006. Zunächst waren diese Dienste primär für den PC ausgelegt. Die Wiedergabe am TV-Gerät war teilweise über recht teure Set-Top-Boxen möglich. In den letzten Jahren hat sich bei den Onlinevideotheken aber viel getan. Apple bietet mit iTunes, seinem iPad und Apple-TV schon länger die Möglichkeit, Videos problemlos auf mehreren Plattformen anzusehen. Drei weitere Dienste für den Film- und Seriengenuss stellen wir kurz vor. Alle lassen sich dank Apps für Android und iOS meist problemlos auf den entsprechenden Mobilgeräten benutzen. Apps gibt es auch für viele Zusatzgeräte fürs TV-Gerät. Empfehlenswert sind etwa Apple-TV (ab 79 Euro) und Fire TV/Fire TV Stick . Damit lassen sich die Filme der Onlinevideothek aufs TV-Gerät bringen.

Darauf sollten Sie achten: Nicht ganz so problemlos funktioniert die Wiedergabe von Filmen, wenn Sie offline sind. Sky verlangt für diese Möglichkeit 5 Euro monatlich extra. Amazon erlaubt das nur auf Mobilgeräten, Netflix bietet gar keinen Offlinemodus.

Netflix: Der Dienst punktet mit einigen selbst produzierten Serien, beispielsweise House of Cards, Narcos, Jessica Jones oder Orange is the New Black. In HD-Qualität kostet Netfl ix 10 Euro pro Monat, 4K gibt es für 12 Euro.

Amazon Prime Video: Wer Amazon-Prime-Kunde ist, der erhält neben dem kosten losen Premium-Versand ebenfalls Zugriff auf die On linevideothek von Amazon. Allerdings ist das Filmangebot im kostenlosen Prime-Modus deutlich kleiner als bei Netflix & Co.

Sky: Auch der Fernsehsender Sky bietet Apps für den mobilen Filmgenuss. Beliebt ist Sky bei vielen Sportfans, da der Sender viele Sportereignisse exklusiv überträgt.

Die App Bring für Android und iOS ist der fast perfekte Einkaufszettel. Allerdings gibt es kein Tool für Windows.
Vergrößern Die App Bring für Android und iOS ist der fast perfekte Einkaufszettel. Allerdings gibt es kein Tool für Windows.

Lastpass: Passwörter immer dabei

Darum geht’s: Die Tools und Apps von Lastpass verwalten Ihre Passwörter im Internetbrowser sowie auf Mobilgeräten. In der kostenlosen Variante ist die Nutzung der Apps allerdings nicht so komfortabel. Für 12 US-Dollar pro Jahr füllen die Apps Ihre Log-in-Daten auch in Android-Apps ein.

Darauf sollten Sie achten: Lastpass ist ein US-Unternehmen. Die Firma gibt aber an, dass sämtliche Daten Peuropäischer Kunden ausschließlich auf europäischen Servern gespeichert werden. Wenn Sie einer US-amerikanischen Firma Ihre Passwörter dennoch lieber nicht anvertrauen wollen, finden Sie im Kasten auf dieser Seite zwei Alternativen zu Lastpass.

So nutzen Sie Lastpass: Nach der Installation der Windows-Version von Lastpass müssen Sie sich bei dem Dienst ein Onlinekonto erstellen und ein Masterpasswort vergeben. Mit diesem einen Passwort ver- und entschlüsseln Sie den Tresor, der künftig alle Ihre Passwörter verwalten wird. Die Passwörter werden lokal auf Ihren Geräten verschlüsselt und erst dann in die Cloud zur Synchronisation mit den anderen Geräten geladen. Auf Ihren Mobilgeräten installieren Sie die Lastpass-Apps. Nach Eingabe des Masterpassworts sind auch dort alle Passwörter verfügbar.

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Docwallet: Dokumente schützen

Darum geht’s: Mit den Apps von Docwallet für iPhone und iPad sowie für Windows lassen sich elektronische Dokumente verschlüsselt speichern und synchronisieren. Docwallet stammt von der Deutschen Post und wurde zusammen mit Sicherheitsexperten vom Fraunhofer Institut (AISEC) entwickelt. Datenschutz und -sicherheit sollen bei dem Dienst an erster Stelle stehen. Er richtet sich an Geheimnisträger wie Rechtsanwälte. Darauf sollten Sie achten: In den Apps lassen sich nur gängige Formate, beispielsweise PDFs oder DOCs, betrachten. Für Android gibt es noch keine App. Diese soll aber kommen. Docwallet nutzen: Beim ersten Start vergeben Sie ein Passwort für Ihren Dokumententresor. Dort lagert ein informatives Handbuch. Die App ist gratis, doch für das Verbinden mehrerer Geräte sind 11 Euro pro Jahr fällig.

Achtung: Sicherheit bei Multiplattform-Tools

Die meisten Multiplattform-Tools nutzen die Cloud für den Datenaustausch zwischen den Geräten, also zwischen PC und Mobilgerät oder auch zwischen PC und PC. „Cloud“ bedeutet wie üblich, dass sich die Daten auf einem Internetserver oder Datenspeicher des jeweiligen Softwareherstellers befinden. Dieser Server steht aber bei den wenigsten Diensten tatsächlich in ihrem Unternehmensgebäude, sondern ist bei einem Dienstleister untergebracht. Zu den führenden Firmen in diesem Bereich zählt auch Amazon mit seinen Diensten AWS und S3 . Die meisten Multiplattform-Dienste beteuern, dass Ihre persönlichen Daten stets gut verschlüsselt übertragen werden. Oft sollen die Daten auch ausschließlich verschlüsselt in der Cloud gespeichert sein und falls nicht, so soll der Cloudspeicher besonders gut gegen Spionage geschützt sein. Trotz solcher Zusicherungen besteht grundsätzlich allerdings das Risiko einer Datenpanne oder der Spionage durch staatliche Stellen.

Passwortmanager: Zu den sensibelsten Daten, die man einem Multiplattform-Tool anvertrauen kann, zählen die eigenen Passwörter. PC-WELT hat schon öfter das Tool Lastpass empfohlen. Dennoch kann man die Nutzung von Lastpass auch kritischer sehen. Eine kostenpflichtige Alternative zu Lastpass ist dann etwa F-Secure Key . Das Tool stammt von dem finnischen Unternehmen F-Secure und unterliegt den vergleichsweise strengen finnischen Datenschutzbestimmungen. Kostenlos, aber mit größerem Aufwand lassen sich Passwörter auch mit Keepass auf allen Plattformen verwalten. Wie Sie den Keepass-Tresor von Windows auf ein Mobilgerät kopieren, verrät dieser Beitrag .

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