Die besten Tipps zum Festplatten-Kauf
So finden Sie die richtige Festplatte
In den meisten PCs werkelt eine 3,5-Zoll-Festplatte. Die Zoll-Angabe bezieht sich auf den Durchmesser der Datenscheibe, die bis zu 3,5 Zoll groß sein darf, also rund 9 Zentimeter. Das Festplattengehäuse ist standardmäßig 10 Zentimeter breit und bis zu 15 Zentimeter tief. Die Bauhöhe liegt in der Regel bei etwa einem Zoll, also 2,5 Zentimetern.
In mobilen PCs arbeitet hingegen eine viel kleinere 2,5-Zoll-Festplatte, deren Datenscheiben nur rund 6 Zentimeter groß sind. Die Gehäuse messen rund 7 mal 10 Zentimeter. Mit einer Dicke von rund 10 Millimetern ist eine 2,5-Zoll-Platte auch nicht mal halb so stark wie ein 3,5-Zoll-Modell.
Über die Schnittstelle geht der Datenaustausch zwischen PC und Festplatte vonstatten. Die verschiedenen Anschlüsse unterscheiden sich physikalisch und sind zueinander nicht kompatibel.
Die EIDE-Schnittstelle (Enhaced Integrated Device Electronics) war bis vor einigen Jahren die dominierende Anschlusstechnik. Die meisten Hauptplatinen besaßen zwei EIDE-Anschlüsse, an die sich über ein Flachbandkabel je zwei Laufwerke anschließen ließen. Auch heute ist bei den meisten Platinen zumindest noch ein Anschluss vorhanden, um zwei EIDE-Laufwerke anzusteuern.
Mittlerweile wurde die EIDE-Technik durch die S-ATA-Schnittstelle (Serial Advanced Technology Attachment) ersetzt. Im Gegensatz zur überholten (E)IDE-Technik ist hier ein Hauptplatinenanschluss jeweils nur für ein Gerät gedacht – hierbei handelt es sich also um Direktverbindungen. Dafür allerdings halten die Hauptplatinen je nach Modell vier oder mehr S-ATA-Buchsen zur Verfügung.



