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So finden Sie die richtige Festplatte

22.08.2009 | 11:34 Uhr |

Wird der Speicherplatz knapp, dann wird es höchste Zeit für eine größere Festplatte. Worauf Sie beim Kauf achten müssen, erfahren Sie hier.

Formfaktor: 2,5 oder 3,5 Zoll
In den meisten PCs werkelt eine 3,5-Zoll-Festplatte . Die Zoll-Angabe bezieht sich auf den Durchmesser der Datenscheibe, die bis zu 3,5 Zoll groß sein darf, also rund 9 Zentimeter. Das Festplattengehäuse ist standardmäßig 10 Zentimeter breit und bis zu 15 Zentimeter tief. Die Bauhöhe liegt in der Regel bei etwa einem Zoll, also 2,5 Zentimetern.
In mobilen PCs arbeitet hingegen eine viel kleinere 2,5-Zoll-Festplatte , deren Datenscheiben nur rund 6 Zentimeter groß sind. Die Gehäuse messen rund 7 mal 10 Zentimeter. Mit einer Dicke von rund 10 Millimetern ist eine 2,5-Zoll-Platte auch nicht mal halb so stark wie ein 3,5-Zoll-Modell.

Verbindungskabel: EIDE (links) und S-ATA (rechts)
Vergrößern Verbindungskabel: EIDE (links) und S-ATA (rechts)

Schnittstelle: (E)IDE oder S-ATA
Über die Schnittstelle geht der Datenaustausch zwischen PC und Festplatte vonstatten. Die verschiedenen Anschlüsse unterscheiden sich physikalisch und sind zueinander nicht kompatibel.
Die EIDE-Schnittstelle (Enhaced Integrated Device Electronics) war bis vor einigen Jahren die dominierende Anschlusstechnik. Die meisten Hauptplatinen besaßen zwei EIDE-Anschlüsse, an die sich über ein Flachbandkabel je zwei Laufwerke anschließen ließen. Auch heute ist bei den meisten Platinen zumindest noch ein Anschluss vorhanden, um zwei EIDE-Laufwerke anzusteuern.
Mittlerweile wurde die EIDE-Technik durch die S-ATA-Schnittstelle (Serial Advanced Technology Attachment) ersetzt. Im Gegensatz zur überholten (E)IDE-Technik ist hier ein Hauptplatinenanschluss jeweils nur für ein Gerät gedacht – hierbei handelt es sich also um Direktverbindungen. Dafür allerdings halten die Hauptplatinen je nach Modell vier oder mehr S-ATA-Buchsen zur Verfügung.

Bei älteren PCs können Sie die S-ATA-Technik über eine PCI-Controller-Karte (ab 12 Euro) nachrüsten – was wir empfehlen. Bei älteren Notebooks müssen Sie zwangsläufig zu einem IDE-Modell greifen – Steckplätze für interne Erweiterungskarten gibt’s aufgrund des Platzmangels so gut wie nie.

Haben Sie geprüft, welcher Formfaktor und welche Schnittstelle die richtige ist, können Sie sich schon jetzt auf den Weg in einen Shop Ihrer Wahl machen – Ihr Wunschkandidat wird zumindest laufen. Dennoch sollten Sie noch etwas weiterlesen, da Sie auf den nächsten Seiten erfahren, wie die Festplattenkapazität mit dem Preis in Verbindung steht. Auch zum Thema Tempo und Lautstärke finden Sie hier wichtige Informationen.

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