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Die besten Multimedia-Inhalte für Tablets

15.11.2012 | 10:00 Uhr |

Neben Apps sind es vor allem Medieninhalte wie Zeitschriften, Filme, TV-Serien und Comics, die dem Tablet echten Mehrwert verleihen. Die Angebotsvielfalt ist höchst unterschiedlich.

Der tatsächliche Nutzwert von Tablets wird vor allem vom dahinter stehenden Marktplatz bestimmt. Apples App Store und iTunes Store sowie Googles Play Store sind die beiden erfolgreichsten Plattformen für Tablet-Inhalte. Bei Musik, beim Ausleihen oder Kaufen von Filmen und TV-Serien sowie bei elektronischen Büchern und Zeitschriften schöpfen Apple-Nutzer aus dem Vollen: Im streng reglementierten Apple-Kosmos lassen sich fast alle Medieninhalte direkt von Apple beziehen. Eine Apple-ID mit hinterlegter Bezahlmethode genügt, um bequem Inhalte aller Art zu konsumieren.

Gute Unterhaltung à la Apple-Vorgaben

In Apples iTunes Store lassen sich TV-Serien und Kinofilme kaufen oder leihen und dann innerhalb einer vorgegebenen Frist anschauen.
Vergrößern In Apples iTunes Store lassen sich TV-Serien und Kinofilme kaufen oder leihen und dann innerhalb einer vorgegebenen Frist anschauen.

Der iTunes Store ist die zentrale Anlaufstelle für Musik, Filme, Fernsehsendungen, Bücher und Podcasts. Die angebotenen Inhalte lassen sich entweder komplett auf das iPad herunterladen oder als Stream abspielen. Die Möglichkeit, Bezahlvorgänge einfach sowie verhältnismäßig sicher mit einem Klick durchzuführen, ist der Schlüssel zum Erfolg von Apples Store-Konzept.

Auf dem iPad führt das Icon „Musik“ zum iTunes Store. Darin fasst Apple neben Musikalben und einzelnen Songs auch Filme, Fernsehsendungen, Hörbücher, Podcasts und Klingeltöne zusammen. Man kann Musiktitel und Hörbücher anspielen und sich Film-Trailer ansehen. Für einige Filme gibt es außerdem eine zeitlich begrenzte Ausleihmöglichkeit wie in einer Videothek. Filme lassen sich nach Verfügbarkeit in „Standard Definition“ oder gegen Aufpreis hochauflösend in „High Definition“ streamen. Beim Musik-Streaming hat das iPad mit dem Online-Dienst iTunes Match derzeit noch die Nase vorne.

Nach jeder Bezahlung im iTunes Store wird der jeweilige Betrag automatisch abgebucht. Das Inkasso läuft dabei stets über Apple. Nur bei Apple gibt es das Bezahlkonzept mit iTunes-Geschenkkarten: Vergleichbar mit einer Handy-Prepaid-Karte wird damit der eigene Kontostand immer wieder aufgeladen. Zu beziehen sind iTunes-Geschenkkarten im Einzelhandel – etwa in Super- und Elektronikmärkten – in regelmäßigen, jedoch zeitlich begrenzten Rabattaktionen mit bis zu 20 Prozent Preisnachlass.

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Musik-Streaming aus der Cloud
iPad-Benutzer haben die Möglichkeit, mithilfe von iTunes Match Musik effizient über die Cloud zu verwalten. Mit dem Amazon Cloud Player steht Android- und iOS-Anwendern in Deutschland in Kürze ein vergleichbarer Dienst zur Verfügung.

Die mit einem Wolkensymbol unter der Cover-Grafik gekennzeichneten Alben werden über iTunes Match aufs iPad gestreamt.
Vergrößern Die mit einem Wolkensymbol unter der Cover-Grafik gekennzeichneten Alben werden über iTunes Match aufs iPad gestreamt.

Mit iTunes Match (25 Euro pro Jahr) können Sie Ihre Musik über Apples Online-Netzwerk iCloud abgleichen und so in der Theorie jederzeit und überall darauf zugreifen. Dies geht mit dem iPad ebenso wie mit dem iPhone oder einem PC mit iTunes – bis zu zehn Geräte sind erlaubt. Bei iTunes Match gleicht iTunes die Musik auf dem Rechner mit dem iTunes Store ab. Lieder, die im iTunes Store erhältlich sind und erkannt werden, sind sofort per iCloud in 256-kbps-Qualität verfügbar. Songs, die der Store nicht kennt, müssen erst auf Apples Server geladen werden. Apple erlaubt, 25 000 Lieder hochzuladen. Eine Übersicht, die zeigt, wie viele Lieder bereits genutzt werden, gibt es leider nicht. In iOS aktivieren Sie iTunes Match in den Einstellungen unter „Musik“. Es empfiehlt sich, die Option „Alle Musikdateien anzeigen“ einzuschalten, damit am iPad auch die Alben und Titel erscheinen, die in der Cloud, noch nicht aber auf dem iOS-Gerät gesichert sind. Titel können am iPad direkt über das Web (WLAN und Mobilfunknetz) abgespielt werden, landen dabei allerdings auch in der lokalen Mediathek.

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Bücher und Magazine auf dem iPad
Bücher von klassischer Literatur über Bestseller bis hin zu Trivialwerken finden iPad-Nutzer in der iBooks-App. Wer mehr Lesestoff benötigt, dem sei Amazons Kindle-App angeraten. Über die Pageplace-App der Telekom kann man am iOS- und Android-Tablet eine weitere Online-Bibliothek anzapfen, die neben kostenpflichtigen Büchern auch einige Gratiswerke bereithält.

Der Zeitungskiosk ist eine weitere auf dem iPad vorinstallierte App, in der Zeitschriften und Zeitungen gesammelt werden. Der Kiosk ist wie Apples iBooks-Buchladen optisch einem Regal nachempfunden, über das sich einzelne Hefte und Abonnements verwalten und öffnen lassen. Neue Ausgaben werden bei Abonnements automatisch heruntergeladen und im Kiosk angezeigt. Tatsächlich handelt es sich aber bei den Zeitungen nicht um E-Books, sondern um eigenständige Apps, die einen Reader enthalten. Lädt man eine solche App am iPad aus dem App Store, so platziert iOS sie automatisch im Kiosk.

Apple überwacht den Store streng und gibt nur Inhalte frei, die den eigenen Qualitätsrichtlinien entsprechen. Als unangemessen bewertete Inhalte lehnt Apple ab. Die Zensur trifft neben Apps mit sexuellem Inhalt immer wieder Zeitschriften, die nackte Haut zeigen.

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