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Die besten GoPro-Tipps für perfekte Videos

16.02.2017 | 12:10 Uhr |

Mit unseren Tipps erstellen Sie perfekte Videos mit Ihrer GoPro-Actioncam in Profiqualität mit dem richtigen Zubehör und außergewöhnlichen Perspektiven.

Mit einer GoPro-Actioncam sind außergewöhnliche Videos mit besonderen Blickwinkeln möglich. Mit den nachfolgenden Tipps erstellen Sie Videos und Fotos wie ein Profi!

Tipp 1: Beste Perspektiven finden

Dank der kompakten Größe und den unterschiedlichen Halterungen für fast jeden Untergrund und Einsatzzweck, sind die außergewöhnlichsten Blickwinkel möglich: So filmen Sie aus der Ego-Perspektive, montieren die Kamera auf dem Autodach oder filmen sich selbst aus der "Third Person"-Sicht.

Mit einem Display auf der Rückseite Ihrere GoPro wie bei der Hero5 Black kontrollieren Sie den Blickwinkel.
Vergrößern Mit einem Display auf der Rückseite Ihrere GoPro wie bei der Hero5 Black kontrollieren Sie den Blickwinkel.
© GoPro

Um den optimalen Blickwinkel zu finden, empfehlen wir Ihnen entweder die GoPro Hero5 Black mit ihrem integrierten Display. Oder Sie verbinden GoPro und Smartphone via WLAN und bestimmen die Kamera-Position mithilfe der Live-Ansicht auf dem Handy-Bildschirm. Denn so sehen Sie direkt, wie die entsprechende Perspektive wirkt.

Werfen Sie außerdem einen Blick in unseren Artikel " Das beste Zubehör für Ihre GoPro-Kamera ". Dort finden Sie die verschiedenen GoPro-Halterungen, die Ihnen ebenfalls als Inspirationen dienen könnten, wo und wie die GoPros überall befestigt werden können. Dazu gehören die 3-Way-Halterungen für perfekte Selfies, The Handler für Aufnahmen im Wasser und The Chesty für coole Aufnahmen aus der Ego-Sicht auf Brusthöhe.

➤  GoPro Hero5 Black im Test

Besondere Perspektiven machen Ihr Video einzigartig.
Vergrößern Besondere Perspektiven machen Ihr Video einzigartig.
© GoPro

Tipp 2: Der richtige Aufnahmemodus

Bevor Sie die Videoauflösung aussuchen, stellen Sie am besten den Bildausschnitt ein. Je nach Perspektive ist ein anderes Bildformat sinnvoll. Wir empfehlen für die meisten Aufnahmen "weit", "mittel" oder "eng" zu wählen. Der "Wide"-Modus bringt die klassische GoPro-Ansicht mit leichter Bildkrümmung mit sich und fängt ein breites Bild ein. Mit "Narrow" filmen Sie dagegen Nahaufnahmen. Der SuperView bringt zwar noch mehr Bildinhalt, die Bildkrümmung ist in diesem Fall aber fast zu stark.

Je nach Bildformat stehen jetzt nur nicht mehr alle Auflösungen zur Verfügung. Die neuen GoPro-Modelle filmen mit bis zu 4K! Doch gerade bei Action-Aufnahmen wie beim Snowboarden oder Motorradfahren empfehlen wir eher den Modus 1080p (Full-HD: 1080 x 1920 Pixel) mit 60 Bildern pro Sekunde (max. 120 FPS). Der Vorteil: Sie können einzelne Videosequenzen nachträglich auch verlangsamen für einen Zeitlupen-Effekt. Dafür sind mehr FPS sinnvoll.

Für beeindruckende Landschafts- oder gar Luftaufnahmen ohne schnelle Bewegungen können Sie auch auf die höchste Auflösung wechseln - 4K mit 30 Bildern pro Sekunde.

➤  Das beste Zubehör für GoPro-Actioncams wie Hero4 und Hero5

Tipp 3: Optimale Lichtverhältnisse

Eine GoPro-Actioncam eignet sich vor allem für den Outdoor-Einsatz. Achten Sie deshalb auf ideale Lichtverhältnisse. Filmen Sie morgens oder am späten Nachmittag bei tiefstehender Sonne, erreichen Sie einen schönen Lichteffekt mit langen Schatten. Bedecken dagegen die Wolken den Himmel, wirken Videos teilweise nicht mehr so dynamisch.

Je nach Umgebungslicht sollten Sie zudem die Bildfrequenz anpassen. Je besser die Lichtverhältnisse, desto höher können Sie die FPS (Bilder pro Sekunde stellen). Bei schwachem Licht empfehlen wir Ihnen die Wiederholrate nach unten zu schreiben - zum Beispiel: 1080p24.

Die besten Actioncams - Marktübersicht

Tipp 4: Auch auf den Sound achten

Neben einer hohen Bildqualität und außergewöhnlichen Perspektiven spielt auch der Sound eine wichtige Rolle. Um möglichst viele natürliche Geräusche einzufangen, sollten Sie vom wasserdichten Gehäuse auf ein offeneres Skeleton-Gehäuse oder gar den komplett offenen " The Frame " verwenden. Beachten Sie zudem auch die auftretenden Windgeräusche. Gerade bei hohen Windgeschwindigkeiten, etwa auf dem Motorrad, rauscht es bei offenem Gehäuse nur - hier empfehlen wir wiederrum das wasserdichte Gehäuse.

Tipp 5: Strom sparen bzw. GoPro unterwegs aufladen

Die Akkulaufzeit einer Actioncam ist generell nicht besonders lang. Schalten Sie deshalb bei Bedarf alle überflüssigen Stromfresser ab. Dazu gehören die WLAN-Verbindung, die Status-LED, die bei laufender Aufnahme sonst blinkt, den Ton sowie das Display - oder verringern Sie hier zumindest Lautstärke und Helligkeit.

Ist die GoPro-Kamera nicht gerade am Helm oder auf dem Surfbrett befestigt, können Sie etwa bei Langzeitaufnahmen auch ein mobiles Ladegerät via Micro-USB bzw. USB-C anschließen. Wir empfehlen Ihnen bei längeren Aufnahmen zusätzlich einen zweiten Akku mitzunehmen.

Tipp 6: Speicherkarte

Hohe Videoauflösungen und lange Aufnahmen nehmen entsprechend viel Speicherplatz auf der Speicherkarte ein. Verwenden Sie deshalb entsprechend Micro-SDs mit hoher Speicherkapazität und hoher Schreibgeschwindigkeit. In dem Artikel " Micro-SDXC-Speicherkarten mit 64 Gigabyte im Test " finden Sie die besten Micro-SD-Karten für Ihre GoPro. Achten Sie vor dem Kauf auf die maximal verwendbare Kapazität Ihrer Actioncam.

Tipp 7: Die Linse säubern

Während das Kameragehäuse auch dreckig werden kann, sollten Sie bei Videoaufnahmen die Linse sauber halten. Besonders angetrocknete Wasserflecken übersieht man schnell.

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