Mit cleveren Apps verwandeln Sie ganz gewöhnliche Fotos in umwerfende Bilder. Wir stellen eine App-Auswahl für Android und iOS vor.

Retuschieren, verfremden, Bildfehler beheben oder Fotos schlicht aufhübschen: Die Erwartungen der Nutzer an eine Bildbearbeitung unterscheiden sich. Viele Nutzer setzen bei anspruchsvolleren Bildbearbeitungsaufgaben bis heute auf Software für den Desktop-PC.

Doch die alte Fotografenweisheit “Die beste Kamera ist die, die du bei dir hast” lässt sich nahtlos auch auf die Bildbearbeitung übertragen. Und um einen schiefen Horizont zu begradigen, einen ungünstig gewählten Bildausschnitt zu korrigieren oder einen flauen Kontrast anzuheben, wäre der Einsatz von Photoshop und Co. ohnehin der berühmte Schuss mit Kanonen auf Spatzen.

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Wir stellen Ihnen Apps für Android vor, mit denen Sie Ihre Fotos auch unterwegs richtig gut aussehen lassen können.

Autodesk Pixlr   

Die Android-App „ Autodesk Pixlr “ kombiniert eine Kamera mit Echtzeit-Effekten und ein Collage-Werkzeug mit umfassenden Korrektur- und Verfremdungsfunktionen.

Autodesk Pixlr
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© Dirk Bongardt

Dass die Android-App “Autodesk Pixlr” seit Jahren kontinuierlich weiterentwickelt wird, merkt man ihr an. Noch relativ neu im Funktionsumfang ist die Möglichkeit, sie als Kamera-App zu verwenden und bei den Aufnahmen Overlays ins Kamerabild einzublenden. Daneben bietet die App ein Collage-Werkzeug.

Der bei weitem größte Funktionsumfang findet sich jedoch in der Bildbearbeitung: Automatische und manuelle Korrektur von Farbtönen und Kontrasten, Schärfe- und Rauschfilter, Beschnitt und Begradigung gehören dazu ebenso wie eine üppige Auswahl an Overlay-Effekten, Rahmen und Beschriftungsmöglichkeiten.

Minimierter Aufwand

Trotz einer enormen Auswahl an Möglichkeiten ist Pixlr sehr einfach zu bedienen. Abhängig von der gewählten Funktion stehen immer nur zwei oder drei Detailregler zur Verfügung, etwa um die Intensität eines Farbfilters einzustellen oder die Schärfe einer Bildpartie zu justieren.

Das Design ermöglicht eine intuitive Handhabung und weist nur eine Schwäche auf: Seit einiger Zeit kann der Nutzer Pixlr nicht mehr im Querformat verwenden, was die Bearbeitung solcher Bilder erschwert.

Fazit zum Test der Android-App „Autodesk Pixlr“

Die seit Jahren beliebte Bildbearbeitungs-App bietet einen riesigen Funktionsumfang, ohne technisch weniger versierte Nutzer zu überfordern.

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PicsArt - Photo Studio-Editor   

Die Android-App “ PicsArt - Photo Studio-Editor ” kombiniert eine umfangreiche Bildbearbeitung mit einer Community und einer Kamera-App mit Echtzeit-Effekten.

PicsArt - Photo Studio-Editor
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© Dirk Bongardt

Wer die Android-App “PicsArt - Photo Studio-Editor” zum ersten Mal startet, könnte leicht auf die Idee kommen, die App sei vorrangig dazu da, den Zugang zu einer Bilder-Community zu gewährleisten. Tatsächlich ist das nur eine ihrer Funktionen. Wer sich der Gemeinschaft nicht anschließen mag, kann die App auch ganz für sich allein nutzen: Die integrierte Kamera bietet neben Standard-Funktionen wie Zoom und Ansteuerung der Kameraleuchte auch Echtzeit-Effekte und Szenenmodi, ein Highlight der App sind aber vor allem die endlos vielen Bearbeitungsmöglichkeiten.

Korrektur und Effekte separat

Die App bietet eine üppige Auswahl an Korrekturwerkzeugen, darunter zum Beispiel einen Klonstempel, mit dem sich mit etwas Übung störende Elemente aus dem Bild entfernen lassen, und ein Werkzeug zur Korrektur perspektivischer Verzerrung. Neben den Werkzeugen stehen etliche Effekte zur Verfügung, etwa, um Zähne zu bleichen oder “rote Augen” zu beheben, aber auch, um künstlerische Verfremdungen zu erzielen.

Die Handhabung ist jederzeit intuitiv, auch wenn manchmal ein paar Regler mehr zur Verfügung stehen.

Fazit zum Test der Android-App „PicsArt - Photo Studio-Editor“

Eine Mitmach-Community für Bild-Künstler, eine leistungsstarke Kamera und eine sehr umfassende Bildbearbeitung vereint diese App unter einer Oberfläche.

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Photo Director - Photo Editor   

Die Android-App “ Photo Director - Photo Editor ” bietet eine umfassende Auswahl an Bearbeitungsmerkmalen. Zu den Highlights zählt etwa die “magische Objektentfernung”.

Photo Director - Photo Editor
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© Dirk Bongardt

Mit der Android-App “Photo Director - Photo Editor” erhält der Nutzer eine Reihe leistungsstarker Bearbeitungsmöglichkeiten. Neben herkömmlichen Funktionen wie einer Tonwertkorrektur oder der Möglichkeit, ein Bild zu spiegeln, bietet die App auch einige Spezialfunktionen: So lässt die “magische Objektentfernung” störende Bildelemente (fast) spurlos verschwinden, das “Splash”-Werkzeug setzt die Sättigung aller Farben bis auf eine herab, und die Porträt-Funktion sorgt für makellos glatte Haut.

Collagen mit bunten Rahmen

Nicht unbedingt nach jedermanns Geschmack dürften die Rahmen sein, die Photo Director als Collagen-Umrandung anbietet: Sie sind überwiegend bunt und vorbeschriftet, und lenken deshalb mitunter von den eigentlichen Bildern ab. Handhaben lässt sich App aber in allen Bereichen sehr einfach. Beim ersten Aufruf einer Funktion erklärt zudem ein Text-Overlay die erforderlichen Schritte.

Das Design ist schick, die Resultate meist sehenswert.

Fazit zum Test der Android-App „Photo Director - Photo Editor“

Neben herkömmlichen Bildbearbeitungsfunktionen wartet Photo Director mit Highlights wie der “magischen Objektentfernung” und anderen anspruchsvollen Extras auf.

Deutschsprachig, kostenlos

Adobe Photoshop Mix   

Die Android-App “ Adobe Photoshop Mix ” bietet eine Reihe von Fotokorrektur-Funktionen, ansprechende Farbeffekte und ein sehr einfach nutzbares Montagewerkzeug.

Adobe Photoshop Mix
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© Dirk Bongardt

Softwarehersteller Adobe hat gleich eine ganze Reihe von Bildbearbeitungs-Apps im Play Store. Die Android-App “Adobe Photoshop Mix” bietet alle grundlegenden Funktionen einer Bildbearbeitung, wie Beschnitt, Tonwertkorrektur oder Farbfilter. Den besonderen Fokus haben die Entwickler aber auf das Erstellen von Fotomontagen gelegt. Der Nutzer wählt dazu zwei Fotos aus, von denen eines als Hintergrund dient. Aus dem anderen schneidet er die zu montierenden Bildpassagen aus und kann den Ausschnitt danach frei auf dem Hintergrund positionieren.

Freigestellt wird automatisch

Um eine Person, ein Tier oder ein anderes Objekt auszuschneiden, genügt es, das Zuschneiden-Werkzeug auszuwählen und das Objekt danach zu übermalen. Adobe Photoshop Mix erkennt automatisch die Konturen und macht den Hintergrund transparent. Über eine +/--Taste kann der Nutzer versehentlich zu viel Weggeschnittenes wieder hinzu fügen. Auch alle anderen Funktionen lassen sich intuitiv und weitgehend automatisiert nutzen.

Das Design ist klar und logisch, kurze Erläuterungen beseitigen letzte Unklarheiten bei der Handhabung.

Fazit zum Test der Android-App „Adobe Photoshop Mix“

In Punkto Fotomontagen ist Adobe Photoshop Mix unübertroffen. Die übrigen Bearbeitungsfunktionen sind ebenfalls brauchbar.

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Snapseed   

Die Android-App “ Snapseed ” bietet eine modular aufgebaute Bildbearbeitung, die unter “Tools” etliche Einzelwerkzeuge bietet, unter “Filter” komplexere Farb-, Helligkeits- und Schärfeeffekte.

Snapseed
© Dirk Bongardt

Mit der Android-App “Snapseed” lassen sich sehr einfach spezielle Bildwirkungen erzielen: Dramatische Bewölkung, nostalgische Sepiatönungen, märchenhafte HDR-Stimmungen und mehr findet der Nutzer unter “Filter”. Wer lediglich ein paar Bildfehler beheben, die Tonwerte korrigieren oder den Beschnitt eines Bildes ändern möchte, wird eher bei den “Tools” fündig. Wer von Anfang an weiß, welche Optik er erzielen möchte, kommt mit Snapseed sehr schnell ans Ziel

Feinjustieren durch senkrechtes und waagerechtes Wischen

Einzelne Effekte lassen sich durch simple Wischbewegungen feinjustieren. Über senkrechte Wischbewegungen wählt der Nutzer zunächst den einzustellenden Teilaspekt, also - abhängig vom Effekt - zum Beispiel Sättigung, Helligkeit oder Körnigkeit, über waagerechte Wischbewegungen weist er dem Aspekt dann einen Wert zu. Was sich zunächst umständlich anhört, geht in der Praxis sehr schnell in Fleisch und Blut über.

Die Resultate können sich sehen lassen, auch das Design der App ist ansprechend.

Fazit zum Test der Android-App „Snapseed“

Außergewöhnlich bei Snapseed ist nicht zuletzt die Handhabung. Wer weiß, was er will, kommt mit der App schnell an sein Ziel.

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FilterGrid - Photo Editor   

Mit der Android-App “ FilterGrid - Photo Editor ” kann der Nutzer seine Fotos in Bereiche aufteilen und diese mit unterschiedlichen Farb- und Kontrastfiltern tönen.

FilterGrid - Photo Editor
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© Dirk Bongardt

Farb-, Kontrast- und Schärfeeffekte stehen im Mittelpunkt der Android-App “FilterGrid - Photo Editor”. Der Nutzer wählt zunächst ein Foto und das Seitenverhälftnis, auf das dieses Foto gegebenenfalls beschnitten wird. Danach hat er die Wahl aus einer Reihe von Vorlagen, mittels derer er das Bild in einzelne Segmente auteilen kann. Filter für die einzelnen Segmente hat die App zwar schon voreingestellt, aber der Nutzer kann jedem Segment ganz nach Belieben auch einen anderen Filter zuordnen. Wer das ganze Bild mit dem gleichen Filter bearbeiten möchte, kann sich die Segmentierung aber auch sparen und gleich den passenden Filter auswählen.

Wahl zwischen Linien und Masken

Die App bietet zwei grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten, ein Foto in Segmente zu gliedern: Trennlinien, die von einem Bildrand zum anderen verlaufen und Masken, die über das Bild gelegt werden und ein andersfarbig darzustellendes Segment umschließen. Die Handhabung ist sehr einfach, für ein kurzes Zögern sorgte im Test lediglich die auf den ersten Blick fehlende Speicherfunktion, die sich aber hinter dem Teilen-Symbol verbirgt. Das Design der App ist durchaus ansprechend, gelegentlich sorgt aber displayfüllende Werbung dafür, dass auch die Entwickler der App auf ihre Kosten kommen.

Fazit zum Test der Android-App „FilterGrid - Photo Editor“

FilterGrid ermöglicht es, mehrere Bildpartien mit unterschiedlichen Effekten aufzuhübschen. Sparsam eingesetzt, kann das zu durchaus sehenswerten Resultaten führen.

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Lidow:layout snap mirror grid   

Die Android-App “ Lidow:layout snap mirror ” bietet dem Nutzer eine Reihe kreativer Bearbeitungsmöglichkeiten, um Fotos eine neue Optik zu verleihen.

Lidow:layout snap mirror grid
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© Dirk Bongardt

Herkömmliche Korrekturwerkzeuge für Beschnitt oder Tonwerte bietet die Android-App “Lidow:layout snap mirror grid” zwar auch, den größten Raum nimmt in dieser App aber die kreative Bildbearbeitung ein. So ermöglicht es “Splash”, ein Segment des Bildes farbig zu belassen, während der Rest in Schwarzweiß umgewandelt wird, “Flare” simuliert Linsenreflexe, wie sie direkte Lichteinstrahlung erzeugt, und “Leaky” ahmt die Lichtspuren nach, die beim Belichten von chemischem Film entstehen, wenn das Kameragehäuse nicht völlig lichtdicht ist.

Effekt wählen, justieren, fertig

Handhaben lässt sich Lidow sehr einfach: Der Nutzer wählt den gewünschten Effekt oder die gewünschte Effektgruppe, sucht dann gegebenenfalls den am besten passenden Unter-Effekt aus und kann die Wirkung über Regler feinjustieren. Das setzt er so lange fort, bis das Bild seinen Vorstellungen entspricht. Die Wirkung mehrerer Effekte lässt sich so problemlos kombinieren.

Das Design ist zweckmäßig, die Handhabung weitgehend intuitiv.

Fazit zum Test der Android-App „Lidow:layout snap mirror grid“

Lidow ist eine durchaus vielseitige Bildbearbeitung. Für grundlegende Bildkorrekturen ist sie aber weniger gut geeignet als für kreative Verfremdungen.

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MIX by Camera360   

Die Android-App “ MIX by Camera360 ” bietet eine umfangreiche Auswahl von Filtern, Effekten und Bearbeitungswerkzeugen. Besonderes Leistungsmerkmal: Die kombinierten Effekte lassen sich speichern.

MIX by Camera360
Vergrößern MIX by Camera360
© Dirk Bongardt

Auf den ersten Blick bietet die Android-App “MIX by Camera360” im wesentlichen die Effekte, Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten, die auch innerhalb der im Namen genannten Kamera-App desselben Herstellers zur Verfügung stehen. Hat der Nutzer sich aber einmal für eine Kombination von Effekten und Einstellungen entschieden, dann kann er - sofern er sich beim zugehörigen Dienst anmeldet - diese Kombination als eigenen Filter speichern und auch anderen zur Verfügung stellen.

Viele Filter und Effekte zur Wahl

Hauttöne zarter wirken lassen, einen dramatischen Wolkenhimmel ins Bild zaubern, die Bildmitte mit einer Vignette betonen, Schärfe und Bildrauschen anpassen und noch etliches mehr leisten die Funktionen von MIX. Die App lässt sich grundsätzlich auch ohne Anmeldung beim zugehörigen Dienst nutzen.

Das Design ist ansprechend, manche Nutzer dürften allerdings genervt sein, weil die App nach jedem der - durchaus häufigen - Updates erst einmal einen werbewirksamen Vorspann zeigt, den der Nutzer hinter sich bringen muss, bevor die App nutzen kann.

Fazit zum Test der Android-App „MIX bei Camera360“

Die Kombinationen aus Filtern, Effekten und Bearbeitungsparametern kann der Nutzer bei dieser App unabhängig von den Bildern speichern.

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In der Bildergalerie finden Sie weitere Foto-Apps für Android mit ein paar Vorher-Nachher-Beispielen für Bildbearbeitung:

Weitere Foto-Apps:

Paper Camera (Papier Kamera): Fotos im Zeichentrick-Stil

Paper Camera erzeugt Fotos im Stil eines Zeichentrickfilms. Wer sich an das Musikvideo der Popband a-ha zu ihrem Song „Take on me“ erinnert: Genau so sieht das Live-Bild Ihrer Smartphone-Kamera mit dieser App aus. Alle Filter von Paper Camera erzeugen einen papierartigen Effekt, der wirklich verblüfft. Allerdings macht das Betrachten des Live-Bildes fast mehr Spaß als die fertigen Fotos. Die App gibt’s für Android (Papier Kamera) und iPhone (Paper Camera)

Halftone: Comic-Effekt

Die iPhone-App Halftone verwandelt Fotos in Comic-Bilder. Die fertigen Fotos ähneln preisgünstigen Comics aus den 1950er und 1960er Jahren. Mit den deutlich sichtbaren Punkten erinnern sie auch an den Stil des Künstlers Roy Lichtenstein. Mit Halftone lässt sich zusätzlich Text zu dem Bild hinzufügen, was den Comic-Charakter verstärkt.

Shakeitphoto: Polaroid-Fotos

Wer sich noch an Polaroid-Kameras erinnert, wird vielleicht Gefallen an der App Shakeitphoto finden. Sie verwandelt Fotos in Polaroid-Aufnahmen. Die App kann nur dies, das aber sehr gut. Viele Polaroid-Nutzer waren übrigens davon überzeugt, dass sich das Foto schneller entwickelt, wenn man damit herumwedelte. Die App ahmt das nach: Wer mit seinem iPhone wedelt, erhält das Resultat schneller – oder lässt das Handy fallen …In der Einstellung der App können Sie aber auch auf sofortige „Entwicklung“ wechseln.

Wer ein Android-Smartphone hat, kann für denselben Zweck die App Instant: Polaroid Instant Cam nutzen.

Adobe Photoshop Express: Bildbearbeitung am Smartphone

Neben den grundlegenden Bearbeitungsfunktionen sind beispielsweise die Funktionen Zuschneiden, Ausrichten, Drehen und Spiegeln dabei. Die Farben lassen sich hinsichtlich Belichtung, Sättigung und Kontrast verbessern. Weichzeichnen und Nachschärfen zählen ebenso zum Paket wie etliche Fotofilter und das Einfügen von Rahmen. Wer einen Handy-Schnappschuss schnell verbessern und dann etwa auf Facebook hochladen möchte, ist mit Photoshop Express bestens versorgt. Die App gibt’s für Android und iPhone .

Smartphone-Apps für coole Retro-Fotos

Retro-Apps verwandeln Ihre Fotos in Aufnahmen, die aus dem vergangenen Jahrhundert zu stammen scheinen. Das funktioniert über integrierte Filter, die Namen tragen wie „1977“, „Gotham“ oder „Lomo“. In der Bedienung sind sich die Retro-Foto-Apps sehr ähnlich. Nach dem Start haben Sie die Wahl, ob Sie über die App direkt ein Foto schießen oder ein bereits existierendes Bild aus Ihrem Fotoalbum auswählen wollen. Anschließend entscheiden Sie sich für einen der Filter und verpassen dem Foto so den Retro-Look. Kombinieren lassen sich die Filter bei den meisten Apps nicht.

Apps, mit denen Sie Ihren Fotos den Retro-Look verpassen können, sind beispielsweise für das iPhone Instagram (über die Filterauswahl) und Hipstamatic . Mit Hipstamatic können Sie allerdings nicht auf bereits bestehende Aufnahmen zugreifen, um diese zu verändern. Die Filter funktionieren nur direkt bei der Aufnahme. Möchten Sie möglichst viele Filter haben, sollten Sie sich die App Magic Hour ansehen. Sie ähnelt Instagram, liefert aber mehr Effekte als diese.

Auch Android-Nutzer können ihre Aufnahmen mit dem Retro-Look versehen. Das geht beispielsweise mit der App Retro Camera . Sie ähnelt der iPhone-App Hipstamatic, bietet allerdings nicht so viele Effekte. 

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