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Wie geht es mit HTML weiter?

13.06.2011 | 07:02 Uhr |

Der neue HTML-Standard soll keine Versionsnummern mehr tragen und von den derzeit größten Browser-Anbietern vorgeschrieben werden. Was bedeutet das für Web-Entwickler und Internet-Nutzer?

"HTML ist ein Standard, der von den Browser-Anbietern diktiert wird. Es ist kein eigenständiges Gerüst". Das scheint die Nachricht der „Web Hypertext Application Technology Working Group" (WHATWH) zu sein. WHATWG kündigte letzte Woche an, dass es nach der Fertigstellung von HTML5 die weiteren HTML-Versionen fortan nicht länger durchnummerieren wird. Folglich wird HTML ein „lebendiger Standard" werden, dessen aktuellste Version von der Webseite der Gruppe erhältlich sein wird. In anderen Worten: Der Standard ist das, was WHATWG für diese Woche als Standard deklariert.

Profi-Tools und Skripte für die Website

Technisch gesehen, kann jeder am HTML-Standardisierungsprozess teilnehmen, indem er sich in den WHATWG-E-Mail-Verteiler eintragen lässt. Aber diejenigen, die es tun, sind lediglich „Verteiler". Deren Rolle ist vergleichbar mit Bürgern im Stadtrat. Eine richtige Mitgliedschaft in WHATWG ist eine elitäre Angelegenheit. Sie können nur über eine Einladung hinzukommen. Derzeit besteht WHATWG aus den folgenden Mitgliedern: drei Vertretern der Mozilla Foundation, zwei von Opera Software, zwei von Apple, einem von Google und einem unabhängigen Entwickler. Microsoft ist nicht vertreten.

Geniale Open-Source-Tools für Profis und Entwickler

Diese Gruppe entscheidet letztendlich über die Zukunft des Webs: Die vier größten Browser-Anbieter. Und diese haben sich dafür entschieden immer mehr Funktionen in deren Produkte zu integrieren, um weiterhin Marktführer zu bleiben. Insbesondere müssen diese mit RIA (Rich Internet Applications)-Plattformen wie Adobe Flash und Microsoft Silverlight konkurrieren.

Validierungs-Tools für HTML, CSS & Co

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