Die Größe des Displays ist meistens schon abhängig von der Art des Laptops. Netbooks haben logischerweise ein deutlich kleineres Display, als ein Desktop-Ersatz-Gerät. Doch neben der Größe sollten Sie auch noch ein paar andere Faktoren berücksichtigen. Zum Beispiel die Bildschirmauflösung, LED Hintergrundbeleuchtung und glänzende, beziehungsweise matte Oberflächen.
Die Bildschirmauflösung wird danach berechnet, wie viele Pixel auf dem Display horizontal und vertikal dargestellt werden können. Ein Netbook mit einem 10-Zoll-Display sollte beispielsweise über eine Auflösung von 1024 mal 600 Pixeln oder sogar 1280 mal 768 Pixeln verfügen. Je höher die Auflösung, desto mehr Platz haben Sie auch auf Ihrem Desktop und Sie sehen einen größeren Bereich, zum Beispiel von Webseiten. Andererseits sorgt die höhere Auflösung auch dafür, dass Symbole und Text kleiner dargestellt werden. Das könnte vor allem für ältere Leute ein Problem sein. Die meisten Nutzer ziehen ein hochauflösendes Display einem mit geringerer Auflösung jedoch vor. Sollten Sie sich unsicher sein, welche Auflösung Sie bevorzugen, schauen Sie sich am besten zwei Modelle mit unterschiedlicher Auflösung an und entscheiden Sie dann.
Viele Laptops verfügen bereits über ein hintergrundbeleuchtetes LED-Display. Anstatt kompakten, fluoreszierenden Röhren wie bei CRT-Monitoren sitzen hinter dem LCD-Panel LEDs - also Licht-abgebende Dioden. LED-Displays sind energieeffizienter, schonen somit den Akku und stellen Bilder kontrastreicher dar. Die Verarbeitung von LEDs wird mittlerweile immer häufiger und wird in den meisten Laptops und Netbook-Modellen verarbeitet.
Auffällig bei manchen Laptops ist ihr hochglänzendes, spiegelndes Display im Gegensatz zum matten Finish anderer Bildschirme. Grund dafür ist ein spezieller Überzug auf dem Display. Ein glänzendes, sogenanntes Coating erzeugt zwar mehr Blendung, lässt aber auch einfallendes Licht leichter durchdringen. Der Effekt: glänzende Displays tendieren dazu, Kontraste besser darzustellen und Bilder klarer erscheinen zu lassen. Matte Displays sind nicht so kontrastreich, spiegeln und blenden aber entsprechend weniger. Wenn Sie Ihren Laptop zum Beispiel auch draußen verwenden möchten, auch bei starker Sonneneinstrahlung, sollten Sie auf ein Hochglanz-Display verzichten.
Auch Touchscreen-Displays werden immer beliebter, sind bislang aber nur in wenigen Laptop-Modellen integriert, meistens in Tablet PCs und All-in-One-Geräten, aber auch manche Netbooks verfügen bereits über berührungssensitive Displays. Wer es auf diese Luxus-Funktion abgesehen hat, sollte aber mit Zusatzkosten von 100 bis 200 Euro rechnen.
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