Ratgeber Notebooks

Die Wahl der Festplatte

Sonntag, 30.05.2010 | 09:48 von Benjamin Schischka
SSD-Festplatte
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Genügend Festplattenspeicher wird bei einem Laptop mindestens so dringend benötigt, wie bei einem Desktop-PC. Netbooks und Ultraportable bieten meist nicht mehr Speicher als 250 Gigabyte, während Allzweckgeräte und Desktop-Alternativen auch mal mit 500 Gigabyte und mehr daher kommen. Generell liegt die Obergrenze für Laptop-HDDs aber bei 1 Terabyte. Eine weitere Spezifikation bei Festplatten ist die Umdrehungszahl. Die wird zum Beispiel mit 4200, 5400 oder 7200 Umdrehungen pro Minute angegeben und misst, wie oft sich die Magnetscheibe auf der Festplatte pro Minute dreht. Generell gilt also: Schneller drehende Platten verarbeiten Daten schneller, als langsam drehende - das resultiert in schnelleren Kopierzeiten, Programmstarts und kürzere Zeiten zum Booten des Rechners. Wenn Sie viele Fotos, Musik- oder Videodateien auf Ihrem laptop auslagern möchten, oder auch sehr Platz beanspruchende Spiele installieren wollen, sollten Sie so viel Festplattenspeicher kaufen, wie möglich.

Einige Laptop-Modelle arbeiten bereits mit einer SSD-Festplatte - kurz für Solid State Drive. SSDs sind noch recht kostspielig und in deutlich kleineren Größen zu haben, als normale HDDs. Dafür arbeiten sie schneller und sind extrem langlebig, im Vergleich zu den Magnetscheiben-Modellen, da sie keine beweglichen Einzelteile besitzen. Viele SSDs sind auch sehr viel energiesparender, als HDDs. Wer viel Wert darauf legt, wenig Strom zu verbrauchen und lange etwas von seiner Hardware zu haben, der darf gern ein Auge auf eine SSD werfen, muss aber mit mehreren hundert Euro Extrakosten für relativ wenig Speicherplatz rechnen.

Dieser Artikel stammt von Jason Cross von unserer Schwesterpublikation PC World .

Sonntag, 30.05.2010 | 09:48 von Benjamin Schischka
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