IP-TV

Die TV-Angebote von Telekom und Vodafone

Donnerstag, 03.05.2012 | 11:23 von Eugen Schmitz
Telekom: Bestes Angebot zum höchsten Preis

Das üppigste Programmangebot des Trios liefert die Telekom, aber auch der dafür zu entrichtende Obulus liegt höher als beim Wettbewerb. Zusätzlich zur üblichen bunten Mischung aus Standard- und HD-Programmen erlauben die beiden Entertainment-Pakete, die sich nur durch ein paar zusätzliche Sender unterscheiden, auch den Zugriff auf ein Archiv. Hier stehen über 2000 Sendungen kostenlos zum Abruf bereit. Die Möglichkeiten, Programme dazu zu buchen, sind sehr umfangreich; als einziger IPTV-Anbieter kann die Telekom gegen Aufpreis die Fußball-Bundesliga auf den Fernseher bringen. Auch Internetradio wird nur hier geboten.

Im Telekom Media Receiver MR 303 (unten) steckt eine 500
GByte große Festplatte. Der MR 300 (oben) ist als Zweitgerät
gedacht. Er kann zwar nicht aufnehmen, aber über das Netzwerk auf
die Aufnahmen des MR 303 zugreifen.
Vergrößern Im Telekom Media Receiver MR 303 (unten) steckt eine 500 GByte große Festplatte. Der MR 300 (oben) ist als Zweitgerät gedacht. Er kann zwar nicht aufnehmen, aber über das Netzwerk auf die Aufnahmen des MR 303 zugreifen.
© Telekom

Das Empfangsgerät MR 303 schlägt monatlich mit knapp 5 Euro zu Buche (Kaufpreis: 300 Euro) – die Konkurrenz liefert kostenlos. Auf der eingebauten 500-GB-Festplatte ist reichlich Platz, und mit einem VDSL-Anschluss zeigt das Gerät auch 3D-Inhalte, etwa die von Sky in 3D übertragenen Fußballpartien. Elegant: Wer ein Zweitgerät möchte, muss nicht einen weiteren MR 303 anschaffen. Ein etwas kleineres Gerät, der MR 102 (Kaufpreis 170 Euro, Miete 4 Euro monatlich) kann per Netzwerk auf die Aufnahmen des Hauptgeräts zugreifen.


Vodafone: Kombinierbar mit Kabel und Satellit

Schmuckstück des Vodafone-Angebots ist das TV-Center, das selbst ohne IPTV-Fähigkeiten gut ausgestattet wäre. Es sind zwei Empfangsteile eingebaut, die auch Kabel- oder Satelliten-TV empfangen können. Dazu gewährt es den Netzwerkanschluss auf Wunsch auch anderen Geräten, etwa einer Spielekonsole. Über USB-Anschlüsse lassen sich Festplatten und Sticks anschließen, etwa um Multimedia-Dateien wiederzugeben.

Das Vodafone TV Center (Vorne und Hinten) bietet
Anschlüsse für Kabel- und Satelliten-Empfang. Den Netzwerkzugang
stellt es über zwei Buchsen auch anderen Geräten zur Verfügung.
Über die USB-Buchsen können Festplatten Multimedia-Dateien
abspielen.
Vergrößern Das Vodafone TV Center (Vorne und Hinten) bietet Anschlüsse für Kabel- und Satelliten-Empfang. Den Netzwerkzugang stellt es über zwei Buchsen auch anderen Geräten zur Verfügung. Über die USB-Buchsen können Festplatten Multimedia-Dateien abspielen.
© Vodafone

Zugriff auf die Videothek ist auch im günstigen Abo möglich. Von der reinen Zahl der angebotenen Programme fällt Vodafone zwar etwa hinter die Konkurrenz zurück. Das ist kein wirkliches Problem: Vodafone TV kostet etwas weniger als die Konkurrenz, und alle wichtigen Sender sind dabei. Wichtig: Bei allen Anbietern ist es lohnenswert, sich vor einer Entscheidung nochmal schlau zu machen. Für wechselwillige Neukunden sind oft dicke Rabatte drin.

Donnerstag, 03.05.2012 | 11:23 von Eugen Schmitz
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