Die Speicher-Evolution in Bildern
Von der Lochkarte zum USB-Stick
Die 1940er: Endlos-Lochpapier versorgte den Colossus Mark 1 und den Manchester Mark 1 in Echtzeit mit Daten.
IBM setzte in den 1950ern massiv auf Lochkarten.
Plastikbänder, überzogen mit einer magnetischen Substanz - hielt sich bis in die 80er.
1963 stellte IBM die erste Festplatte mit austauschbaren Disks vor: 2 MB Speicher, 14 Zoll groß.
Durch den Einbau von mehr Mini-Magnetband konnten Hersteller die Kassetten-Kapazität erhöhen.
Oft billiger als elektronisches speichern war in den 70ern der simple Ausdruck von Daten.
1971 startete IBM mit 8-Zoll-Riesen, 1976 folgten 5,25-Zoll-Modelle und schließlich 1981 die 3,5-Zoll-Diskette, die sogar die Jahrtausendwende überlebte.
Aufgrund ihrer niedrigen Kosten konnte sich die Kompakt-Kassette erstaunlich lange halten.
Viele werden die ROM-Steckkarte noch von alten Spielekonsolen und dem Atari kennen.
Die 1980er waren Schauplatz vieler Floppy-Experimente, etwa Apples gefloppter Lisa.
In den 80ern eigentlich als Audio-Datenträger gedacht, setzte sich die CD auch als Datenspeicher allmählich durch.
Wiederbeschreibbare optische Datenträger kamen Ende der 80er auf.
In den 90ern waren die Zip-Wechsellaufwerke beliebt, doch die CD-R verdrängte sie schließlich.
Floppy-optische Hybriden, also eine Mischung aus Magnet- und Laser-Technik konnten 1992 sogar 21 MB speichern, verloren aber ebenfalls gegen die CD-R.
Vergeblich versuchte Iomega die sterbenden Zip-Laufwerke durch andere Wechselfestplatten zu ersetzen.
Mit dem Boom digitaler Kameras und PDAs in den späten 90ern schlug die Stunde der Flash-Karten.
Die 1-Zoll-Mini-Festplatte Microdrive hat mit relativ hohem Stromhunger und Zerbrechlichkeit mit den Flash-Konkurrenten stark zu kämpfen.
Ende der 90er brach die USB-Ära an: Plug-and-play und USB-Sticks machen unser Leben einfacher.
LAN und Internet könnten das Ende von DVD, USB-Stick & Co. schon eingeleitet haben.


