UMTS, HSPA und LTE
Die Klassen der HSDPA-Endgeräte
Wie bereits erwähnt, müssen HSPA-Endgeräte die notwendige Rechenleistung bieten, um die jeweils gewünschte Codierrate, Fehlerkorrektur und Latenzzeiten unterstützen zu können. HSPA-Protokollelemente wie FH-ARQ erfordern zusätzliche Rechenleistung. Und auch wenn mehrere "Shared Channels" (sogenannte HS-DSCH-Codes - High Speed Downlink Shared Channels) gleichzeitig genutzt werden sollen, erhöht dies die Anforderungen an die Rechenleistung.
Je nach Hardware werden zudem eines oder beide der Codierungsverfahren QPSK und 16-QAM unterstützt, und auch die Zuordnung der Spreizcodes muss innerhalb bestimmter Zeitvorgaben (TTI - Transmission Time Interval) unterstützt werden.
Alle diese Anforderungen führen dazu, dass für HSPA zwölf verschiedene Endgeräteklassen definiert wurden, die jeweils spezifische Werte und Leistungsdaten unterstützen müssen. Mit Release 7 kamen acht weitere Gerätklassen hinzu, Release 8 und 9 definieren jeweils vier neue Geräteklassen, so dass es nun insgesamt 28 Kategorien gibt
Die ersten HSDPA-Geräte auf dem Markt unterstützten die nachträglich definierte Kategorie 12. Heute übliche HSDPA/HSUPA-Geräte zählen zu den Kategorien 9 und 10.
LTE - Long Term Evolution
LTE setzt auf Mimo (Multiple Input Multiple Output) und OFDM (Orthogonal Frequency-Division Multiplexing), was Datenraten von 100 Mbit/s im Down- und 50 Mbit/s im Uplink ermöglichen soll. Der auch als "4G" bezeichnete Standard ist anders als HSPA keine Weiterentwicklung von UMTS sondern definiert eine komplett neue Funkschnittstelle. Deshalb sind neben neuen Netzen auch neue Endgeräte nötig, um die Vorteile nutzen zu können. Erste kommerzielle LTE-Netze gibt es in Skandinavien, Testläufe in Deutschland verliefen viel versprechend. LTE wird aber allgemein weniger als Alternative zu UMTS denn als Ersatz für DSL in Gebieten gesehen, die nicht mit schnellen kabelgebundenen Breitbandtechnologien versorgt sind. (TecChannel/haf)
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12.01.12
Fremdwörter können verwirrlich sein... (besonders die ausländischen :) )
dezidiert heisst entschlossen, bestimmt, energisch, entschieden
dediziert heisst eigen, gewidmet, speziell
Also müsste es in diesem Artikel "dediziert" heissen oder man könnte auch schlicht schreiben Bei GSM ist jedem Teilnehmer ein eigener Sprechkanal zugeordnet.
Wenn wir schon dabei sind: In der Computerei wird oft physisch und physikalisch verwechselt. Daten werden oft mit physikalischen Methoden gespeichrt (z.B.Magnetisierung etc). Aber man unterscheidet zwischen physischem (NICHT physikalischem) und virtuellem Speicher. Nicht einmal Microsoft hat den Unterschied gerafft
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14.01.12
hei[COLOR="Red"]ß[/COLOR]en...
....wenn du schon den Klugscheisserspammer markieren willst
aber mal Danke für deine Hinweise.... gut, dass du hier bist.......
[I]ich bin froh, wenn der Winter vorbei ist und sich der Eine oder Andere wieder mehr Frischluft vergönnt[/I]
YMMD
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14.01.12
Wobei hier Sprachkanal besser passen würde. Meine ich zumindest. ;)
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24.01.12
Deutschland ist so schön und so gross, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es irgendwo eine Grenze haben könnte. Und doch wohnt südlich von Deutschland ein kleines, eigensinniges Völkchen, das zwar teilweise die Sprache Goethes spricht, aber über eine abweichende amtliche Rechtschreibung verfügt:
[COLOR="Blue"][B]In der Schweiz und in Liechtenstein ist das ß seit 1906 (im schweizerischen Bundesblatt ersichtlich) stufenweise außer Gebrauch geraten und wurde mit der Reform von 2006 auch offiziell für den amtlichen Schriftverkehr abgeschafft. So entschied die Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, das ß vom 1. Januar 1938 an in den kantonalen Volksschulen nicht mehr zu lehren. Andere Kantone folgten. Mitauslöser dieser Entwicklung soll die zunehmende Verbreitung der Schreibmaschine gewesen sein. Da mit der Schweizer Einheitstastatur auch französische und italienische Texte geschrieben werden sollten, wurden die Tasten für ß und die großen Umlaute mit französischen Buchstaben (ç,à,é und è) belegt.[/B][/COLOR]
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F#In_der_Schweiz_und_in_Liechtenstein
Über Fragen der Rechtschreibung halte ich mich normalerweise nicht auf.
Ich finde, man ist noch kein Klugundsoweiter, wenn man darauf hinweist, dass ein Wort falsch verwendet wird. :)
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24.01.12
Man kann beides verwenden.
Ich habe hier dem Sprechkanal den Vorzug gegeben, weil "Sprechen" im Vordergrund steht.
http://dict.leo.org/Deutsch-Englisch/ende?lp=ende&lang=de&searchLocRelinked=1&search=Sprechkanal
"Sprachkanal" würde ich verwenden, wenn die Sprache im Vordergrund steht, wie etwa beim Satellitensender Arte, bei dem man zwischen dem deutschen und dem französischen Sprachkanal wählen kann.
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24.01.12
Du kannst sowohl dezidiert als auch dediziert verwenden, je nach dem wie du das Wort interpretierst.
Laut deiner Aussage heißt Dezidiert ja auch "BESTIMMT" also wird ein bestimmter Kanal oder auch "spezieller" btw "eigener" also ein dedizierter zugewiesen.
greetz
Boedie
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31.01.12
Armer Boedie
Hoffentlich hast du dich nicht wirklich totgelacht. Denn dein Tod würde auf auf einer tragischen Fehlinterpretation berühren.
Schau dir mal in http://www.dwds.de/?qu=bestimmt&view=1 die Bedeutungsfelder für 'bestimmt' an. Du wirst sehen, dass keines davon mit 'dezidiert' überlappt.
Junge, wo hast du bloss dein Sprachgefühl gelassen? :grübel:
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