Die Java Virtual Machine war zunächst Bestandteil des Internet Explorers und wurde später in Windows integriert. Windows XP enthält sie allerdings nicht mehr. Wird Java auf einer Web-Seite benötigt, meldet der Browser das Fehlen der VM und bietet an, die VM (5 Megabyte) aus dem Internet downzuloaden.
Im Internet Explorer stellen Sie Java im Register "Sicherheit" bei den Einstellungen für die so genannten Zonen ab. Zonen teilen Websites in "Gefahrenklassen" ein. Die gefährlichste Zone ist die Internet-Zone - hier sollte man Java abschalten. Alle anderen Zonen sollten Websites enthalten, denen zumindest eingeschränkt vertraut werden kann. Um Java in der Internet-Zone abzuschalten, markieren Sie die Zone "Internet" und klicken auf die Schaltfläche "Stufe anpassen". Im Abschnitt "Microsoft VM" finden Sie die Voreinstellung "Hohe Sicherheit".
Diese Einstellung ist für unbekannte Websites sinnvoll. Markieren Sie hier den Eintrag "Java deaktivieren". Es gibt auch die Möglichkeit, einzelne Java-Funktionen auszuschalten. Markieren Sie dazu den Eintrag "Benutzerdefiniert". Es erscheint die neue Schaltfläche "Java-Einstellungen". Dahinter verbirgt sich ein umfangreicher Konfigurationsdialog, der die exakte Vergabe von Zugriffsrechten definiert.
Unterschieden wird zwischen signierten und nicht signierten Java-Applets. Die Signatur - die es übrigens auch für Active-X-Controls gibt - weist den Hersteller der Komponente aus und garantiert die Unversehrtheit des Applets. Signaturen werden von unabhängigen Agenturen ausgestellt, die sich vom Hersteller garantieren lassen, dass die signierte Komponente nichts Böses im Schilde führt. Die einzelnen Java-Einstellungen sind überaus komplex - eine Sache für erfahrene Profis.
Wer sich mit den einzelnen Funktionen nicht so gut auskennt, sollte Java besser zunächst ganz abschalten. Bei Bedarf lässt es sich kurzfristig einfach wieder aktivieren.
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