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Die Dateimanager-Lieblinge der PC-WELT-User

Mittwoch den 05.11.2014 um 11:44 Uhr

von Benjamin Schischka

Bildergalerie öffnen Multi Commander
© iStockphoto/-hakusan-
Die PC-WELT-User lieben Dateimanager. Das machen die Downloadzahlen in unserem Archiv klar. Aber welche Dateimanager sind die beliebtesten? Wir nennen die Lieblinge unserer Leser.
Seit Generationen ist fortgeschrittenen PC-Anwendern der in Windows verbaute Dateimanager – der Windows-Explorer – zu schwach auf der Brust, zu wenig anpassungsfähig und zu umständlich. Kein Wunder also, wenn alternative Dateimanager sich einer großen Beliebtheit erfreuen. Sie beherrschen ganz selbstverständlich, was der Windows-Explorer nicht kann: Zwei- oder gar Vier-Fenster-Ansicht, Favoriten, FTP-Upload, komprimieren in vielen verschiedenen Formaten und vieles mehr. Mit ihrer Funktionsvielfalt sind die Dateimanager so etwas wie die Schweizer Taschenmesser der Windows-Helfer.

Liebling der PC-WELT-User ist der Total Commander. Entwickelt wurde er nach dem Vorbild des legendären Norton Commander, den PC-Profis schon zu DOS-Zeiten benutzten. Der Total Commander hat einen Dateibetrachter integriert und kann ZIP, ARJ und viele weitere Archive entpacken. Weil er Verzeichnisse synchronisieren kann, eignet er sich auch begrenzt als Backup-Tool.

Ebenfalls sehr beliebt ist Q-Dir. Dessen Besonderheit ist die Vier-Fenster-Ansicht. Q-Dir gibt es auch in einer portablen Version – ideal für den USB-Stick oder den Online-Speicher. Ganz weit oben in der Gunst unserer Leser ist ferner der FreeCommander. Egal für welche Zwecke, ob portabel, fest installiert, kostenfrei, Shareware, Kopier-Spezialist oder hübscher Allrounder - in unserer Download-Galerie oben im Artikel finden Sie den passenden Dateimanager.

Haben wir einen Top-Dateimanager in unserer Galerie vergessen? Schreiben Sie uns fehlende Tools und Ihre Meinung in das Kommentarfeld unter diesem Artikel oder auf Facebook!

Mittwoch den 05.11.2014 um 11:44 Uhr

von Benjamin Schischka

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (66)
  • peterm1960 11:59 | 03.10.2014

    Ich vermisse Operation Center

    Das ist mein Favorit, ich nutze diesen Dateimanager seit über einem Jahrzehnt.

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  • archetyp99 10:39 | 23.08.2014

    Der Screenshot des SpeedCommander tut der Software ein wenig Unrecht. Denn zunächstmal zählt sie klar zu den Systemen mit symmetrischem Zwei-Fenster-Aufbau, und zwar imho zu den besten. Na ja, schön, wenn man sich auch noch 2, 3 oder 4 Hierarchieebenen Explorer-Nostalgie reinziehen kann. Es bleibt dann nur noch zu überlegen, wozu das gut sein könnte. Selbst im vernetzten Betrieb meiner beiden PCs wurde nie mehr als die Standardeinstellung benötigt.


    Ich arbeite seit Jahren mit SC v9.3, die ich mal als Vollversion geerbt hatte. Was die Leute seitdem bis v15.xyz gemacht haben (außer natürlich 64er Format) - keine Ahnung. Vielleicht haben sie ja den einzigen echten Schönheitsfehler entdeckt und sogar behoben: Für das Umkopieren von Verzeichnissen muß eine ordentliche Software dem Benutzer die Wahl zwischen ursprünglichem Erstellungs- oder neuem Datum lassen. Das kann auch der SC nicht (zuverlässig), so daß ich immer mal auf den freundlichen Dino uCommander zurückgreifen muß.

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  • mr.b. 16:15 | 21.08.2014

    Ja, den Speed Commander habt ihr vergessen und der kostet sogar Geld.
    Ich habe lange den Free Commander benutzt und den Q-Browser einige Wochen getestet. Nachdem aber der Speed Commander mal in einer Zeitschrift kostenlos angeboten wurde, bin ich froh, dass ich die beiden anderen nicht mehr verwenden muss. Da es aber schon fast ein Jahrzehnt her ist, dass ich SC verwende, weiß ich nicht, in wie weit die anderen beiden nachgebessert wurden.
    Maß aller Dinge bleibt natürlich der Total Commander.

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  • jomal 12:50 | 05.06.2014

    Na ja, im Prinzip mache ich das ja.
    Ich habe einen Rechner, der mit mehreren TB als Server fungiert.
    Datenabgleich, auch kein Thema.

    Nur eben ab und zu nutze ich nur den Laptop, ohne Netzanbindung, und da schaulfe ich vorher eben Sachen drauf.
    War mal zwei Wochen im Krankenhaus und habe am Roman weitergeschrieben.
    Völlig ohne Netz.

    Und ja, die Userdaten liegen bei mir auch zentral auf extra Festplatten.
    Nichts mit "Eigene Dateien".
    Das habe ich schon anders organisiert.
    Leider schreiben viele Programme trotzdem dahin, dann muss ich das eben verschieben.

    Ach, solange mein Grips noch kapiert, wo etwas ist...

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  • kalweit 12:35 | 05.06.2014

    Zitat: jomal
    Im Netzwerk nur eine Ort, das müsst Ihr mir mal erklären.


    Es gibt einen zentralen Server auf dem grundsätzlich [U]alle[/U] Nutzdaten gespeichert werden. Auf den Arbeitsrechnern befinden sich nur das OS und die Programme. Auch Nutzerprofile einzelner Programme werden zentral gespeichert. Letztlich muss man nichts mehr per separater Software synchronisieren und allen denkbaren Geräten kann man direkten Zugriff geben.

    Wenn ich den Laptop nutze und unterwegs bin, dann habe ich ein eigenständiges System. Da will ich auch nicht per Internet eine Angleichung der Daten.


    Windows kann z.B. Datenquellen "Offline verfügbar machen". Damit läuft der Datenabgleich vollautomatisch, wenn man sich wieder ins heimische Netz einbucht. Sogar die Laufwerks- und Ordnerstruktur von Netzwerkfreigaben bleiben unterwegs "virtuell" erhalten und können unverändert genutzt werden (lesend natürlich nur in dem Umfang, wie die Daten abgeglichen wurden).

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