CE-Wissen
Die CEC-Vielfalt bei den verschiedenen Herstellern
Bei LG werden neue DVD-Rekorder und Flat-TVs mit CEC ausgestattet, das unter dem Namen Simplink im Katalog steht. Bislang unterstützt das System nur die Grundfunktionen wie gemeinsames Ein- und Ausschalten der Geräte und die Eingangswahl am TV-Gerät.
Verschiedene Panasonic-Geräte mit HDMI lassen sich bereits seit 2006 über ein Datenprotokoll auf der HDMI-Verbidnung in ihren Grundfunktionen steuern. Mit den Geräten der neuesten Generation und dem sogenannten HDAVI 2 bietet der Hersteller den höchsten Steuerkomfort auf CEC-Basis über HDMI-Verbindungen: Auf der Fernbedienung der neuen TV-Geräte etwa lässt sich per „Viera Link“-Taste ein Menü starten, von dem aus sich etwa passende DVD-Rekorder oder die neuen, per HDMI verbundenen AVCHD-Camcorder komplett steuern lassen. Im Zusammenspiel mit markenfremden CEC-Geräten klappen aber nur die Grund-Features.
Samsung schreibt zum eigenen Namen „Anynet+“ für das Steuerprotokoll das Kürzel CEC immerhin im Prospekt dazu – das erleichtert die Erkennung von Geräten, die CEC unterstützen. Viele der neuen TV-Geräte, DVD-Anlagen und -Rekorder bieten die CEC-Steuerung, der erste BluRay-Spieler der Koreaner aber noch nicht.
Im Hause Sony sind bereits TV-Geräte, der AV-Receiver STR-DG 910 und der neue BluRay-Player BDP-S 1 fit für CEC. In ersten Tests klappte die Kommunikation innerhalb der Marke wie auch mit Geräten anderer Hersteller gut, bislang steuert die Sony-Variante aber nur Grundfunktionen.
Der Hi-Fi-Hersteller kennzeichnen seine HDMI-Geräte mit Steuerkomfort mit dem echten Kürzel „CEC“. Pioneer bietet es in allen neuen Plasmas, in den 2007er-AV-Receivern und im BluRay-Player BDP-LX 70.
Onkyo spendiert neuen AV-Receivern mit HDMI die CEC-Grundfunktionen und erlaubt im Setup-Menü, die Steuerung zu aktivieren oder auch ausgeschaltet zu lassen. So kann der Benutzer beispielsweise verhindern, dass sich der AV-Receiver ausschaltet, wenn man auf der TV-Fernbedienung auf Stand-by drückt.




