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Die 20 besten Tipps & Tricks zu Spotify

01.11.2016 | 17:09 Uhr |

Wer gerne Musik hört, sollte Spotify testen. Denn der Streamingdienst hat einiges zu bieten. In seiner werbefinanzierten Variante lässt er sich sogar kostenlos nutzen. Hier finden Sie die 20 besten Tipps, um die ganze Funktionsvielfalt von Spotify ausschöpfen zu können.

Spotify ist beliebt. Im Juni 2016 kann der Musik-Streamingdienst 100 Millionen aktive Nutzer melden. Zwei Jahre zuvor waren es erst 40 Millionen. Zum Vergleich: Apple Musik hatte Anfang 2016 rund 15 Millionen Nutzer. Tatsächlich bietet Spotify etliche Funktionen, die einen Musikfreund begeistern können. Vor allem die guten vorgefertigten Playlisten sowie die wöchentlich neue, individuell angepasste Playliste werden von vielen Spotify-Nutzern sehr geschätzt. Doch nicht immer sind diese Funktionen sofort ersichtlich und nicht alle Möglichkeiten von Spotify lassen sich einfach bedienen. Mit den hier vorgestellten 20 Tipps holen Sie aber das Beste aus Ihrem Spotify-Konto heraus. Die meisten funktionieren für die kostenlose, aber werbefinanzierte Variante von Spotify. Einige Tipps setzen allerdings einen Premium-Account voraus.

1. Spotify-Musik als MP3-Dateien speichern

Der Streamingdienst Spotify kennt kein Musiklimit. Sie können so viel hören, wie Sie möchten. Dennoch kann es nützlich sein, die Spotify-Musik als MP3-Datei ohne Kopierschutz auf der Festplatte zu haben. Denn möchten Sie Musik etwa unterwegs auf Ihrem klassischen MP3- Player statt mit Ihrem Smartphone hören, geht das mit Spotify eigentlich nicht. Der Dienst setzt immer eine Spotify-App oder ein Spotify-Programm voraus.

Die Freeware Recordify speichert jeden Song, den Sie auf Spotify hören, als MP3-Datei auf Ihre Festplatte. Die MP3- Version liegt ohne Kopierschutz vor. Technisch gesehen, installiert Recordify eine virtuelle Soundkarte, über die Ihre Musik dann läuft. Darüber kann die Software Kopien der eigentlich kopiergeschützten Musik speichern. Diese Methode ist laut Hersteller des Tools legal.

Siehe auch: So speichern Sie mit Recordify Songs auf die Festplatte

Die Bedienung von Recordify ist einfach. Starten Sie das Windows-Programm von Spotify, melden Sie sich dort an und spielen Sie gewünschte Musik. Starten Sie nun Recordify, und wählen Sie „mit Spotify verbinden“. Recordify beginnt umgehend damit, jeden laufenden Song aufzuzeichnen. Sie erkennen das an der roten Schaltfläche „Dieses Lied behalten“ . Ein Klick darauf lässt die Schaltfläche weiß werden und stoppt die Aufnahme. In welchen Ordner die MP3-Dateien gespeichert werden und mit welcher Bitrate, stellen Sie in Recordify unter „Einstellungen“ bei „Allgemein“ und „Konverter“ ein. Im Test mit Spotify klappte die Aufnahme nicht immer. Einige Songs enthielten keinen Ton. Ein Neustart von Recordify beseitigte für einige Zeit den Bug.

Wenn Sie die Plus-Version von Recordify nutzen, schreibt die Software auch Titel und Künstler als MP3-Tags in die Datei. Anderenfalls finden sich diese Angaben nur im Dateinamen wieder. Oder Sie nutzen die Software MP3 Tag , um die Metadaten der Songs nachträglich zu bearbeiten.

Die kostenlose Software Recordify zeichnet jeden Song auf, den Sie auf Spotify oder Google Music hören. Die Lieder liegen anschließend als MP3-Dateien vor. Laut Hersteller ist das Verfahren legal.
Vergrößern Die kostenlose Software Recordify zeichnet jeden Song auf, den Sie auf Spotify oder Google Music hören. Die Lieder liegen anschließend als MP3-Dateien vor. Laut Hersteller ist das Verfahren legal.

2. Fehlende Musik in die Spotify-App laden

Das Musikangebot von Spotify ist groß. Doch nicht alle Künstler machen mit. „Die Ärzte“, „Element of Crime“ oder „Taylor Swift” sind nicht oder nur mit wenigen Stücken vertreten. Wer sich auf das Musikhören mit der Spotify-App eingeschossen hat, muss aber dennoch nicht auf diese Künstler verzichten, wenn er ihre Musik auf seiner Festplatte hat.

So wandern MP3-Dateien in die Spotify-Programme und Apps: Installieren Sie das Windows-Programm von Spotify am PC, und importieren Sie in dieses Programm die gewünschte Musik. Das sollte in Spotify eigentlich über „Datei -> Playlists importieren -> iTunes oder Windows Media Player“ funktionieren. Im Test im Juni 2016 mit der neu erschienen iTunes-Version 12.4 klappte das allerdings nicht. Zuverlässig funktioniert aber der Import, wenn Spotify einen Ordner mit lokaler Musik angegeben bekommt. Das geht über „Bearbeiten -> Einstellungen -> Lokale Dateien -> Quellen hinzufügen“. Die Musik taucht in Spotify dann links unter „Lokale Dateien auf“.

Diese Musik lässt sich für Premium-Nutzer auch aufs Smartphone bringen: Fügen Sie die Musik am PC einer Spotify-Playliste hinzu. Öffnen Sie dann diese Playlist in der Spotify-App, und tippen Sie auf den Schieberegler oben bei „Herunterladen“. So wird Ihre Musik auf das Smartphone fürs Offline-Hören heruntergeladen. Das funktioniert allerdings nur, wenn sich PC und Smartphone gleichzeitig im selben Netzwerk befinden.

3. Spotify-Playlisten auf dem Smartphone als Wecker nutzen

Die kostenlose Wecker-App Alarmify für Android weckt Sie mit einer Ihrer persönlichen Playlisten.
Vergrößern Die kostenlose Wecker-App Alarmify für Android weckt Sie mit einer Ihrer persönlichen Playlisten.

Die Spotify-Wecker-App Alarmify für Android weckt Sie mit einer Playliste Ihrer Wahl. Alternativ können Sie auch ein Album, einen Künstler oder einzelne Tracks wählen. Die englischsprachige App war zum Testzeitpunkt kostenlos und werbefrei.

4. Das sind die Vorteile von Spotify Premium

Die Basisversion von Spotify ist kostenlos, nervt dafür aber regelmäßig mit Werbung. Wer zur Premiumversion wechselt, erspart sich das. Doch Spotify Premium bietet auch darüber hinaus ein paar handfeste Vorteile mehr, die es zu kennen lohnt. Das sind sie:

  • Komplettzugriff auf alle Songs, auch von den mobilen Apps aus.

  • Musik aufs Smartphone herunterladen und ohne Internetverbindung hören.

  • Beste Sound-Qualität von 320 KBit pro Sekunde, statt 160 KBit pro Sekunde. Der Unterschied macht sich zumindest auf höherwertigen Stereoanlagen bemerkbar, die per Spotify Connect (nächster Punkt) verbunden sind.

  • Spotify Connect zur Wiedergabe über Hi-Fi-Anlagen und TV-Geräte. Die Geräte müssen Spotify unterstützen. Welche das tun, verrät die Tabelle und die Seiten www.pcwelt.de/spotifyconnect (komplette Liste) sowie www.spotifygear.com (aktuelle Modelle).

  • Keine Werbung.

5. Premium nutzen, aber weniger zahlen

Spotify lockt immer wieder mit günstigen Angeboten, etwa drei Monate für nur 99 Cent. Anschließend sind zwar 9,99 Euro pro Monat fällig, doch das lässt sich auf Wunsch kurzfristig kündigen.
Vergrößern Spotify lockt immer wieder mit günstigen Angeboten, etwa drei Monate für nur 99 Cent. Anschließend sind zwar 9,99 Euro pro Monat fällig, doch das lässt sich auf Wunsch kurzfristig kündigen.

Noch kämpfen die verschiedenen Musik-Streamingdienste wie Apple Music , Amazon Musik , Napster und Google Play Musik um Kunden. In der Folge gibt es immer wieder vergleichsweise attraktive Angebote. Die drei Folgenden waren etwa im Juni 2016 zu haben.

Sparangebote: Ab und zu gibt es Sparangebote, wie im Juni 2016, als drei Monate Spotify für 99 Cent verfügbar waren. Anschließend ging es mit den 9,99 Euro pro Monat weiter. Das Abo ließ sich zum Ende des Folgemonats kündigen. Diese Preise sind zeitlich beschränkt, doch mit einer Neuauflage des Angebots ist sicherlich zu rechnen.

Familientarif: Ein Premium-Account lässt sich zwar auf mehreren Geräten, etwa PC, Smartphone und Tablet aktiveren. Musik läuft aber immer nur über ein Gerät. Wenn also innerhalb eines Haushalts zwei oder mehr Personen ihre eigene Musikauswahl gleichzeitig werbefrei hören möchten, genügt ein Premium-Account nicht. Die preisgünstige Lösung lautet Familientarif. Für 14,99 Euro pro Monat können bis zu sechs Personen einen eigenen Spotify-Premium-Service nutzen. Die Umstellung auf diesen Tarif soll dabei ohne Einschränkungen ablaufen: Jeder behält seine bestehenden Playlisten und kann sein Konto auch weiterhin getrennt von den anderen Familienmitgliedern verwalten.

Studententarif: Wer noch studiert, zahlt bei Spotify 4,99 Euro pro Monat.

6. Die Musikqualität richtig einstellen

Mit welcher Bitrate Spotify Musik auf Ihr Gerät streamt oder herunterlädt, lässt sich einstellen. Unter „Einstellungen -> Soundqualität” kann man zwischen „Normaler Qualität“ (96 KBit/s), hoher (160 KBit/s) und extremer (320 KBit/s) wählen. Diese beste Tonqualität gibt es nur für Premium-Nutzer. Die Auswahl lässt sich nur in den mobilen Apps treffen. Im Windows-Programm von Spotify gibt es nur für Premium-Nutzer einen Regler.

7. Die Hi-Fi-Anlage per Kabel oder Bluetooth mit Spotify verbinden

Oft klingt die Musik über die heimische Hi-Fi-Anlage doch noch besser als über die Boxen am PC oder gar die eingebauten Lautsprecher im Tablet. Natürlich lässt sich Spotify simpel über ein Kabel mit Klinkenstecker und Cinch-Anschluss vom PC oder Smartphone an die Stereoanlage ausgeben. Wer ein altes, ausrangiertes Smartphone hat, kann dieses zusammen mit einem Stromanschluss auch dauerhaft an der Stereoanlage belassen. Der Clou daran: Sie können dieses Smartphone von jeder anderen Spotify-App aus fernsteuern. Dafür wählen Sie in der von Ihnen gerade genutzten Spotify-App bei der Wiedergabe eines Songs einfach „Verfügbare Geräte“ und dann Ihr altes Smartphone an der Hi-Fi-Anlage.

Tipp: Das sind die besten Musik-Streaming-Dienste

Wer kein Smartphone übrig hat und trotzdem für Spotify eine Verbindung vom Handy zur Hi-Fi-Anlage nutzen möchte, kann einen Bluetooth-Audioadapter einsetzen. Dieser wird entweder per Cinchkabel oder Miniklinke mit dem Verstärker verbunden. Die Klangqualität ist, abhängig vom verwendeten Bluetooth-Profil des Smartphones, ganz gut. Nachteile der Verbindung sind eine geringe Reichweite von nur wenigen Metern und ein Recht hoher Stromverbrauch bei Bluetooth bis Version 3.0. Das saugt den Akku des Handys schnell leer. Als recht zuverlässig hat sich etwa ein Gerät von Logitech für rund 30 Euro erwiesen. Erhältlich etwa bei Amazon . Auf der Site finden Sie auch deutlich günstigere Alternativen sowie auch teuerere, dann mit Bluetooth 4.0. Ein Premium-Account ist für diese Verbindung übrigens nicht nötig.

8. Spotify Connect übertrifft Bluetooth bei Hi-Fi (Premium)

Wer den Premium-Account von Spotify nutzt, kann für die Wiedergabe an der Hi-Fi-Anlage statt auf Bluetooth auch den Dienst Spotify Connect nutzen. Die Soundqualität ist in der Regel deutlich besser. Denn bei Spotify Connect kommt der Stream mit 320 KBit/s direkt aus dem Internet auf die Hi-Fi-Anlage. Das Smartphone oder der PC dienen dann nur als Fernbedienung. Das soundtechnisch oft nicht ganz optimale Bluetooth-Profil wird dabei nicht genutzt. Es gibt bereits einige Anlagen, die Spotify Connect anbieten. Wenn Ihre Anlage kein Spotify Connect bietet, können Sie das Gerät Gramofon (59 Euro) nutzen. Es empfängt den Stream von Spotify Premium und vielen anderen Diensten und gibt ihn an eine normale Hi-Fi-Anlage per Kabel weiter. Weitere Infos zu Gramofon gibt’s auf www.gramofon.com .

9. Playlisten teilen und gemeinsam bestücken

Sie können eine Playliste für andere Spotify-Nutzer zum Hören freigeben oder gar eine gemeinsame Bestückung erlauben. So können etwa mehrere Freunde an einer Playliste für die nächste Party arbeiten.
Vergrößern Sie können eine Playliste für andere Spotify-Nutzer zum Hören freigeben oder gar eine gemeinsame Bestückung erlauben. So können etwa mehrere Freunde an einer Playliste für die nächste Party arbeiten.

Dass man sich in der Spotify-App eigene Playlisten erstellen kann, dürfte jeder wissen. Weniger bekannt ist, dass sich eine eigene Playliste auch mit Freunden teilen und auch gemeinsam bestücken lässt. Diese Funktionen erlauben ganz interessante Szenarien. Wenn Sie etwa die beste Partymusik kennen, aber selber keinen Premium-Account haben, können Sie trotzdem der werbefreie Party-DJ werden. Erstellen Sie einfach vor der Party die perfekte Partyliste. Teilen Sie diese dann mit einem der Partyteilnehmer, der einen Premium-Account hat. Über dessen Account können Sie die Musik dann auf der Party werbefrei wiedergeben lassen.

So geht’s: Eine Playlist lässt sich nur mit Facebook-Freunden teilen. Sie müssen sich somit zunächst in Spotify über „Bearbeiten -> Einstellungen -> Social -> Facebook“ mit Ihrem Facebook-Konto anmelden. Das trifft natürlich auch für Ihre Freunde zu. Ist das erledigt, klicken Sie am PC mit der rechten Maustaste auf eine Playlist und wählen „Gemeinsame Playlist“. Nach einem erneuten Rechtsklick wählen Sie „Teilen -> Senden an“. Geben Sie im nächsten Fenster den Namen Ihres Facebook-Freundes an. Sobald dieser die Einladung angenommen hat, kann er die Playlist bei sich abspielen sowie Songs hinzufügen.

Hersteller

Geräte

Argon

Keine Angabe

Bang & Olufsen

Beosound 5, Bang & Olufsen TVs, Beoplay A9, Beosound Essence

Bose

Per Bose-App für alle Geräte, die diese App unterstützten

Clint Digital

Freya , Odin

Denon

AVR-2113, AVR-3313, AVR-2313

Gramofon

Gramofon

LG

LG TV-Gerätemodellen ab 2013, LG BD 530(Blu-ray), LG BH6830 (Home Theatre), LG BD 730(Blu-ray) / LG BH9430 (Home Theatre)

Libratone

Zip, Loop

Logitech

Squeezebox Touch und Squeezebox Radio

Marantz

SR7007, SR6007, SR5007, NR1603

NAD

D 7050

Naim

Naim

Nocs

Nocs NS2

Onkyo

PA-MC5501, PR-SC5530, TX-NR5010, TX-NR3030, TX-NR1030, TX-RZ900, TX-RZ800, TX-RZ710, TX-NR747, TX-NR656, TX-NR646, TXNR555, TX-NR545, TX-SR444, TX-SR343, TX-SR252

Panasonic

LL3, ALL8, ALL1C

Philips

XW-SMA1-K, XW-SMA1-W, XW-SMA3-K, XW-SMA3-W, XW-SMA4-K, X-SMC55-S, X-SMC55DAB-S,AVR-Receiver: VSX-828 (Europa), VSX-823 (Nordamerika/ASEAN), VSX-528 (Europa), VSX-S510 (Europa), SC-LX87 (andere Länder),SC-LX77 (andere Länder), SCLX57 (andere Länder), SC-72 (Nordamerika), SC-2023 (andere Länder), SC-1223 (USA, andere Länder)

Pioneer

XW-SMA1-K, XW-SMA1-W, XW-SMA3-K, XW-SMA3-W, XW-SMA4-K, X-SMC55-S, X-SMC55DAB-S

Raumfeld

Per Raumfeld-App

Revo

Revo Super Connect

Samsung

Keine Angabe. Es werden aber unter anderem viele Smart-TVs unterstützt.

Sonos

Sonos-Geräte

Sony

SRS-X9, SRS-X7

Teufel

iTeufel Air Blue

Yamaha

CX-A5000, RX-A3030, RX-A2030, RX-A1030, RX-A830, RX-A730, RX-V3075, RX-V2075, RX-V1075, RX-V775, RX-V675, HTR-6066,TSR-6750

10. Gelöschte Playlisten wiederherstellen

Playlisten lassen sich per Rechtsklick und „Löschen“ ins Nirwana schicken. Falls das mal irrtümlich passiert ist, lässt sich eine Liste aber auch wiederherstellen. Dafür müssen Sie sich per Browser in Ihr Spotify -Konto einloggen. Dort finden Sie links den Punkt „Playlists wiederherstellen“.

11. Playlisten für unterwegs speichern (Premium)

Wer Spotify Premium nutzt, kann sich Playlisten auch auf sein Smartphone herunterladen und dann offline hören.
Vergrößern Wer Spotify Premium nutzt, kann sich Playlisten auch auf sein Smartphone herunterladen und dann offline hören.

Sobald keine WLAN-Verbindung mehr besteht, geht die gestreamte Musik zu Lasten des Datenvolumens. Wer eine Playlist mit rund 30 Titeln durchhört, hat je nach gewählter Qualität leicht 60 bis 150 MB seines Datenvolumens verbraten. Wer das nicht möchte, kann sich einzelne Playlisten aufs Handy downloaden. Öffnen Sie dafür auf dem Handy eine Playlist, während Sie noch mit einem WLAN verbunden sind, und tippen Sie auf den Schalter bei „Herunterladen“. Die Option steht allerdings nur Premium-Nutzern zur Verfügung.

Siehe auch: 14 coole Musik-Spiele für Android

12. Geräte für den Offline-Betrieb verwalten (Premium)

Premium-Nutzer können Musik auch offline speichern, etwa auf ihrem Smartphone (siehe vorheriger Tipp). Das lässt Spotify aber nur auf bis zu drei Geräten zu. Wenn Sie ein viertes Gerät für Offline-Playlisten nutzen möchten, müssen Sie eines der ersten drei löschen. Das geht, aber nur über die Spotify-Einstellungen im Browser unter www.spotify.com . Nach dem Einloggen lassen sich über „Offline-Geräte“ angemeldete Smartphones und Tablets entfernen. Auf den Geräten wird nur die Offline-Wiedergabe deaktiviert. Alle anderen Einstellungen bleiben erhalten.

13. Spotify ohne Smartphone: Pebble Core und Mighty

Viele Nutzer hören gerade beim Sport gerne Musik. Doch lange nicht jeder mag sein Smartphone zum Sport mitnehmen. Alternativ können Sie entweder auf einen klassischen MP3-Player wechseln und sich per Tipp 1 die Spotify-Musik als MP3-Dateien speichern – oder Sie nutzen eines der bald erscheinenden Spotify-Geräte. Der Redaktion sind zwei Geräte bekannt, die Spotify-Playlisten abspielen können, aber keine Smartphones sind: Pebble Core und Mighty. Beides sind Geräte, die sich über Crowdfunding-Plattformen finanziert haben. Vorbestellungen sind in beiden Fällen auch jetzt noch möglich.

Mighty kostet 79 Dollar plus 25 Dollar Versand nach Deutschland und soll im November 2016 ausgeliefert werden. Mehr Infos gibt’s hier . Pebble Core kostet 79 Dollar plus 15 Dollar Versand und soll im Januar 2017 geliefert werden. Weitere Infos gibt es dafür hier . Die Erfahrung zeigt allerdings, dass nur wenige Crowdfunding-Projekte pünktlich sind. Die Auslieferung kann sich unter Umständen deutlich verzögern.

14. Per Bluetooth-Knopf Spotify steuern

Mit diesem Media Button von Satechi steuern Sie Spotify auf dem Smartphone. Das ist etwa im Auto oder auf dem Fahrrad praktisch.
Vergrößern Mit diesem Media Button von Satechi steuern Sie Spotify auf dem Smartphone. Das ist etwa im Auto oder auf dem Fahrrad praktisch.

Der Satechi Media Button verbindet sich per Bluetooth mit Ihrem Smartphone und steuert dort die primäre Musik-App. Er bietet die Funktionen Musik Start, Musik Pause, vorwärts und zurück sowie lauter und leiser. Unter Umständen müssen Sie auf dem Smartphone zunächst Spotify starten, damit der Media-Button diese App und nicht die Standard-Android-Musik-App anspricht. Zum Lieferumfang zählt eine Halterung, mit der sich der Button etwa am Fahrradlenker oder am Autolenkrad befestigen lässt, wenn diese einen Durchmesser von 2,2 Zentimeter haben. So kann das Smartphone während der Fahrt in der Tasche bleiben und Sie können Spotify trotzdem bedienen. Der Satechi Media Button kostet rund 30 Euro und ist etwa bei Amazon erhältlich. Infos finden sich beim Hersteller www.satechi.net .

15. Soundqualität per Equalizer verbessern

Die Apps von Spotify bieten einen Equalizer, der die Musik deutlich aufpeppen kann. Sie aktivieren ihn über „Einstellungen -> Wiedergabe“. Bei älteren Smartphones kann aber, so Spotify, der Prozessor überfordert sein und es dann zu Tonstörungen kommen. Einen Versuch ist es aber allemal wert.

16. Achten Sie auf Ihre Privatsphäre bei Spotify

In den Einstellungen von Spotify können Sie den Schutz Ihrer Privatsphäre erhöhen, indem Sie dort unter „Social“ alle Optionen deaktivieren. Die Option „Private Session“ wirkt sich nur temporär aus und wird danach wieder deaktiviert.
Vergrößern In den Einstellungen von Spotify können Sie den Schutz Ihrer Privatsphäre erhöhen, indem Sie dort unter „Social“ alle Optionen deaktivieren. Die Option „Private Session“ wirkt sich nur temporär aus und wird danach wieder deaktiviert.

In den Standardeinstellungen können zumindest Ihre Facebook-Freunde sehen, was Sie auf Spotify so alles hören. Voraussetzung ist, dass Ihre Freunde ebenfalls bei Spotify mit ihrem Facebook-Konto angemeldet sind. Wer sich eine komplette Privatsphäre wünscht, sollte deshalb die Spotify-Einstellungen nachjustieren. In Spotify für Windows geht das über „Bearbeiten -> Einstellungen -> Social“. Dort deaktivieren Sie alle Optionen unter „Spotify“, „Facebook“ und „Last.fm“.

Private Session: Unter „Bearbeiten -> Einstellunge -> Social -> Spotify“ findet sich auch die Option „Private Session“. Sie dient dazu, kurzzeitig alle anderen „Social“-Einstellung zu deaktivieren. Nach einem Neustart des Programms oder der App setzt Spotify diese Option aber wieder zurück. Wenn Sie dauerhaft alleine hören möchten, lassen Sie also „Private Session“ ebenfalls deaktiviert.

17. Spotify bietet auch eine Menge interessanter Hörbücher

Was viele nicht wissen: Spotify bietet auch eine ganze Reihe von Hörbüchern, etwa Abenteuer von „Die drei ???“. Leider sind diese in den Apps nicht leicht zu entdecken. Sie müssen nach Autoren suchen. Alternativ nutzen Sie für die Suche den Browser über https://play.spotify.com/user/hoerbuecher oder Sie installieren sich die Android-App Spooks, die nur Spotify-Hörbücher liefert.

18. Mit Parametern mehr Musik finden

Die Musiksuche in Spotify erlaubt den Einsatz von nützlichen Parameter. So liefert etwa die Eingabe von „year:1970“ Songs nur aus diesem Jahr. Stichwörter lassen sich in der Suche mit „and“, „or“ und „not“ kombinieren.
Vergrößern Die Musiksuche in Spotify erlaubt den Einsatz von nützlichen Parameter. So liefert etwa die Eingabe von „year:1970“ Songs nur aus diesem Jahr. Stichwörter lassen sich in der Suche mit „and“, „or“ und „not“ kombinieren.

Die Suche von Spotify kann, ähnlich der Suche von Google, ganz nützliche Parameter verarbeiten. Geben Sie in die Suche etwa „year:1970“ ein, listet Spotify alle Songs aus diesem Jahr auf. Weitere nützliche Parameter sind „album“, „genre“, „lable“ und „isrc“ (für International Standard Recording Code). Mehrere Suchwörter lassen sich übrigens mit „and“, „or“ und „not“ kombinieren. Einen kompletten Überblick über alle Suchparameter gibt’s unter www.pcwelt.de/spotifysearch .

19. Spotify-App mit dem Kopfhörer steuern

Wer einen Kopfhörer inklusive Fernsteuerung besitzt, kann Spotify damit ebenfalls steuern. Ein Klick startet die Wiedergabe, ein weiterer pausiert den aktuellen Song. Zwei Klicks springen zum nächsten Song. Drei Klicks sollen zum vorherigen Song zurückführen. Das funktionierte zumindest in unserem Test mit Playlisten im Shuffle-Modus allerdings nicht.

20. Songs innerhalb einer Playlist sortieren

Zumindest im Spotify-Programm unter Windows lassen sich die Lieder einer Playlist auch manuell sortieren. Das geht recht einfach per Drag & Drop mit der Maus. Es funktioniert aber nicht mehr, wenn Sie die Playlist nach einem Kriterium wie „Songs“, „Künstler“, „Album“ und so weiter sortiert haben. Welches Kriterium gerade aktiv ist, sehen Sie an dem grünen Pfeil neben dem Namen. Um wieder in den manuellen Sortiermodus zu gelangen, müssen Sie zwei Mal auf den Pfeil klicken. Das erste Mal dreht die Sortierung um, der zweite Klick deaktiviert die Sortierung nach diesem Kriterium.

Video: Musik & Filme legal kopieren - so geht's
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