Linux-Distributionen für Firewalls
Devil Linux: Von IT-Administratoren für IT-Administratoren
Devil Linux sei eine Distribution von IT-Administratoren für IT-Administratoren, so die Entwickler. Sie behaupten weiter, dass das Unternehmen daher genau weiß, was Administratoren benötigen.
Sicherer Schutz vor Rootkits
Gewöhnlich startet das Betriebssystem Devil Linux von einer rein lesbaren CD-ROM. Angreifer haben somit keine Möglichkeit das Netzwerk mit Rootkits zu infiltrieren. Aktuelle Versionen erlauben eine Installation via eigens entwickeltem Skript auf einen USB-Stick. Die Konfiguration kann auf einer Diskette oder auf einem USB-Flash-Speicher abgelegt werden.
Bei Devil Linux handelt es sich ursprünglich um eine reine Firewall-Edition, die mit der Zeit weiterentwickelt wurde. Es kamen weitere Server-Dienste hinzu: Datei-Server, DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol), DNS (Domain Name System), FTP (File Transfer Protocol), HTTP (Hypertext Transfer Protocol), IDS (Intrusion Detection System) Node, Mail mit TLS (Transport Layer Security) -Unterstützung inklusive Spam- und Virus-Filter, NTP (Network Time Protocol), Proxy und VPN mit X.509-Unterstützung.
Das OS benötigt keine Festplatte, außer Sie setzen das System als Datei- oder E-Mail-Server ein. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit HD-Speicherplatz optional einzubinden. Hierfür verwendet die Linux-Distribution den Logical Volume Manager. Die Funktion vereinfacht das Hinzufügen von Festplattenspeicher und dessen Wartung.
Dürftige Hinweise bei Devil Linux
Devil Linux wirkt auf den ersten Blick rudimentär. Es geizt mit Hinweisen auf Standard-Passwörter, IP-Adressen und Installationsanleitungen. Das Betriebssystem überfordert vermutlich Anfänger durch die fehlenden Anmerkungen. Fortgeschrittene sollten keine Probleme haben, wenn sie beachten, dass das Passwort für root leer bleibt. Nachdem Sie sich in das System eingeloggt haben, rufen Sie aus der Kommandozeile mittels setup die Installation auf. Wer möchte, kann Webmin aktivieren, um eine Turnschuh-Administration zu vermeiden.
Devil Linux
Devil Linux - Auflösung
Es stehen nicht viele Optionen zur Verfügung.
Es stehen nicht viele Optionen zur Verfügung.
Devil Linux
Das Setup-Menü ist übersichtlich und leicht verständlich.
Das Setup-Menü ist übersichtlich und leicht verständlich.
Devil Linux
Anhand der Auflistung können Sie die benötigten Dienste wählen.
Anhand der Auflistung können Sie die benötigten Dienste wählen.
Devil Linux
Das Netzwerk einrichten.
Das Netzwerk einrichten.
Devil Linux
MTP, MySQL und Apache 2 sind integriert.
MTP, MySQL und Apache 2 sind integriert.
Devil Linux
Aus Windows kann das Firewall-System auf einen USB-Speicher installiert werden.
Aus Windows kann das Firewall-System auf einen USB-Speicher installiert werden.
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