3920

Deutsche Bank/Maxblue: Schluss mit gratis

03.12.2002 | 14:59 Uhr |

Schlechte Nachrichten für die Kunden von Maxblue, dem Online-Aktiendepot der Deutschen Bank: Ab dem 1. Januar wird das bisher kostenlose Investment-Depot kostenpflichtig. Kunden, die keine Transaktionen vornehmen und ihre Aktien und Fondsanteile stattdessen nur liegen lassen, zahlen für ihr Online-Depot unter Umständen genauso viel oder sogar noch mehr als bei einer herkömmlichen Deutschen Bank-Filiale. Der Kostenvorteil ist also futsch.

Schlechte Nachrichten für die Kunden von Maxblue, dem Online-Aktiendepot der Deutschen Bank: Ab dem 1. Januar wird das bisher kostenlose Investment-Depot kostenpflichtig. Kunden, die keine Transaktionen vornehmen und ihre Aktien und Fondsanteile stattdessen nur liegen lassen, zahlen für ihr Online-Depot unter Umständen genauso viel oder sogar noch mehr als bei einer herkömmlichen Deutschen Bank-Filiale. Der Kostenvorteil ist also futsch.

Bisher hatten Kunden von Maxblue gut lachen. Lediglich für Käufe oder Verkäufe und Umschichtungen im Depot fielen - vergleichweise niedrige - Kosten an. Die Depotführung selbst war gratis. Im Klartext heiß das: Wer Aktien oder Fondsanteile nur einmal kaufte und sie dann als längerfristige Kapitalanlage einfach nur liegen ließ, bezahlte nichts. Das war unschlagbar günstig. Aber anscheinend so günstig, dass es sich für die Deutsche Bank nicht mehr rechnete. Die Deutsche Bank müsse wirtschaftlich kalkulieren, wie Andreas Bartels, Sprecher von Maxblue, der PC-WELT erläuterte.

Deshalb flatterte den Kunden von Maxblue in diesen Tagen ein Schreiben mit der schlechten Nachricht ins Haus: Die Deutsche Bank erhebt ab dem 1. Januar 2003 monatliche Depotführungsgebühren von 2,49 Euro, somit kommen also 29,88 Euro pro Jahr auf den Kunden zusätzlich zu. Angesichts dümmpelnder Aktienkurse und oftmals heftiger Kursverluste eine wenig berauschende Aussicht.

0 Kommentare zu diesem Artikel
3920