Alle aktuellen Windows-Versionen haben eine rudimentäre Desktop-Firewall an Bord. Diese überwacht den ein- und ausgehenden Datenverkehr. Darüber hinaus sind viele Anwender auch durch ihren Breitband-Router vor Angriffen aus dem Internet geschützt; Router enthalten oft eine Firewall-Funktion. Darum ist es nur in Ausnahmefällen sinnvoll, eine zusätzliche Desktop-Firefall zu installieren. Nützlich kann dies sein, wenn Ihr Modem keine Router-Funktion hat oder wenn Sie mit Ihrem Laptop oft fremde Netzwerke oder Funknetzwerke (WLAN) benutzen.
Die Comodo-Firewall eignet sich für Fortgeschrittene. Im Software-Paket steckt auch ein Virenschutz, den Sie aber nicht installieren sollten (der von Avira ist besser). Die Firewall ist jedoch brauchbar. Starten Sie die Installation, wählen Sie „Deutsch“ und deaktivieren Sie in einem der nächsten Fenster „Comodo Antivirus“. Die Option „Threatcast „ schalten Sie auch ab. Im nächsten Dialogfenster deaktivieren Sie die „HopSurf“-Toolbar, die „Ask.com“-Standardsuchmaschine und die „Hopsurf.com“-Startseite. Verzichten Sie ebenfalls auf die Comodo-DNS-Server.
Für PC-Einsteiger etwas besser geeignet ist ZoneAlarm. Damit wird standardmäßig auch eine Browser-Security-Symbolleiste installiert. Diese brauchen Sie nicht, wenn Sie sich bereits mit anderen Maßnahmen gegen Phishing schützen. In diesem Fall wählen Sie in ZoneAlarm besser die „Benutzerdefinierte Installation“ und knipsen „Browser-Security- Symbolleiste installieren“ aus. Die Registrierung der E-Mail-Adresse ist übrigens freiwillig.
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