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Der richtige Ansatz für Mobile-Entwickler

15.01.2013 | 11:18 Uhr |

Native, Web oder Hybrid – welcher Ansatz ist für die Entwicklung von Apps der richtige? PC-Welt listet die Vor- und Nachteile auf und sagt, wann sich welcher Ansatz lohnt.

Viele Unternehmen beschäftigen sich mit der Entwicklung und Bereitstellung mobiler Business-Anwendungen. Und fragen sich, wie sie am besten ihr Mobile-Projekt umsetzen und welche Werkzeuge und Methoden implementiert werden sollen, um ihre Anwendungen für die richtige Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt auszuliefern, unabhängig vom Gerät.

Einige dieser Business-Apps haben kurze Laufzeiten wie ein Führer zu einem bestimmten Event, andere dagegen sind für den Einsatz über viele Jahre gedacht. Einige wie Augmented Reality Viewer benötigen ständig Echtzeit-Informationen und Zugang zu Low-Level-Handset-Funktionen. Hierzu gehören Lokalisierungsdienste, Kamera und Bewegungssensoren. Andere wiederum benötigen nur etwas mehr als ein Handy-Display und den Finger zur Bedienung. Eines haben alle gemein: Jedes Unternehmen will IT-Apps so schnell wie möglich und kostengünstig entwickeln. Zusätzlich sollen die Anwendungen auf mehreren Gerätetypen laufen – zumindest auf Android, iOS und Windows.

Es ist nicht überraschend, dass die unterschiedlichen Anforderungen eine riesige Palette von Entwickler-Tools hervorgebracht haben. Die Navigation durch die Vielzahl an Möglichkeiten kann tückisch sein. Ihre Entwicklungsumgebung muss so gestaltet sein, dass Ihr Produkt sich an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen lässt. Der Schlüssel liegt in der sorgfältigen Beurteilung der aktuellen und künftigen Anforderungen an Ihre App. Ferner muss die Balance zwischen diesen und der Dauer bis Ihre Anwendungen am Markt erhältlich ist, stimmen. Sie benötigen keine einheitliche Plattform für jede App. Vernünftiger ist es mehrere Entwicklungsplattformen einzusetzen, um die vielfältigen Anforderungen zu erfüllen.

Mobile App Entwicklung – Drei Ansätze

Für Mobile-App-Entwicklung gibt es drei Möglichkeiten: Native Apps, Web-Apps und Hybridlösungen. Der erste Schritt für die Auswahl einer geeigneten Plattform ist das Verstehen der Vor- und Nachteile dieser drei Ansätze. Anschließend müssen Sie die Komplexität Ihrer Anwendung festlegen und eine Reihe von Zielgeräten auswählen. Auch die Wahl des Anwendungs-Frameworks will gut überlegt sein.

Eine Cross-Plattform-Anwendung führt zwar nicht automatisch zu einer Vervielfachung Ihrer Projekt-Kosten. Trotzdem sollten Sie darauf verzichten, falls Sie diese nicht benötigen. Sie sparen Zeit und Geld, indem Sie Ihre Entwicklung auf ein einziges mobiles Betriebssystem beschränken. Falls Sie sich gezielt für mehrere Gerätetypen entscheiden, sollten Sie sorgfältig abwägen, ob sich die Kosten für Entwicklung und Veröffentlichung lohnen.

Reine native Anwendungen besitzen die beste Geräte-Unterstützung. Sie erfordern aber viel Zeit und Geschick bei der Programmierung. Reine Web-Apps - einschließlich solcher Anwendungen, die mit WebKits erstellt wurden – sind schnell implementiert, haben aber erhebliche Einschränkungen. Der neuste Ansatz bei der Hyprid-App-Entwicklung versucht vorgefertigte native Container mit dem fliegenden Wechsel bei der Webprogrammierung zu kombinieren.

Sobald Sie einen Entwicklungsweg gewählt haben, sind Sie bereit für den Einkauf eines Mobil-Entwicklungsumgebung-Kits. Falls Sie neu in der mobilen App-Entwicklung sind, erwartet Sie eine Reihe von Produkttest, bevor Sie die richtige Umgebung gefunden haben. Ihre erste Anwendung muss einen guten Eindruck hinterlassen sowie pünktlich geliefert werden. Nur so können Sie vermeiden, nicht versehentlich eine Software anzukündigen, die nicht erscheint.

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