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Der große Kaufratgeber für Weihnachten 2014

12.12.2014 | 11:09 Uhr |

Technikgeschenke sind immer etwas Besonderes. Unser Ratgeber hilft, die Geräte ganz nach Wunsch auszuwählen, ohne zu viel zu bezahlen. Egal, ob Sie Ihre Lieben oder sich selbst verwöhnen wollen.

Es ist wieder so weit: Weihnachten naht und der Run auf die Geschenke geht los. Dieses Jahr soll Technik unter dem Baum liegen. Doch eines haben Sie sich geschworen: Sie wollen auf gar keinen Fall in Hektik verfallen und aus. Zeitmangel einfach irgendetwas erstehen. Vielmehr sollen das neue Smartphone für die Ehefrau, der Tablet-PC für den Sohn, der Monitor für die Tochter, der Drucker für den Schwiegervater oder auch das Notebook für Sie selbst mit Bedacht ausgewählt sein.

Für eine Punktlandung auf so vielen verschiedenen Gebieten ist natürlich etwas Vorarbeit nötig. Damit Sie sich schnell einen Überblick verschaffen, haben wir unter „Darauf kommt es an“ wesentliche Kriterien zusammengefasst. Sie finden für insgesamt zehn Gerätekategorien beschrieben, welche Ausstattung, Funktionen und Techniken ein aktuelles Gerät mitbringen sollte. Und damit nicht zu viel Geld aus der Weihnachtskasse fließt, gibt es eine Preiseinschätzung gleich mit dazu.

Eine Hilfestellung ist der „Tipp“ im PC-WELT-Kaufratgeber. Hier empfehlen wir für jede Kategorie einen Vertreter, der wichtige Faktoren erfüllt und dabei preiswert bleibt.

Gleichzeitig werden Sie im Kaufratgeber auch fündig, wenn Sie es dieses Jahr einmal richtig krachen lassen wollen. Unter „Das braucht der Technikfan“ lesen Sie, was das ultimativ Beste in der jeweiligen Gerätekategorie ausmacht und wie tief Sie für diesen Techniktraum in die Tasche greifen müssen.

Tolle Weihnachtsgeschenke für einen guten Zweck

Notebooks und Tablets

Zwei sind besser als 2 in 1: Letztes Jahr wollten viele Hersteller Notebooks und Tablets von sogenannten 2in1-Geräten ablösen. Stattdessen werden nun Notebooks wieder erste Wahl für Arbeit und aufwendige Multimedia-Aufgaben, während Tablets sich aufs Surfen und Anschauen von Fotos und Filmen spezialisieren. Eines gilt aber für beide: Die Preise fallen deutlich.

Darauf kommt es an: Netbooks feiern ein Comeback – dank günstiger Prozessoren und Windows 8 mit Bing als Suchmaschine. Damit schließt sich die Preisschere zu günstigen Tablets – bei gesunkener Rechenleistung. Für Standardaufgaben reichen die Billig-Notebooks aus.

Tipp Notebook: Acer Aspire V5-573G

Das Acer Aspire V5-573G
Vergrößern Das Acer Aspire V5-573G
© Acer

Preis: rund 800 Euro
Daten: 15,6-Zoll-Bildschirm mit 1920 x 1080 Pixel Auflösung; Intel Core i5-4210U; 1-TB-Hybrid-Festplatte

Lieber günstig oder besser gut: Die Windows-Variante mit Bing gibt Microsoft günstiger an Notebook- und Tablet-Hersteller ab. Sie entspricht einem vollwertigen Windows, allerdings ist Bing als Suchmaschine voreingestellt – was sich ändern lässt. Bing-Netbooks mit 10- oder 11,6-Zoll-Display wie das Asus F200MA oder das Lenovo S20-30 oder Notebooks wie das Lenovo G50 bekommen Sie schon für unter 300 Euro. Sie haben eine sehr bescheidene Rechenleistung, denn sie werden angetrieben von einem Celeron oder Pentium aus Intels Bay-Trail-Familie beziehungsweise von einem AMD E1 der Kabini-Reihe. Diese Prozessoren sind eher sparsam als leistungsfähig und daher nur fürs Surfen und Texte schreiben geeignet. Außerdem nutzen sie im Gegensatz zu Tablets eine langsame Festplatte, die aber 500 GB groß ist und mehr Platz bietet als Flash-Speicher. Eine Alternative sind Chromebooks mit kleinem Flash-Speicher wie das Asus C200MA für rund 300 Euro: Sie können ein Netbook aber nur vollwertig ersetzen, wenn sie eine Online-Verbindung haben. Für 500 bis 700 Euro bekommen Sie ein alltagstaugliches Allround-Notebook. Zur Ausstattung gehören ein Core i5 aus Intels Haswell-Generation, mindestens 4 GB RAM und eine Grafikkarte wie Nvidias Geforce 840M oder AMDs Radeon HD8850M, die für flüssiges Spielen bei 1366 x 768 Bildpunkten ausreicht – das trifft zum Beispiel auf Modelle des HP Pavilion 15 zu. Wer auf Spiele-Power verzichtet, bekommt zu diesem Preis ein Notebook mit SSD. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten Laptops mit einer Hybrid-Festplatte wie der Seagate ST1000LM : Sie kombiniert eine große Festplatte mit einem kleinen Flash-Speicher. Damit bietet sie mehr Speicherplatz als eine SSD, ist aber schneller als eine Festplatte. Wer rund 100 Euro drauflegt, bekommt für 700 und 800 Euro auch einen Laptop mit Full-HD-Display wie das Acer Aspire V5-573G : Die höhere Auflösung macht das Bild angenehm scharf, und Sie arbeiten produktiver, weil Sie mehrere Programmfenster nebeneinander platzieren können.

Einen aktuellen Überblick zu Notebooks verschaffen Ihnen die PC-WELT-Bestenlisten: Notebooks (15 Zoll) oder Notebooks (11 bis 14 Zoll)

Ein Tablet unter 100 Euro mit 7- bis 8-Zoll- Display oder unter 150 Euro mit einem 10-Zoll- Display bereitet wenig Freude. Mindestens 16 GB internen Speicher, eine Displayauflösung von 1280 x 800 Pixel und eine ausreichend schnelle CPU sollten Sie sich gönnen. Beim Lenovo Yoga Tablet 8 und 10 bekommen Sie dann noch eine lange Akkulaufzeit, beim Samsung Galaxy Tab 4 10.1 ein schickes Gehäuse – ordentliche Displays haben beide. Preise für Windows-Tablets starten ab 200 Euro. Office 365 Personal gibt es für ein Jahr umsonst dazu. LTE im Tablet kostet rund 80 bis 100 Euro mehr als ein WLAN-Modell. Ein scharfes Bild liefern Tablets mit Full-HD-Display, die Sie ab rund 250 Euro bekommen – wie das Asus Memopad 10 FHD . Beim iPad Mini Retina gibt es sogar eine höhere Auflösung (2048 x 1536 Pixel) für unter 300 Euro.

Tipp Tablet: Lenovo Yoga Tablet 2 10

Das Lenovo Yoga Tablet 2 10
Vergrößern Das Lenovo Yoga Tablet 2 10
© Lenovo

Preis: rund 300 Euro
Daten: 10-Zoll-Bildschirm mit 1920 x 1200 Pixel Auflösung; Android 4.4

Das braucht der Technik-Fan: Wer ein komplett ausgestattetes Notebook will, muss mehr als 1000 Euro anlegen: Dann bekommen Sie wie beim Asus N550 einen Core i7, eine SSD, ein Full-HD-Display, eine starke Grafikkarte und ein Blu-Ray-Laufwerk. Notebooks dieser Preisklasse lohnen sich aber nur für Spezialisten: Zum Beispiel, wenn Sie ein hochwertiges Business-Notebook mit langer Garantie suchen wie das HP Probook 650 . Oder Sie arbeiten unterwegs und setzen daher auf ein schlankes und leichtes Ultrabook mit SSD wie das Toshiba Portege R30 . Auch wenn Sie aktuelle Games in Full-HD flüssig spielen möchten, ist mindestens ein Tausender fällig – etwa für das Schenker XMG A504 oder das Acer Aspire VN7 . Und schließlich benötigen Fotound Filmprofis ein leistungsstarkes Notebook mit möglichst hoher Auflösung, zum Beispiel das Apple Macbook Pro Retina.

Tablets ab 300 Euro bieten einen schnelleren Prozessor, ein Display mit Auflösungen über Full-HD und/oder besonders leichte und elegante Gehäuse. Das beste Tablet für Spieler ist das Nvidia Shield Tablet (ab 300 Euro). Leicht und schick wird’s mit dem iPad Air (ab rund 380 Euro). Ein tolles Amoled-Display hat das Samsung Galaxy Tab S (ab 400 Euro).

2 in 1-Geräte lohnen sich, wenn Sie sich kein Notebook nur zum Arbeiten und kein Tablet nur zum Spielen leisten wollen. Die meisten 2in1 sind aber schwerer als ein Tablet oder langsamer als ein Notebook. Die Preise starten ab rund 300 Euro, zum Beispiel für das Acer Aspire Switch. Eine optimale Kombination aus Tablet und Notebook wie das Surface Pro 3 von Microsoft schlägt dagegen schon mit knapp 1000 Euro zu Buche. 

Finden Sie das richtige Tablet mit den PC-WELT-Tests:

Mini-Tablets im Test

Das beste Tablet mit Windows 8

Die besten Android-Tablets

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