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Schritt für Schritt: So klappt der Umstieg zu Linux

15.08.2016 | 10:09 Uhr |

Linux hat sich von einem komplizierten System zu einem einfach bedienbaren und vielseitigen Betriebssystem gewandelt. Hier erfahren Sie, was ein aktuelles Linux heute bietet und wie Sie es installieren.

Linux bietet gegenüber Windows einige Vorteile. Wer den Umstieg auf Linux wagt oder das System zumindest mal parallel zu Windows nutzt, der wird funktionale, sichere und ästhetisch ansprechende Betriebssysteme vorfinden. Oberfläche sowie Bedienung sind teilweise an Windows orientiert und damit optimal für konservative Benutzer. Es gibt allerdings erfrischend neue Bedienkonzepte, die neugierige und experimentierfreudige Anwender ansprechen dürften.

Produktives Arbeiten

Aus guten Gründen konzentriert sich dieses Plus-Dossier auf Vertreter der Ubuntu -Familie inklusive Linux Mint : Denn die Installation von Ubuntu und seinen Varianten ist ebenso komfortabel wie ihre Bedienung. Damit Sie sofort mit diesen Systemen loslegen können, erhalten Sie hier eine kurze Einführung in die wichtigsten Systemkomponenten.

Der Linux-Umgang mit Software, Hardware und Netzwerk unterscheidet sich teils deutlich von Windows. Doch mit etwas Experimentierfreude bekommen Sie das schnell in den Griff. Bei Anwendungen im Internet ist vieles einfacher, da die Bedienung unter allen Betriebssystemen zumeist identisch ist.

Freuen können Sie sich auf ein extrem vielseitiges Softwareangebot einschließlich alternativer Oberflächen. Eigentlich stößt das Angebot lediglich in Nischenbereichen an seine Grenzen. Und selbst für PC-Spieler gibt es mittlerweile ein nennenswertes Angebot für Linux.

Tipp: 10 praktische Desktop-Addons für Ubuntu

Umstieg mit Planungssicherheit

Windows-und auch Mac-Nutzer werden sich in den Systemeinstellungen von Ubuntu gut zurechtfinden. Wie in der Windows-Systemsteuerung lassen sich hier viele Einstellungen problemlos vornehmen.
Vergrößern Windows-und auch Mac-Nutzer werden sich in den Systemeinstellungen von Ubuntu gut zurechtfinden. Wie in der Windows-Systemsteuerung lassen sich hier viele Einstellungen problemlos vornehmen.

Das Open-Source-System Linux ist weltweit das erfolgreichste System: Es läuft auf den meisten Webservern und auch auf den meisten Smartphones, Tablets, Smart-TVs, Routern, NAS-Geräten und vielem mehr. Nur am PC und Notebook ist Linux mit nicht einmal zwei Prozent eine Marginalie mit geringem Wachstum. Das könnte sich jedoch ändern: Ausgereifte Linux-Distributionen mit schicken Oberflächen beseitigen alte Berührungsängste. Und das jüngst erschienene Ubuntu in der Version 16.04 LTE erhält garantiert für die nächsten fünf Jahre Sicherheits-Updates. Bis zum Jahr 2021 können Sie dieses System auf einem PC installiert lassen, ohne ein (Zwangs)-Update befürchten zu müssen, wie Microsoft es seinen Windows-7-und -8-Kunden angedeihen ließ.

Für Windows-Umsteiger eignen sich mehrere Linux-Varianten, allen voran das eben genannte Ubuntu und Linux Mint . Auf einen attraktiven Desktop muss hier niemand verzichten: Diese Distributionen verwenden ein grafisches Bedienkonzept, mit dem sich jeder Windows-Nutzer mühelos anfreunden kann. Verbleibende Hürden oder Orientierungsprobleme beispielsweise bei Installation, Systemverwaltung oder Dateisystem werden nachfolgend erklärt.

Wenn Sie sich für den Umstieg auf Linux auf einem konkreten Gerät entscheiden, dann sollten Sie sich vorab risikolos mit einem Live-System der entsprechenden Distribution absichern: Läuft meine Hardware problemlos? Wie komme ich mit der Oberfläche zurecht? Welches System passt zu mir und zur Geräteleistung?

Bei der Entscheidung für eine Linux-Distribution sollten Sie außerdem Nachhaltigkeit und Lebensdauer berücksichtigen: Manche Linux-Projekte sind schnelllebig und werden nach einem kurzen Versuchslauf wieder eingestellt. Auf der sicheren Seite sind Sie im Allgemeinen mit traditionsreichen Distributionen wie etwa Ubuntu, Linux Mint und Open Suse . Ein weiterer Aspekt ist die Veröffentlichungsmethode: Es gibt Distributionen mit Langzeit-Support, ferner Rolling Releases ohne neue Versionen, die über Jahre keine Neuinstallation erfordern.

Linux-Vorteile gegenüber Windows

Die Kosten: Linux ist kostenlos. Wer meint, auch Windows kostenlos mit dem Gerät erhalten zu haben, der irrt: Die Kosten für das vorinstallierte Windows sind im Gesamtpreis enthalten. Der Preis ist zwar geringer als bei einem Retail-Paket aus dem Softwareregal, mit 50 Euro aufwärts ist jedoch zu rechnen.

Die Sicherheit: Aus rein technischer Sicht hat zum Beispiel ein Ubuntu mit voreingestelltem root-Zugriff („sudo“) keine fundamentalen Sicherheitsvorzüge gegenüber einem Windows 7, 8 oder 10 mit Benutzerkontensteuerung. Dass Linux trotzdem wesentlich sicherer ist, hat einfache Gründe:

  • Die geringere Verbreitung am Desktop macht das System für Schadprogramme unattraktiver als Windows.

  • Es gibt diverse Distributionen: Ein Schädling, der unter Ubuntu funktioniert, scheitert vermutlich unter Open Suse oder Fedora. Die technischen Unterschiede sind hier erheblich größer als etwa zwischen Windows Vista, 7, 8 (und sogar 2000/XP).

  • Linux-Nutzer beziehen Software aus den Paketquellen ihrer Distribution. Anders als Windows-Programme von dubiosen Webseiten ist diese Software absolut vertrauenswürdig. Das Erweitern der Paketquellen ist zwar möglich, jedoch handelt es sich dabei um einen aktiven Eingriff, der für jede Paketquelle jeweils einzeln durchgeführt werden muss.

  • Festplatten oder Partitionen mit Linux lassen sich komplett klonen und wiederherstellen. Der Software-Umfang: Mit der Installation einer größeren Linux-Distribution haben Sie immer auch gleich eine komplette Programmpalette an Bord: Office, Mail, Player, Brow-ser, Foto-und PDF-Viewer sowie Bildbearbeitung. Heimanwender können sofort loslegen.

Die Systemaktualisierung: Windows hat seinen Patchday, an dem es optional auch Microsoft-Software wie Office aktualisiert. Die restliche Software benötigt allerdings je eigene Update-Routinen. Bei Linux genügt ein Befehl („apt-get upgrade“) oder ein Klick auf die automatisch erscheinende Meldung für ein Komplett-Update. Neustarts sind nach Änderungen am Linux-Kernel erforderlich.

Die Leistung: Linux ist nicht schneller als ein Windows 7 oder 8, allenfalls sorgt das Dateisystem für geringere Festplattenfragmentierung. Leichte Vorteile entstehen aber einfach dadurch, dass in Linux einige Bremsklötze nicht vorhanden sind: Ein Antivirenprogramm mit Virenwächter darf ebenso entfallen wie spezielle Updater etwa für Adobe, Java oder Google. Anders als Windows lässt Linux zudem Systemdienste wie zum Beispiel die Netzwerkfreigabe (als Server) erst mal weg und überlässt es dem Nutzer, diese nachzuinstallieren, sofern sie erforderlich sind. Aufwendige Schutzmechanismen wie die Systemwiederherstellungspunkte fallen ebenfalls unter den Tisch.

Der Desktop von Ubuntu: Wenn Sie über die Suche (Knopf links oben) ein Stichwort eingeben, liefert Ubuntu Treffer aus den installierten Programmen sowie aus der Dateisuche und einer Internetsuche.
Vergrößern Der Desktop von Ubuntu: Wenn Sie über die Suche (Knopf links oben) ein Stichwort eingeben, liefert Ubuntu Treffer aus den installierten Programmen sowie aus der Dateisuche und einer Internetsuche.

Nachteile gegenüber Windows

Die Treiber: Kein Hardwarehersteller versäumt es, für sein Gerät einen Windows-Treiber anzubieten. Bei Linux sind Sie bis auf wenige Ausnahmen auf die im Kernel integrierten Treiber angewiesen. Damit arbeiten praktisch alle Mainboard-Komponenten und interne sowie externe Datenträger, aber eben nicht alle Peripheriegeräte: WLAN-Adapter, TV-Sticks oder TV-Karten werden nicht immer erkannt, auch bei exotischen Druckern bleibt ein Risiko.

Die Software: Linux ist keine Plattform für Hardcore-Gamer, wenngleich sich die Lage durch Valves Steam für Linux seit 2013 dramatisch ändert. Auch für hochwertige Windows-Software gibt es nicht überall adäquate Pendants: Neuere Versionen von MS Office , Photoshop , Indesign oder Acrobat sind durch Libre Office , Gimp , Scribus und Pdfsam nicht völlig gleichwertig zu ersetzen.

Die Heterogenität: Windows ist Windows. Linux ist der Systemkern – der Rest jedoch ist austauschbar und modular. Das interpretieren Linux-Fans als Vorteil, Umsteiger aber als Hürde: Viele Distributionen mit diversen Desktops bedeuten eine Wahlfreiheit, die zunächst abschrecken kann. Dass Kernel, Oberfläche, Systemzubehör, Software nicht aus einer Hand sind, hat auch praktische Konsequenzen. Sie müssen mit unterschiedlicher Fehlertoleranz rechnen: Eine Komponente ist nutzerfreundlich und warnt Sie vor Fehlgriffen, die nächste erwartet, dass Sie wissen, was Sie tun. Wer aber ein Ubuntu oder Mint ausschließlich damit verwaltet, was die Distribution selbst mitbringt, kann solches Gefälle weitgehend vermeiden.

Die Energiesparfunktionen: Sie müssen unter Linux mit etwas kürzeren Akkulaufzeiten rechnen. Es gibt fundamentale Stromspartechniken mit Timeouts für Bildschirm und Bereitschaftsmodus, Windows ist hier jedoch besser optimiert und bietet filigranere Regeln.

Fünf Gründe gegen Linux - daran kann der Umstieg scheitern

Linux-Versionen für ältere PCs

Wenn Sie ältere Rechner, Netbooks oder Notebooks ohne Aufrüsten weiterbenutzen möchten, dann kommen mehrere Linux-Versionen in Betracht, beispielsweise Xubuntu , Lubuntu oder Bodhi . Für sehr alte Hardware verwenden Sie Puppy Linux oder Antix .

So installieren Sie Linux

Ein Ubuntu oder eine seiner Varianten solo oder als Zweitsystem auf die Festplatte zu bringen, ist eine leichte Übung. Der allen Distributionen gemeinsame Installer übernimmt in den typischen Szenarien alle Schritte nahezu komplett automatisch.

Viele Ubuntu-basierte Linux-Systeme verwenden denselben komfortablen grafischen Installer. Er erkennt ein bestehendes Windows oder Linux und bietet automatisch wahlweise den Ersatz des vorhandenen Systems oder eine Parallelinstallation. Dieser Komfort gilt für sämtliche Bios-basierte Computer und alle Windows-Versionen vor Windows 8. Kompliziertere Szenarien einer Multiboot-Installation unter Uefi-Firmware sowie neben Windows 8 oder 10 haben die neuesten Installer mittlerweile allerdings meistens auch ganz gut im Griff. Unter Umständen müssen Sie bei Ihrem Rechner zusätzlich noch die Funktion „Secure Boot“ im Uefi deaktivieren. Auf Bios-basierten Rechnern erfordert das Setup im Wesentlichen lediglich, die richtige Zielpartition zu wählen.

Wenn Sie Ihren Rechner von einer Ubuntu-DVD booten, stellen Sie hier die Sprache auf Deutsch um. Dann können Sie zwischen einem Start mit einem Ubuntu-Live-System („Ubuntu ausprobieren“) oder einer Installation wählen.
Vergrößern Wenn Sie Ihren Rechner von einer Ubuntu-DVD booten, stellen Sie hier die Sprache auf Deutsch um. Dann können Sie zwischen einem Start mit einem Ubuntu-Live-System („Ubuntu ausprobieren“) oder einer Installation wählen.

Installieren von CD oder DVD

Ist das Linux-Image bereits auf DVD gebrannt (beispielsweise mit Imgburn ), können Sie sofort loslegen: Dann booten Sie einfach mit der DVD. Falls dies bei eingelegter DVD beim Rechnerstart nicht automatisch geschieht, so aktivieren Sie das Bootmenü des Bios und wählen dort das DVD-Laufwerk, das normalerweise als „ATAPI…“ angezeigt wird.

Installieren von USB-Stick

Bei fehlendem DVD-Laufwerk am Zielgerät ist es erforderlich, dass Sie das gewünschte ISO-Image bootfähig auf einen USB-Stick befördern – am besten auf einem anderen PC: Formatieren Sie den Stick mit dem Dateisystem FAT32. Nun starten Sie das Tool Unetbootin . Wählen Sie im Dialog unten die Option „Abbild“ und navigieren Sie (rechts auf gleicher Höhe) mit der Schaltfläche „...“ zur gewünschten ISO-Datei. Nach Klick auf „Öffnen“ sollten Pfad-und Dateiname im Eingabefeld von Unetbootin erscheinen. Neben „Typ“ wählen Sie „USB-Laufwerk“ und neben „Laufwerk“ geben Sie die Kennung des USB-Sticks an. Kontrollieren Sie den Kennbuchstaben des USB-Sticks genau, damit Unetbootin nicht das falsche Medium überschreibt. Nach „OK“ startet der Kopiervorgang. Danach sollte der USB-Stick bootfähig sein. Für den Gerätestart per Installationsmedium müssen Sie eventuell die Bootreihenfolge im Bios so umstellen, dass das USB-Medium primär und vor der Festplatte berücksichtigt wird. Der Unetbootin-Bootloader bietet mehrere Optionen: Wir empfehlen „Default“ – damit lädt das Live-System und bietet am Desktop die Installation an.

Ubuntu Mate: Das perfekte Einsteigersystem

Im Kreis der offiziellen Ubuntu-Versionen ist Ubuntu Mate das heiße Eisen. Die Distribution ist ein optimales Einsteigersystem und macht mit dem durchdachten Mate-Desktop auch erfahrene Linux-Anwender glücklich. Denn Ubuntu Mate besinnt sich auf die Stärken des Linux-Desktops und glänzt bei geringem Ressourcenbedarf mit Tempo, unkomplizierter Bedienung, Anpassungsfähigkeit und einem netten Erscheinungsbild. Einsteiger können sich über die gelungenen Konfigurationshilfen wie den neuen Willkommensbildschirm, die Softwareboutique und Mate Tweak freuen. Ubuntu Mate macht alles richtig, ist solide wie ein Fels und zeigt genügend Einfälle, um die Distribution interessant zu halten. Diese Distribution ist das optimale System für Anwender, die das erste Mal mit Linux auf dem Desktop in Kontakt kommen.

Apropos Kontakt: Während sich Linux-Neulinge auf dem intuitiv bedienbaren Desktop leicht zurechtfinden, schätzen viele ältere Linux-Semester die traditionellen Desktop-Paradigmen von Mate. Nicht nur für sie gibt es unter „System -> Einstellungen -> Darstellung“ das Tool Mate Tweak, mit dem sich neue Optionen zur Anordnung der Desktop-Elemente entdecken lassen.

Vorbereitungen unter Windows

Wenn es Ihnen darum geht, ein bestehendes Windows zu ersetzen oder Linux neben Windows zu installieren, sind folgende Vorbereitungen hilfreich: Parallelinstallation: Sofern es der Festplattenplatz gestattet, ist eine Parallelinstallation am sichersten. Damit können Sie das alte System weiterverwenden, alte Software nutzen und Dateien kopieren. Das Ubuntu-Setup richtet bei Bedarf eine neue Partition ein, aber auf der Windows-Partition sollten dafür mindestens 30 GB frei sein, auch wenn die puren Systeme nur zwischen 2 und 8 GB brauchen. Notfalls helfen Sie mit der Datenträgerbereinigung nach (Cleanmgr) und deaktivieren die Systemwiederherstellung unter „Systemsteuerung > System > Systemwiederherstellung“. Solo-Installation: Wenn Sie die Windows-Partition komplett durch Linux überschreiben, sollten Sie zumindest Ihre Benutzerdaten extern kopieren. Bei größeren Mengen empfiehlt sich ein Xcopy in der Kommandozeile (etwa xcopy /s /c /h /i c:\*.xls? E:\Backup) für alle relevanten Dateitypen – im Beispiel XLS und XLSX. Eventuell sind auch Softwarekonfigurationsdateien unter Linux weiterhin nutzbar. Diese sollten Sie ebenfalls sichern.

Der Ubuntu-Installer

Nach dem Rechnerstart über das Installationsmedium finden Sie am Desktop einen Link, der das Setup anstößt – beispielsweise mit dem Namen „Xubuntu 13.10 installieren“. Nach der Sprachauswahl erscheint der Dialog „Installationsart“: Der Installer erkennt ein vorhandenes Windows oder Linux und bietet an, parallel zu installieren oder das bestehende System zu ersetzen. „Neben Windows installieren“ – also die Parallelinstallation – ist die Standardoption. Beachten Sie bitte, dass diese Installationsoption keine bereits bestehende Partition benötigt, sondern sie bei Bedarf während des Setups automatisch erstellt. Sobald Sie nun bei dieser Option auf „Weiter“ klicken, erscheint ein Dialog, mit dem Sie per Maus die Größe der neuen Ubuntu-Partition festlegen.

Je größer Sie diese ziehen, desto kleiner schrumpft die Windows-Partition. Mit „Windows ersetzen“ verabschieden Sie sich endgültig vom alten Windows mit dem Vorteil, dass die Kapazität der gesamten Festplatte für Linux bereitsteht und die Systemauswahl beim Booten entfällt. Sie dürfen diese Option definitiv nur dann wählen, wenn Sie keine Benutzerdaten mehr vom alten System benötigen. Die dritte Option „Etwas Anderes“ ist erforderlich, wenn eine komplexere Partitionierung vorliegt oder Ubuntu auf eine externe Festplatte installiert werden soll. Diese Option sollten aber nur Linux-Erfahrene verwenden, die mit Festplattenkennungen, Swap-Partitionen wie auch Bootloader umzugehen wissen. Nach absolvierter „Installationsart“ starten Sie mit „Jetzt installieren“ den eigentlichen Vorgang. Neben der Auswahl der Zeitzone, des Tastaturlayouts und den Angaben für ein primäres Benutzerkonto ist nicht viel zu tun. Das hier erstellte Konto ist standardmäßig ein Administrator-Konto mit allen Rechten. Beim nächsten Neustart ohne das Installationsmedium startet je nach Installationsart direkt das neue Linux oder das Grub-Bootmenü mit der Wahl zwischen der Linux-Variante und dem „Windows (loader)“ – der führt zum alten Windows. Nach einer Parallelinstallation haben Sie von Linux aus vollen Zugriff auf die Daten der Windows-Partition.

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