853237

Mehr Sicherheit durch richtige Kontenwahl

06.06.2011 | 10:45 Uhr |

Selbst wenn Sie der einzige Benutzer des Windows-PCs sind, hat der Virenschutz so große Bedeutung, dass Sie neben einem unentbehrlichen Administrator-Konto ein zweites eingeschränktes Konto einrichten und nutzen sollten oder müssen. „Müssen“ gilt für Windows XP, das „Sollen“ für Windows 7 und Vista.

Windows XP: Bei dem älteren Betriebssystem hat ein Benutzerkonto mit Administrator-Rechten den uneingeschränkten Zugriff auf alle Ordner und Zweige der Registrierungsdatenbank – oder kann diesen zumindest erzwingen. Dasselbe gilt dann auch für einen eingeschleusten Virus oder Trojaner, der im Administrator-Konto gestartet wird.

Winows Vista und 7: In den jüngeren Windows-Versionen arbeiten Sie theoretisch auch mit einem Administrator-Konto relativ geschützt. Das liegt am neuen Sicherheitskonzept, das Administrator-Konten unter der Haube automatisch zu Standardbenutzern herunterstuft. Erst dann, wenn ein Programm aktuell Administrator-Rechte verlangt, etwa um sich bei der Installation in den „Programme“-Ordner zu schreiben, kann Windows sie hochstufen. Diesem Vorgang müssen Sie in dem Fenster „Benutzerkontensteuerung“ aber explizit zustimmen.

Windows sicher in nur 5 Schritten

Die Frage, ob Sie auch bei Windows Vista und 7 besser als Standardbenutzer arbeiten sollten, entscheidet sich genau hier: Wenn Sie die Abfragen der Benutzerkontensteuerung als dauernde Belästigung einstufen, die Sie erfahrungsgemäß sofort wegklicken, brauchen Sie auch hier ein eingeschränktes Konto. Wenn Sie dagegen diese Meldungen als wichtige Information verstehen, reicht ein Administrator-Konto.

0 Kommentare zu diesem Artikel
853237