Große Stromverbraucher sind Monitore. Besitzen Sie tatsächlich einen älteren Röhrenbildschirm, sollten Sie ihn schleunigst gegen einen Flachbildschirm austauschen. Im Vergleich zu TFTs schlucken diese bei vergleichbarer Bilddiagonale etwa die drei- bis vierfache Menge an Energie. Ein 19-Zoll-Röhrenmonitor verbraucht ca. 160 Watt. Gängige 19-Zoll-TFTs kommen im Schnitt auf etwa 40 Watt. Demensprechend sind die Kosten bei einem TFT deutlich niedriger. Deaktivieren Sie zudem Ihren Bildschirmschoner. Ist er eingeschaltet, frisst Ihr Monitor fast genauso viel Strom wie im normalen „An“-Zustand. Wenn Sie längere Zeit nicht vor dem Monitor sitzen, schalten Sie den Bildschirm am besten ganz ab.
Upgrade statt Neukauf
Einen komplett neuen PC zu kaufen, ist ökologisch schlechter, als ein bestehendes System aufzurüsten. Meist genügt es, einzelne Komponenten wie Prozessor, Grafikkarte, Festplatte oder den Arbeitsspeicher auszutauschen, um den Computer wieder flottzumachen. Weiteres Sparpotenzial: Verzichten Sie auf teure Highend-Komponenten. Nehmen Sie günstigere Mittelklasseprodukte. Das spart ebenfalls Strom.
Nutzverhalten
Führt kein Weg an einem PC-Neukauf vorbei, überlegen Sie sich, wofür Sie das Gerät brauchen. Nutzen Sie den Computer hauptsächlich, um Mails zu verschicken, für einfache Office-Arbeiten und um Musik zu hören? Dann genügt Ihnen ein günstiger Einsteigerrechner oder ein Notebook.
Stromspareigenschaften verwenden
Auch bei bestehenden Systemen lässt sich Energie einsparen. Dazu müssen Sie allerdings die Energieoptionen von Windows anpassen. So lassen sich Monitor und Festplatte zeitabhängig ausschalten und der PC nach einer vordefinierten Zeit in den Stand-by-Betrieb beziehungsweise in den Ruhemodus versetzen.
So geht‘s: Unter Windows XP finden Sie die Einstellungen für die Energieoptionen unter Start/Systemsteuerung/Energieoptionen. Klicken Sie unter Energieschemas auf Minimaler Energieverbrauch. Im Feld „Monitor ausschalten“ und „Festplatten ausschalten“ wählen Sie jeweils nach 5 Minuten aus. Im Auswahlmenü „Standby“ selektieren Sie Nach 10 Minuten, unter „Ruhezustand“ nach 30 Min.
Auch unter Windows Vista gibt es diese Stromsparoptionen. Klicken Sie dazu in der Systemsteuerung auf Hardware und Sound/Energieoptionen. Danach wählen Sie in der linken Spalte Energiesparmodus ändern/Erweiterte Energieeinstellungen ändern. Im folgenden Dialogfeld selektieren Sie Energiesparmodus und stellen die Ausschaltzeiten für die weiteren Peripheriegeräte analog zu Windows XP ein. Windows 7 bietet ähnliche Einstellmöglichkeiten.
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