Der ideale PC fürs Home Office ©iStockphoto.com/byryo
Leise, effizient, klein – wir verraten, wie der optimale Home-Office-PC aussehen muss und welche Software nicht fehlen darf. Dieser Rechner macht auch als Surfmaschine eine gute Figur.
Der PC im Home Office stellt ganz andere Anforderungen als die Spielemaschine im Hobby-Keller oder der Familien-PC im Wohnzimmer. Der Home-Office-Rechner muss ebenso wie der Büro-PC möglichst leise sein. Aber er darf anders als der Gaming-PC nicht zuviel Platz auf dem Schreibtisch wegnehmen und sollte sparsamer im Stromverbrauch sein. Auf ein riesiges Full-HD-Display kommt es im Home Office auch nicht an. Dafür wird dort Sicherheit und Produktivität groß geschrieben. Und noch ein großer Unterschied zum privat genutzten PC: Aus lizenzrechtlichen Gründen dürfen Sie Freeware im Home Office meist nicht verwenden! Mehr dazu – nebst Alternativen – lesen Sie auf Seite 2.
Die ideale Hardware fürs Home Office
Zum perfekten Home-Office-Rechner führen zwei Wege:
- In das nächste Geschäft gehen und einen Computer kaufen, der möglichst genau den Kriterien dieses Ratgebers entspricht. Sie können den gekauften PC auch als Basis nehmen und auf- oder abrüsten.
- Sie haben einen alten PC im Schrank oder der Abstellkammer stehen? Mit ein paar Eingriffen verwandeln Sie ihn in den idealen Home-Office-Rechner. Allerdings sollten Sie das nur tun, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass alle Komponenten noch einwandfrei funktionieren. Zudem sollten Sie die Kosten für eine Neuanschaffung zuvor durchkalkulieren. Denn einen PC fürs Home Office können Sie steuerlich geltend machen.
Platz sparen im Home Office
Im Home Office ist der Platz begrenzt. Am meisten Platz sparen Sie, wenn Sie den Drucker auslagern – also beispielsweise in die Abstellkammer stellen. Das geht bei WLAN-Druckern ohne viel Aufwand. Drucker ohne Netzwerkverbindung machen Sie
mit einem USB-Server LAN-fähig. Positiver Nebeneffekt: Der Drucker-Lärm stört nicht mehr beim Arbeiten. Apropos Drucker: Idealerweise setzen Sie auf ein Multifunktionsgerät. Dann sparen Sie sich separate Scanner- und Fax-Geräte.
Setzen Sie außerdem auf eine kabellose Tastatur und Maus. Wenn Sie die Schreibtischoberfläche im Home Office anderweitig benötigen – etwa für Dokumente – ist schnell Platz gemacht.
Beim Rechner-Neukauf gibt es viele Möglichkeiten, um noch mehr Platz zu sparen. Statt Desktop-Rechner kommt für viele auch ein Laptop in Frage. Der nimmt nicht nur weniger Platz weg, sondern ist auch noch mobil. Nachteilig sind aber geringere Bildschirmdiagonalen und mangelnde Aufrüstbarkeit zu erwähnen. Vielleicht wäre alternativ ein
All-in-one-PC das Richtige für Sie? Mangels Tower stoßen Sie sich dann sicherlich nicht die Knie an. Aber auch hier ist die Flexibilität beim Aufrüsten stark eingeschränkt. Das gilt auch für Mini-PCs wie den
Sapphire Edge-HD. Der ist dafür aber sehr genügsam beim Stromverbrauch. Am preiswertesten sind Desktop-PCs. Entscheiden Sie sich aber maximal für einen mittelgroßen, wenn nicht gar für einen Mini-Tower. Ein Highend-Powerpaket brauchen Sie für den Home-Office-Einsatz nicht. Ob Desktop oder Notebook: 4 GB RAM und eine aktuelle Zweikern-CPU sollten es aber schon sein. Mit 2 GB RAM läuft Windows 7 zwar auch rund, bei großen Excel-Tabellen und Bildern macht sich mehr RAM aber bezahlt.
Ungestört arbeiten im Home Office
Lärm und Produktivität vertragen sich nicht gut. Verbannen Sie lärmende Geräte wie den Drucker darum aus dem Home Office wie oben beschrieben. Als nächstes muss der dröhnende CPU-Lüfter drann glauben: Ersetzen Sie ihn durch ein größeres Modell. Weil der größere Ventilator mehr warme Luft aus dem Gehäuse schaufelt, muss er weniger oft drehen. Dadurch ist er deutlich leiser, als der kleine, unruhige Kollege. Folgen Sie zum Umbau
unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Lärmempfindliche tauschen ratternde Festplatten durch schnellen und lautlosen SSD-Speicher aus. Der Umstieg auf SSD ist aber kein Schnäppchen! Wer ein kleines Budget hat, kauft sich nur eine 60 oder 80 GB große SSD und setzt sie als Windows-Partition ein. Große Daten und selten genutzte Programme landen weiterhin auf der billigen, konventionellen Festplatte.
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Machen Sie zuvor ein Backup auf einen externen Datenträger. Aber nicht mit Freeware wie
PureSync! Denn deren Lizenzen verbieten oft den beruflichen Gebrauch. Stattdessen müssen Sie zur Professional-Version der Software greifen. Diese bringt neben der passenden Lizenz meist noch ein paar zusätzliche Features mit. Bei
PureSync Professional – um bei unserem Beispiel zu bleiben – dürfen Sie auf Backups über FTP durchführen und geöffnete Dateien sichern.
Falls vorhanden, sollten Sie die Grafikkarte ausbauen und auf die Onboard-Grafik setzen. Für den Windows-Betrieb und Videos genügt das. Durch den Ausbau sparen Sie nicht nur Strom, sondern sind auch einen potentiellen Lärm-Kandidaten mehr los und sorgen so weiter für Ruhe im Home Office.
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26.09.11
Dieser "Artikel" ist bestenfalls ein schlechter Scherz. Als Informatiker kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich das lese.
> Auf ein riesiges Full-HD-Display kommt es im Home Office auch nicht an.
Falsch. Wie groß der Bildschirm sein sollte, hängt immer von den individuellen Bedürfnissen ab! Wer mit dem PC nur Emails beantworten muß, für den mag ein kleiner Bildschirm ausreichen. Wer anspruchsvollere Aufgaben erledigen muß, bei denen er beispielsweise zwei Anwendungen sichtbar nebeneinander laufen lassen muß, für den wäre ein kleiner Bildschirm enorm hinderlich. Für andere Bereiche ist es hilfreich, wenn der Bildschirm so groß ist, dass zwei A4 Seiten in Originalgröße nebeneinander passen (und nach oben genug Platz für die Officemenuleiste ist). ... Bildschirmpreise sind stark gesunken. Es gibt eine fülle von Bereichen, wo gerade ein großer Bildschirm ein segen ist bzw. die Produktivität fördert. Hier sollte man genau überlegen, was man damit machen muß und damit verbunden wieviel Bildschiirmplatz ausreicht / ideal ist.
Was der Artikel über "braucht kein FullHD" schreibt ist so zunächst auch falsch. FullHD steht für die Auflösung 1920x1080. Wie groß die Auflösung eines Bildschrims sein sollte, hängt von der Bildschirmgröße ab und davon was man damit machen will. Für einen 32" Bildschirm hat man beispielsweise andere Bedürfnisse als für einen 15,6" Bildschirm!
In beiden Fällen gilt, am besten man schaut sich in einem Geschäft um, wo man die Bildschirme ggf. auch testen kann. Dort kann jeder für sich einen Eindruck über die Bildschirmgrößen gewinnen und entscheiden was am besten für einen passen könnte.
> Sie haben einen alten PC im Schrank oder der Abstellkammer stehen?
> Mit ein paar Eingriffen verwandeln Sie ihn in den idealen Home-Office-Rechner.
Falsch. Und bemerkenswert, dass dies der Redakteur nicht im detail ausgeführt hat. Ob ein (Ur)Altgerät noch als Arbeitsgerät taugt, hängt vom jeweiligen Gerät ab. Wenn der Rechner-Inhalt zu antiquiert ist wird aus "ein paar Handgriffen" das Auswechseln des ganzen Innenlebens. Nicht selten sieht das Gehäuse selbst auch so mitgenommen aus, dass man den auch nicht wirklich behalten will und damit auch gleich alles wegwerfen kann.
Hier hätte der Redakteur Randwerte geben können, nach dem man abschätzen kann, ob ein Alt-PC von Nutzen sein kann und ggf. etwas nachgerüstet werden sollte (mehr Ram,..) oder es sich nicht mehr lohnt.
Hinzu kommt auch grundsätzlich die Überlegung, ob der Neukauf mit einem Stromsparprozessor oder ein Prozessor der sein Stromverbrauch nach Bedarf regulieren kann nicht eventuell ohnehin finanziell langfristig sinnvoller als Arbeits-PC ist.
> Im Home Office ist der Platz begrenzt. Am meisten Platz sparen Sie,
> wenn Sie den Drucker auslagern also beispielsweise in die Abstellkammer stellen.
FALSCH!!! Wer will schon jedesmal, wenn er druckt, zur Abstellkammer oder noch besser in den Keller laufen müssen?! Und sooo groß sind viele Drucker auch nicht. Und angenommen es ist ein Multifunktionsgerät mit Scanner. Wer will jedes mal in den Keller oder in den Nachbarraum laufen um die Seite zu wechseln?!
> Statt Desktop-Rechner kommt für viele auch ein Laptop in Frage.
richtig :-)
(Man muß auch mal Loben.)
> Nachteilig sind aber geringere Bildschirmdiagonalen
Inhaltlicher Widerspruch. Am Anfang hieß es quasi, dass ein kleiner Bildschirm zum Arbeiten perfekt ist. Jetzt heißt es, dass der kleinere Bildschirm nachteilig ist. ?!
Richtig ist folgendes: An einen Laptop kann man auch ein Bildschirm anschließen. Wer sowohl ein Arbeitslaptop als auch ein Arbeits PC braucht, der kann sich überlegen, ob ihn nicht ein Laptop ausreicht (den er ggf. an einen vernünftigen Bildschirm zu hause mit normaler Tastatur und Maus anschließen kann, wenn einem die Bildgröße nicht ausreicht). Das hat den Vorteil, dass er unterwegs auch alle Daten dabei hätte, da er nur an einen Gerät arbeitet. Zudem verbraucht ein Laptop zu hause deutlich weniger Strom als ein PC. Was sich übers Jahr gerechnet auch deutlich rentieren kann.
Aber auch, wer kein Arbeitslaptop braucht, kann sich darüber Gedanken machen, sich ein Netbook mit vernünftigen Monitor, normaler Tastatur und Maus zu kaufen. Einige Netbooks sind so konstruiert, dass man sie wie ein Buch neben den Bildschrim stehen läßt und sie außen einen schieber zum Einschalten haben. Das heißt man muß es nicht immer erst aufklappen, sondern kann es dezent wie ein Buch neben den Bildschirm stehen lassen. Ein Netbook verbraucht ca. 11 Watt/h und kostet ca. 250 Euro. Wenn das Gerät 10 Stunden am Tag an ist, 365 Tage im Jahr a 0,25 Cent pro kw/h, dann wären dass ein Verbauch von rund 10 Euro pro Jahr. Und wenn es doch mal drauf ankommt, kann man es mitnehmen und hat vielleicht 10 Stunden Akku unterwegs.
> Mit 2 GB RAM läuft Windows 7 zwar auch rund, bei großen Excel-Tabellen und Bildern
> macht sich mehr RAM aber bezahlt.
Aha, bei großen Excel Tabellen und Bildern brauche ich 4GB Ram?! :-)
Richtig ist folgendes, Bei XP sollten es auf jedenfall mind. 1 GB sein und bei Vista/Win7 auf jedenfall mind. 2 GB. Im Allgemeinen ist Ram sehr günstig geworden. Und damit schadet es auch nicht in 3 oder 4 GB Ram zu investieren, wenn es das Gerät kann. Es gibt aber auch bsp. einige Netbooks die nicht mehr als 2 GB Ram können.
> Lärmempfindliche tauschen ratternde Festplatten durch schnellen und lautlosen
> SSD-Speicher aus ... und selten genutzte Programme landen weiterhin auf der billigen,
> konventionellen Festplatte.
Aha, wenn ich zusätzlich zu der alten lauten Festplatte eine teure SSD kaufe, dann ist die alte laute nicht mehr laut? Das heißt wenn in einer WG ein lauter Mitbewohner ist und auch ein leiser Mitbewohner einzieht, dann ist der laute Mitbewohner auf wundersamer Weise leise?! :-) Richtig ist folgendes, alles in einem PC was sich dreht, verursacht Laufgeräusche. Dazu zählt das Netzteil, der CPU Lüfter, Gehäuselüfter, Festplatte und ggf. der Grafikkartenlüfter. Wer sein PC-Tower möglichst leise machen will, der kann diese Teile durch Geräuschärmere ersetzen. Beim Kauf kann man gezielt auf die dB Angaben achten. Ein 20 dB Netzteil kann man beispielsweise für ca. 30 Euro kaufen. Es ist unsinnig sich wegen der Geräusche eine winzige teure SSD zu kaufen. Es gibt auch leise, günstige, normale, große Festplatten, die 22 dB Geräusche verursachen. Wenn das Netzteil 20 dB macht, fällt das kaum auf. Darüber hinaus, läßt sich die Festplatte zusätzlich in ein Schallschutzgehäuse einbauen. Man kann sie auch entkoppeln, damit sie ihre schwingungen nicht ans Gehäuse abgibt.
Eine teure SSD kauft man aus anderen Gründen. Ein Grund für eine SSD ist vor allem die Geschwindigkeit! Sie ist ungleich schneller als eine normale Festplatte. Ein anderer Grund ist, sie ist erschütterungsunempfindlicher (gut bei Laptops). Und ja, sie ist auch leise. Wovon man aber nur was hat, wenn das Gerät selbst nicht lauter als eine normale Festplatte ist (interessant bei Laptops). Wenn das Gerät sonst genauso laut oder lauter als eine leise normale Festplatte ist, dann lohnt sich der Kauf nur wegen den Geräuschen her nicht.
> Aber nicht mit Freeware wie PureSync! Stattdessen müssen Sie zur Professional-Version
> der Software greifen.
Bei Laptops meinet wegen, aber bei Towern geht das auf kostenlosen Wege viel einfacher und vor allem viel schneller. In dem man eine zweite S-ATA Festplatte kauft, die genauso groß ist wie die vorhandene S-ATA Platte. Diese kann man dann im Raid 1 Modus zusammen laufen lassen. Dann existieren zu jeder Zeit die gleichen Daten auf beiden Festplatten.
Aber in beiden Fällen gilt, dass Daten die nur an einem Ort (die Wohnung) liegen, nur bedingt sicher sind. Gibts mal ein Feuer, Kurzschluß oder ähnliches, sind ggf. auch alle Daten weg. Da lohnt es sich ggf. über eine Onlinelösung nachzudenken und sei es auch nur für die aller wichtigsten Daten.
> Antivirus ... Für das Home Office müssen Sie je nach Lizenz und Programm eine
> Professional- oder Small-Business-Variante kaufen.
Nicht ganz, wenn ich mich nicht sehr Irre kann man bis zu max. 10 Rechner beruflich mit MSE ausstatten. Und wer hat schon mehr als 10 PCs in seinem Home Office.
Es ist nicht zu erkennen für welche Zielgruppe, der Artikel geschrieben ist. Diejenigen, die sich ohne hin auskennen, für die ist der Artikel in der Form nutzlos. Für die, die sich nicht auskennen, ist der Artikel, neben den Fehlern, stark Lückenhaft und damit auch nutzlos!
Der Autor scheint sich auch nicht entscheiden zu können. Auf der einen Seite geht es darum Geld zu sparen und auf ein großen Monitor zu verzichten und den alten PC aus dem Schrank zu nehmen. Auf der anderen Seite empfiehlt er den Kauf von einer SSD Festplatte und bestimmter Lizenspflichtige Programme.
Im Artikel ist auch zu viel Werbung enthalten. Windows 7, Antivir, PureSync ...
... das sind übrigens nicht alle Kritikpunkte.
Man kann ein allgemeingültigen Artikel schreiben, was das meiste abdeckt, aber in der Form empfehle ich den Artikel entweder rauszunehmen oder sorgfälltig zu überarbeiten. Ich bin auch gern bereit den Artikel für PC Welt neu zu schreiben. Aber in der Form kann der Artikel nicht online bleiben!
...........
Alle Zitate entstammen den folgendem Artikel
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Der-perfekte-PC-fuers-Home-Office-3450776.html
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27.09.11
@Dukard:
"Aber in der Form kann der Artikel nicht online bleiben!" [B]Diese Aussage kann ich nicht unterstützen.[/B] Wir haben hier keine Zensur und vieles ist auch Geschmackssache. Schreib doch einen Artikel, wo Du Deine Erfordernisse klar machst und dann Deine Vorschläge dazu ausführst.
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27.09.11
Ich würde auch kein Ratgeber zur Altersvorsorge akzeptieren in dem steht, man solle sein Geld unterm Kopfkissen lagern oder nach Las Vegas bringen. Der Artikel ist an vielen Stellen unqualifiziert.
Ja, vieles ist Geschmackssache, aber in dem Kontext kommt es genau auf die individuellen Bedürfnisse des jenigen an, der einen Office PC aufstellen will. Das ist die allgemeingültige Tatsache.
Ich würde es hinnehmen, wenn mir ein Artikel aus persönlicher Sicht nicht zusagt, aber wenn es aus sachlicher Sicht absolut nicht haltbar ist ...
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