Der Tinten-Nepp

Test - Ein Drittel bleibt in der Patrone

Montag den 01.02.2010 um 10:47 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Brother MFC-990CW
Brother MFC-990CW
Preisentwicklung zum Produkt
Der Tinten-Nepp
Vergrößern Der Tinten-Nepp
© 2014
Wenn Ihr Drucker eine neue Patrone fordert, ist die alte noch lange nicht leer. Unser Test zeigt, dass sie noch über 30 Prozent der Tinte enthalten kann. Wir sagen, wie Sie mehr rausholen - und beim Drucken Geld sparen.
Ein Artikel von Daniel Bader und Tobias Weidemann
Werfen Sie eine Champagner-Flasche weg, die noch zu einem Drittel voll ist? Genau das passiert, wenn Sie scheinbar leere Tintenpatronen entsorgen. Wir haben mit unserer Schwesterpublikation PC-Tipp einen Test gemacht und die Geräte renommierter Hersteller drucken lassen, bis sie eine neue Patrone verlangten. Danach haben wir die Kartuschen geöffnet und die Resttinte gemessen. Im Schnitt befanden sich noch 22 Prozent Tinte in den Patronen, in einem Fall sogar knapp ein Drittel.

Das Verfahren: So haben wir getestet

In unserem Test haben wir aktuelle Drucker und Multifunktionsgeräte von Brother, Canon, Epson, HP und Lexmark mit deren Original-Tintenpatronen geprüft. Ausgewertet wurden nur die schwarzen Patronen, damit sich die Ergebnisse vergleichen lassen. Denn die Hersteller statten ihre Drucker teilweise mit einer einzigen Kartusche für alle Farben aus, teils aber auch mit einer separaten Patrone für jede Farbe. Eine sinnvolle Vergleichbarkeit wäre hier nicht gegeben.

Testverlauf: Zuerst bestimmten wir das Gewicht jeder schwarzen Patrone mit einer geeichten Waage. Danach setzen wir sie in den Tintenstrahler ein und druckten mit dem Gerät, bis es keine Tinte mehr ausgab und nach einer neuen Patrone verlangte. Daraufhin entnahmen wir die Tintenpatrone und wogen sie erneut. Anschließend öffneten wir die Patrone. Die Resttinte lief in ein Gefäß ab, und die Kartusche landete ein drittes Mal auf der Waage. Anhand der drei Messreihen konnten wir den prozentualen Wert ermitteln, bei dem der Drucker den Leerstand meldet.

Montag den 01.02.2010 um 10:47 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
230967