Den Searchindexer gibt es seit Windows 2000. In Vista ist er in die Bedienerführung integriert. Sowohl das Suchfeld im Startmenü als auch jenes in den Explorer-Fenstern greift automatisch auf ihn zu. Sollte diese Funktion nicht aktiv sein, dauert eine Suche unzumutbar lange. Damit Sie allerdings mit dem Index tatsächlich finden, was Sie brauchen, müssen Sie jede Menge Detaileinstellungen an verschiedenen Punkten berücksichtigen. Wir zeigen, worauf Sie achten müssen, damit Sie ans Ziel kommen.
Windows XP: Die Mehrzahl der angesprochenen Fehlerquellen gilt auch für Microsofts Desktop Search 3.0 oder 3.01 für Windows XP. Insgesamt arbeitet diese aber erstaunlicherweise schneller und frisst weit weniger Ressourcen.
Task-Kontrolle: Läuft der Indexdienst überhaupt? Standardmäßig sollte er aktiv sein. Sehen Sie nach, ob im Taskmanager der Task „SearchIndexer“ erscheint. Ist das nicht der Fall, rufen Sie über das Startmenü "services.msc“ auf und klicken den Dienst „Windows-Suche“ an. Wählen Sie dann als Starttyp „Automatisch“. Nach „Übernehmen“ laden Sie mit „Starten“ den Indexer. Der Starttyp „Automatisch“ gewährleistet, dass der Dienst künftig immer läuft.
Indexpfade: Der Indexdienst erfasst standardmäßig einige Systemordner, etwa das Startmenü oder die voreingestellen Dateien der Benutzer (also alle Daten unter /Users). Wenn die relevanten Dateien anderswo liegen, müssen Sie den Indexer entsprechend informieren: Über „Systemsteuerung, Indexoptionen, Ändern“ können Sie weitere Partitionen oder Pfade hinzufügen. Je nach Datenmenge, Dateitypen und Auslastung des PCs kann es Stunden und Tage dauern, bis die Indizierung abgeschlossen ist – die Aktion läuft im Hintergrund ab. Der Festplatteninhalt wurde einmal erfasst, wenn unter den „Indizierungsoptionen“ der Satz auftaucht: „Die Indizierung wurde abgeschlossen“. Danach sollten neu hinzukommende Dateien automatisch indiziert werden.
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