Das Problem: Ihr Nachbar nutzt für sein WLAN womöglich dieselben Kanäle wie Sie. Die Geräte müssen sich dann die Bandbreite teilen und werden entsprechend langsamer. Wechseln Sie Ihren Kanal: In Europa stehen 13 Kanäle zum Wechseln zu Verfügung, allerdings überlappen sich die Frequenzen, so dass noch die Kanäle 1, 7 und 13 übrig bleiben. Am besten, Sie sprechen sich mit dem Nachbarn ab. Kleiner Tipp: Schlagen Sie vor, selbst den Kanal 1 zu nehmen – dieser ist am weitesten von störenden Mikrowellen- und Schnurlostelefonfrequenzen entfernt.
Es gibt noch eine Lösung: Ein Dual-Band-Router wie etwa der Netgear WNDR3300 für rund 90 Euro. Dieser sendet nicht nur im üblichen 2,4 GHz-Bereich, sondern auch in 5 GHz, welcher kaum genutzt wird. Da auch der WLAN-Client 5 GHz unterstützen muss, können eventuell weitere Kosten entstehen. Es gibt auch 11n-Router, die beide Frequenzen gleichzeitig nutzen können. Über 2,4 GHz lassen Sie dann Surfen oder Emails laufen, über die weitgehend störungsfreien 5 GHz Streaming und andere Anwendungen, wo Aussetzer besonders nervig wären. Ein Beispiel für einen solchen simultanen Dual-Band-Router oder Parallelband-Router, wie sie auch genannt werden, ist der Linksys WRT610N für rund 160 Euro.
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