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Intelligente Software

05.12.2007 | 12:29 Uhr |

PC-Programme werden dank Künstlicher Intelligenz (KI) immer schlauer und denken immer mehr mit. Erfahren Sie, was Ihr PC dank KI bereits heute zu leisten imstande ist.

"Wenn wir Glück haben, werden uns die Roboter als Haustiere halten", äußerte einst Marvin Minsky, Pionier in Sachen Künstlicher Intelligenz (KI).

Er wollte damit die Sorge zum Ausdruck bringen, dass wir irgendwann übermächtigen, selbst denkenden und handelnden Maschinen gegenüberstehen, die außer Kontrolle geraten sind.

Von diesem Schreckensszenario sind wir jedoch meilenweit entfernt. Die so genannte "harte" künstliche Intelligenz, die komplette Denkstrukturen des Menschen nachbildet, permanent dazulernt und handelt, ohne explizite Anweisungen zu erhalten, steckt noch in den Kinderschuhen.

Ein Beispiel dafür wäre, eine tiefer gehende Unterhaltung mit dem PC oder einem Roboter führen zu können - doch das ist bislang nicht möglich. Dem einen oder anderen ist vielleicht noch das Programm Eliza aus den 60er-Jahren im Gedächtnis, das diesen Ansatz verfolgte. Allerdings bestand die Unterhaltung darin, dass Eliza Aussagen, die der Anwender traf ("Ich fühle mich nicht gut.") in Fragen umwandelte ("Warum fühlen Sie sich nicht gut?").

Außerdem reagierte es auf bestimmte Schlüsselwörter mit zuvor festgelegten Fragen und Antworten. Von einer Intelligenz kann hier keine Rede sein. Zwar laufen die Forschungen in diesem Gebiet weiter, einen Durchbruch konnte aber noch keiner vermelden.

Viel weiter sind Forscher und Entwickler mit der "weichen" künstlichen Intelligenz, die nicht allumfassend ist, sondern sich auf eine konkrete Problemlösung beschränkt, zum Beispiel Textübersetzung. In einigen Alltags-Programmen steckt heute schon eine gewisse Form der weichen KI. Einige davon stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Nimmt man alle der nachfolgenden Punkte zusammen, lässt sich darauf schließen, wie weit die Entwicklung von menschenähnlichen Robotern und wie nah die Vision von Marvin Minsky ist. Denn neben der Motorik, die vergleichsweise einfach in den Griff zu bekommen ist, kommt es bei humanoiden Robotern vor allen Dingen auf die Software an, die ja dem menschlichen Gehirn entspricht. Zusammengefasst muss man sagen, dass wir das Schreckensszenario müde belächeln können - noch. Aber lesen Sie selbst…

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