Online-Kosten

Den günstigsten DSL-Tarif für Ihren Standort finden

Freitag den 10.08.2012 um 10:01 Uhr

von Daniel Behrens

Jetzt geht es um den Preis beziehungsweise das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Falls Sie es nicht auswendig wissen, schauen Sie in Ihren Vertragsunterlagen, im Online-Kundencenter oder auf Ihrem Kontoauszug nach, wie viel Sie aktuell monatlich für Internet und Telefon bezahlen. Anschließend rufen Sie einen Online-Tarifrechner auf, zum Beispiel den von PC-WELT und Verivox. Der Vorteil an ihm ist, dass er aktuelle Sonderaktionen für Neukunden – zum Beispiel Startguthaben – sowie Einrichtungskosten berücksichtigt: Die Gutschriften und Einmalkosten werden zu den Grundgebühren hinzugerechnet, die innerhalb von zwei Jahren anfallen. Die Gesamtsumme wird dann durch 24 Monate geteilt.

So lassen sich die tatsächlich anfallenden Kosten transparent miteinander vergleichen. Die errechnete Grundgebühr des Preisvergleichs unterscheidet sich daher auf den ersten Blick oftmals von den plakativen Tarifangaben, die Sie auf den Websites der Provider finden. Die Bedienung des Preisvergleichs ist denkbar einfach: Sie geben unter www.pcwelt.de/dsltarife Ihre Vorwahl ein und wählen eine Geschwindigkeitsstufe aus, zum Beispiel 16 000 KBit/s. Über die daneben stehenden Auswahlboxen legen Sie fest, ob auch eine Flatrate ins deutsche Festnetz („Telefonflat“) im DSL- & Telefon-Komplettpaket enthalten sein soll und ob Sie nur Tarife ohne Mindestlaufzeit berücksichtigen möchten, die aber meist teurer sind.

Über www.pcwelt.de/dsltarife gelangen Sie zum
DSL-Tarifrechner von PC-WELT und Verivox. Der Preis sollte aber
nicht das einzige Entscheidungskriterium sein – auch die
Leistungsmerkmale sind wichtig.
Vergrößern Über www.pcwelt.de/dsltarife gelangen Sie zum DSL-Tarifrechner von PC-WELT und Verivox. Der Preis sollte aber nicht das einzige Entscheidungskriterium sein – auch die Leistungsmerkmale sind wichtig.

Als Ergebnis erhalten Sie eine übersichtliche, nach Monatspreis sortierte Liste von Internetanbietern. Der Tabelle lassen sich auf einen Blick Tarifbezeichnung, Mindestlaufzeit und auch die Einrichtungsgebühr entnehmen, die aber zur besseren Vergleichbarkeit bereits anteilig in den Monatspreis eingerechnet ist. Die zugrunde liegende Berechnung sehen Sie im Detail, wenn Sie den Mauszeiger auf das „i“-Symbol unterhalb des jeweiligen Monatspreises bewegen. Weitere wichtige Infos zum Tarif gibt es über das zweite „i“-Symbol in der Spalte „Infos“.

Die Tabelle enthält alle DSL- und Kabel-internetanbieter mit den Tarifen, die in Ihrem Vorwahlbereich prinzipiell verfügbar sind. Ob Sie den gewünschten Tarif auch in Ihrem Haus erhalten können und in welcher ungefähren Geschwindigkeit, das erfahren Sie, wenn Sie auf „zum Anbieter“ klicken und auf dessen Homepage einen Verfügbarkeits-check durchführen. Dazu müssen Sie dort Ihre Adresse oder Telefonnummer angeben. Die Anbieter versprechen, diese Infos nicht zu speichern, wenn Sie keinen Auftrag erteilen.


Mit bisherigem DSL-Anbieter verhandeln
Sie haben nun den günstigsten Anbieter gefunden – oder den mit der höchsten Bandbreite. Da beim Wechsel des Anbieters, wie bereits anfangs angedeutet, einiges schiefgehen kann, sollten Sie zunächst einmal die Hotline Ihres bisherigen Providers anrufen. Konfrontieren Sie den Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung ganz direkt mit den Angeboten der Konkurrenz und mit Ihren Kündigungsabsichten. Nicht selten erhalten Sie daraufhin einen wesentlich preisgünstigeren oder leistungsfähigeren Tarif als den bisherigen angeboten, der eigentlich nur für Neukunden bestimmt ist oder sich gar nicht offiziell auf der Homepage des Anbieters finden lässt.

Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass Sie sich weitere zwei Jahre an den Provider binden. Aber das müssten Sie ja bei einem neuen Anbieter in aller Regel auch, um von günstigen Konditionen zu profitieren. Sie können Ihrem bisherigen Anbieter natürlich auch eine E-Mail schreiben, statt ihn anzurufen. Unseren Erfahrungen nach sind die Chancen, auf einen besseren Tarif umsteigen zu können, bei einem persönlichen Gespräch aber deutlich höher – warum auch immer.

Freitag den 10.08.2012 um 10:01 Uhr

von Daniel Behrens

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