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Den Überblick behalten

Viele Installationsprogramme kopieren ohne Nachfrage Dateien in das Windows-Verzeichnis und in dessen Unterverzeichnisse. Diese Dateien sollten bei der De-Installation wieder entfernt werden. Das ist aber nicht immer der Fall, und mit der Zeit läuft das Windows-Verzeichnis über.

Anforderung

Fortgeschrittene

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Viele Installationsprogramme kopieren ohne Nachfrage Dateien in das Windows-Verzeichnis und in dessen Unterverzeichnisse. Diese Dateien sollten bei der De-Installation wieder entfernt werden. Das ist aber nicht immer der Fall, und mit der Zeit läuft das Windows-Verzeichnis über.

Lösung:

Wollen Sie kein Geld für De-Installations-Software ausgeben, können Sie mit einfachen Mitteln auch selbst eine Protokolldatei erstellen. Nutzen Sie dazu das zu Windows mitgelieferte Kopierprogramm XCOPY32.EXE mit dem Parameter /l. Damit kopiert Xcopy die Dateien nicht, sondern listet sie nur auf. Wenn eine Installation ansteht, öffnen Sie also ein DOS-Fenster und geben die Befehlszeile

xcopy32 %windir%\ dummy\ /e /c /h /k /l | sort > status1.txt

ein. Nach der Installation tippen Sie die Befehlszeile

xcopy32 %windir%\ dummy\ /e /c /h /k /l | sort > status2.txt

Aus den beiden so erstellten Dateien STATUS1.TXT und STATUS2.TXT bilden Sie durch die Eingabe von

fc /c /l status1.txt sta tus2.txt > protokoll.txt

die Datei PROTOKOLL.TXT, in der Sie die Veränderungen in Ihrem Windows-Verzeichnis ablesen können. Sie können diese Installationsprotokolle bequem sammeln, wenn Sie dafür ein eigenes Verzeichnis vorsehen, beispielsweise C:\Protokoll.

Wechseln Sie jeweils in dieses Verzeichnis, bevor Sie die XCOPY-Befehle und FC.EXE ausführen. Statt des Dateinamens PROTOKOLL.TXT wählen Sie am besten einen aussagekräftigen Namen, der auf den jeweiligen Installationsvorgang hinweist.

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