Ratgeber Online-Banking
Demo-Versionen testen
Halten Sie Ihren PC frei von Schädlingen aller Art. Nutzen Sie Antiviren-Software und mindestens die in Windows eingebaute Firewall. Arbeiten Sie unter Windows nicht dauernd mit Administratorrechten, sondern nutzen Sie ein eingeschränktes Benutzerkonto.
Lassen Sie Ihre iTAN-Liste, Codekarte oder Ihren neuen Bank-USB-Stick nicht beim PC herumliegen. Verstauen Sie diese nach Gebrauch jeweils getrennt vom Computer. Es gibt Einbrecher, die bei ihren Raubzügen in Wohnungen gezielt nach E-Banking-Material Ausschau halten.
Klicken Sie auf keine Links in angeblichen Bankmails. Besuchen Sie die Webseite Ihrer Bank immer durch manuelles Eintippen der Adresse.
Beginnen Sie Ihre E-Bank-Sitzung direkt nach dem Aufstarten des PCs. Öffnen Sie nebenher keine anderen Anwendungen oder Webseiten. Achten Sie beim Aufrufen der Bank-Login-Seite aufs geschlossene Schlosssymbol im Browserfenster und klicken Sie doppelt darauf, um den Eigentümer des hinterlegten Sicherheitszertifikats zu prüfen. Sobald Sie mit dem E-Banking fertig sind, klicken Sie in der Bedienoberfläche auf Abmelden oder Ausloggen. Leeren Sie danach den Browsercache via Extras/Private Daten löschen (Firefox) oder Extras/Browserverlauf löschen (Internet Explorer). Nun dürfen Sie sich den angenehmeren Seiten des Onlinelebens widmen.
Phishing
Aus "password" und "fishing" entstandenes Kunstwort. Kriminelle verschicken Mails, die vorgeben, von einer bestimmten Bank zu stammen. Darin wird der Anwender mit einem Vorwand aufgefordert, über einen angegebenen Link seine Onlinebank aufzusuchen und dort seine Zugangsdaten inklusive der nächsten paar Streichlistennummern (TAN) anzugeben. Weil die Webseite den Angreifern gehört, kommen diese in den Besitz aller Daten.
Software, die sich als etwas anderes getarnt auf dem PC installiert und den Benutzer ausschnüffelt oder seine Internetverbindung manipuliert.
Der böse "Mann in der Mitte" zwischen seinem Opfer und dessen Bank leitet den Datenverkehr über eine von ihm kontrollierte Maschine um. So kommt er unter Umständen an Login-Daten oder kann Zahlungen manipulieren.
Das "Secure Sockets Layer (SSL)"-Protokoll wurde von Netscape entwickelt und wird für die verschlüsselte Übertragung von Webinhalten verwendet. Die meisten Webbrowser zeigen eine aktive Verschlüsselung durch ein geschlossenes Vorhängeschloss im Browserfenster an. Die Adresse einer SSL-gesicherten Verbindung zu einem Webserver beginnt immer mit https://.

