Defrag-Schalter: Schneller und dialogfrei

Anforderung
Zeitaufwand
Die flotte Defrag-Option/q (" quick") des Defragmentierprogramms leistet unter DOS und Windows ab 3.1x keine Defragmentierung, sondern verlegt nur sämtliche Dateien in "Löcher" im vorderen Teil der Platte, so daß die Platte danach einen lückenlos belegten Block und einen lückenlosen freien Schlußteil erhält. Der ab DOS 6.0 - also auch unter Windows 95 - funktionierende Schalter ist ideal, wenn Sie auf dem restlichen Platz ohne vorherige Komplettoptimierung etwa ein komprimiertes Laufwerk anlegen oder neue Software installieren wollen. Der vordere Teil ist dann aber eventuell stärker fragmentiert als vor dieser Aktion. Die diversen Schalter der DOS-Version unterstützt die Windows-95-Variante nicht mehr, wenngleich sie im Code der DEFRAG.EXE nach wie vor noch auftauchen. Auch der bekannte Parameter/f (full) für eine komplette Optimierung funktioniert hier nicht mehr. Es gelten die Einstellungen der Registry (...\Defrag\Settings...), die Sie über den Button "Erweitert" im Defrag-Dialog definieren können.

Dennoch gibt es einige weitere undokumentierte Aufrufschalter:/all berücksichtigt sämtliche lokalen Platten und/nop unterdrückt die Benutzerabfragen. Weitere Schalter erlauben Einstellungen in der Registrierdatenbank unter "... Plus!\System Agent". Sie können zehn unterschiedliche Konfigurations-Sets für Defrag (0-9) festlegen. Mitdefrag/sageset:0legen Sie das Konfigurations-Set 0 an, in dem Sie Laufwerke, Methode und Mindestfragmentierungszustand angeben. Mit "defrag/sagerun:0" starten Sie später das gewünschte Konfigurations-Set. Der zusätzliche Schalter /details startet nach Wunsch die "Detailansicht" des Dienstprogramms.

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