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Defekte Hardware - So beseitigen Sie Fehler

30.05.2013 | 09:09 Uhr |

Wenn die USB-Festplatte nicht läuft oder die Verbindung zum WLAN nicht funktioniert, ist der Schuldige oft nur schwer auszumachen. Da helfen unsere Tipps zur Beseitigung der Fehler.

Eine an den PC angeschlossene Hardware funktioniert überhaupt nicht oder nicht richtig? Die Ursache dafür ist meistens, dass keine oder nicht die richtigen Treiber installiert sind. Manchmal liegt es aber auch an der Hardware selbst oder an der Verbindung zum Rechner. Ein defektes USB-Kabel beispielsweise kann verhindern, dass Windows eine externe Festplatte zuverlässig erkennt. Manchmal reicht jedoch auch einfach die Stromversorgung für die Geräte nicht aus. Lösungen für derartige Hardware-Probleme finden Sie in diesem Artikel.

1.) Fehlende Treiber installieren
Treiber steuern alle Interaktionen zwischen dem System und einer Hardware-Komponente. Sie sprechen das Gerät jeweils über die Schnittstelle an, an der es angeschlossen ist. Die Steuerprogramme haben einen erheblichen Einfluss auf die Leistung und Zuverlässigkeit Ihres gesamten Systems.

Windows Vista, 7 und 8 erkennen einen Großteil der Hardware automatisch und installieren dann die passenden Treiber. Bei Geräten, die nach dem Erscheinungsdatum des jeweiligen Betriebssystems gebaut wurden, geht das in der Regel nicht. Für relativ alte Geräte können die Treiber ebenfalls fehlen. Hier funktioniert dann zumindest bei 32-Bit-Systemen meist auch der XP-Treiber.

Die besten Update-Manager

Wenn ein Gerät nach dem Einbau oder nachdem Sie es angeschlossen haben, nicht funktioniert, sehen Sie zuerst im Windows-Geräte-Manager nach. Drücken Sie Win-R, geben Sie devmgmt.msc ein und klicken Sie auf „OK“. Ein Ausrufezeichen bei einem Gerät bedeutet, dass der Treiber nicht vorhanden ist oder nicht korrekt arbeitet.

Das Hardware Detection Tool booten Sie von der Plus-DVD. Es zeigt Ihnen die in Ihrem PC verbauten Geräte an, beispielsweise den Audio Controller.
Vergrößern Das Hardware Detection Tool booten Sie von der Plus-DVD. Es zeigt Ihnen die in Ihrem PC verbauten Geräte an, beispielsweise den Audio Controller.

Hardware analysieren: Für den Fall, dass Windows den passenden Treiber nicht gefunden oder aber einen falschen Treiber installiert haben sollte, laden Sie einfach einen Treiber beim Hersteller der Hardware herunter. Wenn Sie nicht genau wissen, um welchen Gerätetyp es sich handelt, können Sie auf das Hardware Detection Tool (HDT) zurückgreifen. Das Tool zeigt Ihnen im Anschluss daran unter „Motherboard“ Informationen zur verbauten Hauptplatine und unter „PCI Devices“ Infos zu PCI-Steckkarten sowie über den PCI-Bus angebundene Komponenten auf der Hauptplatine.

2.) Probleme nach der Treiberinstallation
enn es wider Erwarten mit dem neuen Treiber zu Störungen mit anderen Komponenten kommt oder das Gerät auf einmal nicht mehr mit der installierten Software kooperieren will, hilft nur der Schritt zurück. Das geht über die Rollback-Funktion. Gehen Sie im Geräte-Manager (devmgmt.msc) per Doppelklick auf das entsprechende Gerät und wählen Sie dann in der Registerkarte „Treiber“ den Punkt „Installierter Treiber“ (XP) oder „Vorheriger Treiber“ (Vista, Win 7).

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