Kurz gefasst: Mit Fakedate lassen sich Programme austricksen, die eine Datumssperre enthalten.
Shareware-Tools lassen sich meist 30 Tage lang testen. Danach verweigern sie den Start. Gemeint sind damit aber in der Regel nicht 30 Nutzungstage, sondern 30 Tage seit dem ersten Programmstart. Ärgerlich, wenn Sie in der Zeit nur ein oder zweimal dazu kommen, das Programm zu testen. In solchen Notfällen hilft das Tool Fakedate. Es stellt das Systemdatum auf einen angegebenen Wert, startet die gewünschte Anwendung und setzt das Datum wieder zurück.
Die Konfiguration ist etwas umständlich. Sie kopieren FAKEDATE.EXE und FAKEDATE.INI in das Programmverzeichnis der Shareware. Die Programmdatei der Shareware benennen Sie um, etwa in ORIGINAL.EXE. Der FAKEDATE.EXE geben Sie den Originalnamen der Programmdatei. Öffnen Sie die FAKEDATE.INI durch Doppelklick im Editor,und passen Sie die Parameter wie folgt an:
Hinter "run=" fügen Sie den Namen der Datei ein, die Fakedate starten soll - in unserem Fall ORIGINAL.EXE. Hinter "date=" schreiben Sie das Datum, auf das das System vor dem Start der Shareware zurückgesetzt werden soll. Richten Sie sich dabei nach der Form des Beispieleintrags in der Datei. Hinter "stay=" tragen Sie "no" ein, weil Sie das Datum ja gleich wieder zurücksetzen wollen. Mit dem Parameter "timer=" legen Sie fest, nach wie vielen Sekunden Fakedate das Datum wieder zurücksetzen soll.
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