Datenverlust vermeiden

Festplatte überwachen mit Smartmon-Tools

Sonntag den 13.06.2010 um 08:41 Uhr

von David Wolski, JÜRGEN DONAUER

Smartmon-Tools
Vergrößern Smartmon-Tools
© 2014
Mit kostenlosen Bordmitteln wie den Smartmon-Tools für Windows und Linux erkennen Sie rechtzeitig Defekte an der Harddisk und vermeiden so Datenverlust. Wir erklären, wie Sie mit den Smartmon-Tools richtig arbeiten. Als Alternative stellen wir zudem badblocks vor.
Festplatten halten nicht ewig, im Gegenteil: Manchmal sterben sie von einer Sekunde auf die andere. Zuweilen geben sie aber auch Signale, dass sie das Ende ihres Einsatzes erreichen werden. Mit den richtigen Mitteln können Sie Ihre Festplatten überwachen und sich automatisch über Defekte informieren lassen. Für Windows und Linux gibt es eine kostenlose und quelloffene Toolsammung, die - richtig konfiguriert - gute Dienste leisten: S.M.A.R.T. respektive die dazu gehörigen Smartmontools,
Gehören zu jeder gängigen Distribution: die
Smartmontools.
Vergrößern Gehören zu jeder gängigen Distribution: die Smartmontools.
© 2014

S.M.A.R.T ist eine Abkürzung für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology – eine Technologie, die in allen modernen Festplatten enthalten ist. Unter Linux lassen sich diese Dienste mit den smartmontools in Anspruch nehmen. Wir zeigen Ihnen anhand der Linux-Plattform, wie Sie die Smartmontools richtig verwenden – Sie können unsere Empfehlungen aber selbstverständlich auch für die Windows-Plattform benutzen.

Das Smartmon-Paket für Linux bringt zwei Programme mit: den Daemon smartd und das Konsolen-Tool smartctl. Laut Aussage der Entwickler unterstützt die Software ATA-, ATAPI-,SATA-3- bis SATA-8- und SCSI-Festplatten sowie Bandlaufwerke. Bei den meisten Linux-Distributionen, finden Sie das Software-Paket in den Repositories und können es daher mit dem Paketmanager Ihrer Distribution bequem nachinstallieren.

Sonntag den 13.06.2010 um 08:41 Uhr

von David Wolski, JÜRGEN DONAUER

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
159446