Datenverlust ist eine Katastrophe, wenn Sie keine Sicherung haben. Die häufigste Ursache dafür ist defekte Hardware.
Gefahr: So gehen Daten verloren
In rund der Hälfte aller Fälle von Datenverlust versagt die Festplatte oder der Festplatten- Controller - in der Regel ohne Vorankündigung. Der Grund sind minimale Produktionsfehler, die nach einiger Zeit zum Crash führen. In diesem heißen Sommer haben viele Platten das Zeitliche gesegnet, weil sie über Wochen hinweg mit einer zu hohen Temperatur liefen. Nicht zuletzt deshalb herrscht in Datenrettungslaboren im Sommer Hochbetrieb. Übrigens: Der zweithäufigste Grund für Datenverlust sind Anwenderfehler, gefolgt von Software-Fehlern. Viren verursachen weniger als 10 Prozent des Datenschwundes.
Abwehr: Vorher sichern
Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie regelmäßig Backups anlegen. Brennen Sie die Dateien auf CD. Die meisten Brennprogramme bieten auch eine Möglichkeit, das gesamte System zu sichern. Das Handbuch verrät die Vorgehensweise.
Wie Sie mit Xcopy Ihre Daten oder gar Ihr ganzes System speichern, erfahren Sie in den Tipps "Backup - Verzeichnisse abgleichen" in der PC-WELT 3/2003, Seite 237, und "Sicher ist sicher: System-Backup auf Festplatte" in der PC-WELT 4/2003 ab Seite 128. Wenn Daten verschwunden sind und Sie kein Backup haben, hilft in vielen Fällen ein Datenrettungs-Tool. Gratis ist PC Inspector File Recovery 3.0. Falls Ihnen dieses oder ein anderes Rettungs-Tool Ihre Dateien nicht zurückholt, hilft nur noch der Gang ins Labor.
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