Sie haben den USB-Stick mit Ihrem Rechner verbunden, aber der Computer erkennt ihn nicht? Falls es sich hierbei um einen neuen Wechseldatenträger handelt, kann hierfür eine fehlende Partitionierung schuld sein. In diesem Fall öffnen Sie mit eingestecktem Stick die „Datenträgerverwaltung“. Unter Windows XP gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie Start/Ausführen und geben diskmgmt.msc ein, anschließend bestätigen Sie die Eingabe mit der Enter-Taste. In Windows Vista beziehungsweise 7 rufen Sie das Startmenü auf, tippen den Befehl diskmgmt.msc in das Suchfeld und bestätigen ebenfalls mit der Return-Taste.
Anschließend sollte der Wechseldatenträger mit dem Hinweis „Nicht zugeordnet“ angezeigt werden. Jetzt klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an, wählen „Neues einfaches Volumen“ und folgen den Anweisungen. Hierbei lässt sich sowohl das Dateisystem als auch der Laufwerksbuchstabe ändern. Wenige Minuten später sollte der USB-Stick im Arbeitsplatz respektive unter Computer erscheinen.
Der angezeigte Hinweis lautet „Fehlerfrei“ oder wird nach der Partitionierung der Speicher immer noch nicht im Arbeitsplatz angezeigt? In diesem Fall wählen Sie den Speicher erneut in der „Datenträgerverwaltung“ mit rechts aus, wählen „Laufwerksbuchstaben und Pfade ändern“ und bestimmen mit „Hinzufügen“ einen Laufwerksbuchstaben.
Oftmals erscheint ein Autostart-Fenster sobald Sie den USB-Stick mit Ihrem Rechner verbinden. Dies kann stören und birgt gewisse Gefahren, wenn sich Schädlingssoftware auf dem Flash-Speicher befindet.
Der Autostart lässt sich unterbinden, beispielsweise mit dem Tool AutoRun Settings. Die Anwendung wird mittels Doppelklick entpackt und kommt ohne Installation aus. Nachdem das Tool mit einem weiteren Doppelklick auf AutoRunSettings.exe gestartet wurde, erscheint eine übersichtlich aufgebaute Oberfläche. Bei „Local Machine (all users)“ und „Current User“ (siehe A und B im Bild) deaktivieren Sie die Medien, die kein Autostart mehr verwenden sollen. Dies können neben USB-Sticks, CDs und DVDs sein. USB-Speicher werden als „Removable (USB flash drives)“ angezeigt. Die Angaben bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Apply“.
Oft ist auf USB-Sticks schon Software vorinstalliert. Meist handelt es sich dabei um Backup-Tools. Die Anwendungen starten automatisch sobald der Speicher in den Computer gesteckt wurde. Sie benötigen die Tools nicht? Dann deinstallieren Sie diese. Viele Hersteller bieten Programme an, mit denen sich die USB-Tools entfernen lassen. Falls der Herstellers Ihres USB-Sticks solch eine Software anbietet, finden Sie diese auf der entsprechenden Internetseite.
Auswerfen beugt Datenverlust vor
USB-Speicher dürfen nicht im laufenden Betrieb vom Rechner entfernt werden, sonst droht Datenverlust. Grund ist das fehlende Hot Plugging. Das Herausziehen des Wechseldatenträgers ist besonders riskant, wenn dieser mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde.
Deshalb sollten Sie die USB-Sticks immer auswerfen. Dies erfolgt entweder über das entsprechende Symbol in der Taskleiste neben der Windows-Uhr oder indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk unter Arbeitsplatz beziehungsweise Computer klicken und auswerfen auswählen.
Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation Computerwoche.
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28.06.12
Da FAT32 spürbar schneller ist und ohnehin das einzige Dateisystem ist das Fernseher und Receiver lesen können, bleibe ich bei diesem Oldie.
Außerdem kann Linux längst auf NTFS lesend- und schreibend zugreifen. Dass umgekehrt Windows Linuxpartitionen nicht einmal erkennt, geschweige den darauf zugreifen kann, finde ich unter Sicherheitsaspekten eher posiriv
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29.06.12
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29.06.12
Hast du Erfahrungen mit "exFAT", können TV-Geräte darauf zugreifen?
Gruß kingjon
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29.06.12
Bei Linux ist es schon eine Herausforderung etwas nicht auf eine der über 300 Distributionen und die exakte Kernelversion angepasstes Programm zu installieren, denn man muss es erst neu compilieren.
Unter Win kommen doch Onlinebankigtrojaner (Zeus ...) selbst mit eingeschränkten Benutzerkonten zurecht.
Zu exFAT kann ich nichts sagen, allerdings lese ich in Fernseher- und Receivertests bestenfalls von NTFS das die 4 GB Grenze nicht hat. War Wohl eine Missgeburt.
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