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Blitz-Backups für Faule

22.10.2008 | 09:09 Uhr |

Ausreden gibt’s jetzt keine mehr: Unsere umfassende und komfortable Tool-Sammlung macht Backups so leicht wie nie. Wir liefern ein lückenloses Paket von der Windows-Sicherung bis zur Word-Versionskopie.

„Zero Backup“ – Die wohl beliebteste Backup-Strategie: Sie ist sehr einfach, zunächst sehr zeitsparend und unschlagbar billig. Wenn aber etwas passiert, dann sind viele oder alle Daten weg. Überzeugte Verfechter dieser Strategie zucken in dem Fall mit den Schultern und freuen sich, dass es so lange gut ging ...

Wer das „Zero Backup“ weniger strategisch, sondern aus Unkenntnis oder Faulheit betreibt, ist dann geschockt: Je nach Umfang des digitalen Unfalls ist das System futsch, sind die Anwendungen weg und – am schlimmsten – die jahrelang gesammelten Benutzerdaten. Wie gesagt – Faulheit allein ist es nicht immer: Viele Büro-Anwender wissen einfach nicht, dass man Word-Dateien nicht nur einzeln in Word, sondern in einem Aufwasch über die ganze Platte hinweg mit einem einzigen Kopierbefehl duplizieren kann. Die nachfolgend beschriebenen Backup-Tools bieten für jeden Anwender das passende Werkzeug, sie sind voraussetzungslos und einfach anzuwenden.

1. Backup-Ordner wählen
Wenn Sie unser Tool pcwSysBackup starten, berechnet es zunächst die Größen der Profilordner, ferner des Windows- und Programme-Ordners. Danach wählen Sie über die Schaltfläche „>>“ das Verzeichnis aus, in das Sie sichern möchten. Es kann auf dem lokalen System oder auf einem verbundenen Netzlaufwerk liegen. Wenn Sie die Backups mit Bordmitteln wiederherstellen möchten, können Sie einfach einen Backup-Ordner auf Ihrer Systempartition wählen. Das schützt allerdings nicht vor einem Festplatten-Crash. Besser wählen Sie eine andere Festplatte, im Falle eines Systemausfalls können Sie die Ordner dann mit dem Knoppix-basierten pcwSysrestore einfach wiederherstellen. Achten Sie darauf, dass sich der Zielordner nicht in einem Verzeichnis befindet, das Sie sichern möchten.

2. Profile sichern
Nachdem Sie ein Backup-Ziel gewählt haben, müssen Sie aussuchen, was Sie sichern möchten. Am wichtigsten dürfte das eigene Profilverzeichnis sein. Es enthält standardmäßig neben „Eigene Dateien“ die persönliche Registry-Datei Ntuser.DAT und Konfigurationsdateien für installierte Anwendungen. Falls Sie ein Mehrbenutzersystem verwalten, können Sie auch alle Profile sichern. Unter XP ist das kein Problem. Bei Vista kann diese Aktion jedoch scheitern, weil der Profilordner „All Users“ zu großen Teilen aus rekursiven „Junctions“ besteht – spezielle Verknüpfungen vor allem zum Ordner „ProgramData“. Diese Links können aus technischen Gründen nicht mitkopiert werden, somit ist das Backup hier in jedem Fall unvollständig. Ob sich das nach einer Wiederherstellung negativ auswirkt, hängt vom einzelnen System ab.

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