Datenschutzerklärungen im Sinne einer Privacy Policy seien Jacob zufolge immer noch selten und vornehmlich versteckt in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Zudem seien sie oft inhaltlich nur sehr dürftig oder zu allgemein gehalten. Jacob fordert deshalb eine Anpassung, ein Update sozusagen, des TDDSG an die technischen Entwicklungen und die mittlerweile gemachten Erfahrungen.
Ein weiteres Problem sei die viel zu seltene Unterrichtung der Nutzer über den Umfang und Zweck der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung durch Zugangs-Provider. Diese würden oft gegen den Wunsch von Kunden heimlich Daten über diese sammeln und sie mit Hilfe von Cookies und Web-Bugs ausforschen. Dies sei mittlerweile zu einem eigenständigen Gewerbe geworden, wodurch das Misstrauen der Kunden gegenüber Online-Dienstleistern wachse. Abhilfe könne hier das "Marketing by permission" schaffen, das von US-Anbietern bekannt sei. Der Kunde entscheide hierbei allein, ob und wie seine Daten weiterbehandelt werden dürfen.
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