Ob Sie sich nun für einen Gratis- oder einen kostenpflichtigen Dienst entscheiden: Immer ist es wichtig, sich über den Speicherort der E-Mails Gedanken zu machen, also das Land, in dem der Post-Server steht. Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Beachten Sie insbesondere die Datenschutzrichtlinien. Vor allem amerikanische Unternehmen wie Google und Microsoft haben hier für deutsche Computernutzer ungünstige Klauseln: „Google verarbeitet personenbezogene Daten auf seinen Servern in den USA und in anderen Ländern“, heißt es etwa bei dem Suchmaschinenriesen. Auch bei Microsoft finden sich ähnliche Formulierungen. Und laut Web.de dürfen amerikanische E-Mail-Anbieter im Gegensatz zur Gesetzeslage in Deutschland Mails ungefragt löschen.
Ob und in welcher Form amerikanische Behörden auf Daten ausländischer Computerbesitzer zurückgreifen, um beispielsweise Terroranschläge zu verhindern, ist unklar. Die deutschen Gesetze sehen hier einen deutlich stärkeren Schutz des Einzelnen vor.
Ob und in welcher Form amerikanische Behörden auf Daten ausländischer Computerbesitzer zurückgreifen, um beispielsweise Terroranschläge zu verhindern, ist unklar. Die deutschen Gesetze sehen hier einen deutlich stärkeren Schutz des Einzelnen vor.
Wer ein ungutes Gefühl in Sachen Datenschutz hat, sollte sich für einen in Deutschland ansässigen E-Mail-Anbieter entscheiden. GMX und Web.de erklärten auf PC-WELT-Anfrage, dass ihre Postcomputer in Deutschland stehen. Freenet und Arcor, das zum englischen Telekommunikationsriesen Vodafone gehört, nutzen für Postdienste Server in Staaten der EU – wo genau, wollte man allerdings nicht sagen.
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