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BSI gibt Tipps für sichere Passwörter

17.05.2015 | 08:25 Uhr |

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat acht Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Passwörter vor Hackern sicher machen.

Schlecht gewählte Passwörter sind nach wie vor eines der häufigsten Defizite bei der IT-Sicherheit. Oft wählen die Nutzer zu kurze oder zu wenig komplexe Zeichenkombinationen oder nutzen dasselbe Passwort für mehrere Anwendungen.

Um Passwörter auszuspähen, nutzen Hacker zum Beispiel sogenannte Brute-Force-Angriffe, bei denen vollautomatisch eine Vielzahl möglicher Zeichenkombinationen ausprobiert oder ganze Wörterbücher getestet werden. Um solchen Angriffen vorzubeugen, sollte ein Passwort bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.  Die acht wichtigsten Tipps in Kürze:

1. Ein komplexes Passwort wählen: Ein gutes Passwort (zum Beispiel für ein Benutzerkonto im Internet) sollte mindestens acht Zeichen lang sein und nicht im Wörterbuch stehen. Neben Buchstaben sollte es auch Ziffern und Sonderzeichen enthalten.

2. Keine Namen verwenden: Tabu sind Namen von Familienmitgliedern, des Haustieres, des besten Freundes oder des Lieblingsstars.
 
3. Kreativ werden: Um ein komplexes und dennoch leicht zu merkendes Passwort zu konstruieren, empfiehlt sich ein Merksatz als Eselsbrücke. Dabei denkt sich der Nutzer einen Satz aus und benutzt von jedem Wort beispielsweise nur den ersten Buchstaben. Anschließend verwandelt man bestimmte Buchstaben in Zahlen oder Sonderzeichen. So wird zum Beispiel aus dem Merksatz "Morgens stehe ich auf und putze meine Zähne." das Passwort "Ms1a&pmZ".
 
4. Passwörter regelmäßig ändern: Jedes Passwort sollte in regelmäßigen Zeitabständen geändert werden. Viele Programme erinnern automatisch daran, wenn das Passwort schon ein halbes Jahr benutzt wird.

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